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17.12.2019 – 12:19

Jones Lang LaSalle SE (JLL)

Anstieg der Bürokosten im Premiumsegment verlangsamt - Global Premium Office Rent Tracker von JLL

Frankfurt (ots)

Die Kosten für Büroflächen im Premiumsegment* haben 2019 weltweit ihren Aufwärtstrend weiter fortgesetzt. Allerdings hat sich das Wachstum gegenüber 2018, wie bereits vor einem Jahr prognostiziert, verlangsamt. "Im Blick auf 2020 geht JLL in den meisten Märkten von einer weiteren Verlangsamung aus. Eine rückläufige Mietpreisentwicklung wird dabei jedoch für die wenigsten Märkte erwartet", so Hela Hinrichs, Senior Director, JLL EMEA Research & Strategy. Hela Hinrichs weiter: "Das globale Neubauvolumen dürfte im kommenden Jahr seinen Höhepunkt erreichen. Trotz der stetig wachsenden Flächenauswahl stehen Premium-Flächen dennoch auch weiterhin nur eingeschränkt zur Verfügung." Unter den Top-Büromärkten bleibt die Leerstandsquote insgesamt im niedrigen einstelligen Bereich - zum Beispiel in Tokio bei 0,6%, in Berlin bei 1,9% und in San Francisco bei 5,1%.

Zu diesen Ergebnissen kommt die neueste Ausgabe des Global Premium Office Rent Tracker von JLL, der Nutzungskosten von Büroimmobilien im Premiumsegment in 73 Städten und insgesamt 86 Märkten weltweit untersucht.

Asien bleibt dominant

Hongkong Central ist mit Gesamtkosten von 3.364 USD/m²/Jahr nach wie vor der global teuerste Teilmarkt. Allerdings hat sich die Preisschere zum zweitteuersten Teilmarkt - New York- Midtown (2.282 USD/m²/Jahr) - von 60 Prozent im Vorjahr auf rund 50 Prozent verringert. Es wird damit gerechnet, dass der Abstand zwischen den beiden Top-Teilmärkten weiter abnehmen wird. Die Finance Street in Peking folgt mit 1.975 USD/m²/Jahr auf dem dritten Rang, sie hat London-West End (1.962 USD/m²/Jahr) überholt. New York-Midtown South komplettiert die globalen Top 5 mit 1.956 USD/m²/Jahr.

Sechs der zehn teuersten Büromärkte weltweit befinden sich im asiatisch-pazifischen Raum. Zu Hongkong-Central, Peking-Finance Street und Peking-CBD kommen noch drei Teilmärkte in der japanischen Hauptstadt hinzu: neben Shibuya und Shinjuku gehört auch Tokio-Marunouchi erstmals zu den global zehn teuersten Teilmärkten.

"Nach wie vor dominieren Technologiezentren die Rangliste. Viele dieser Städte erscheinen gleichzeitig auch an der Spitze des JLL City Innovation Index - u.a. San Francisco, Tokio, Singapur, Peking, London, Silicon Valley und New York. Die hohen Kosten machen preiswertere technologiestarke Städte wie Austin in Texas, Berlin oder das japanische Fukuoka zunehmend attraktiver", so Hela Hinrichs.

Als zweitteuerster Markt der Region EMEA hinter London-West End (1.962 USD/m²/Jahr) tritt erneut die britische Hauptstadt mit dem Teilmarkt City auf Platz 16 mit 1.156 USD/m²/Jahr in Erscheinung, erst auf Platz 27 folgt die erste kontinentaleuropäische Stadt - Moskau mit 1.011 USD/m²/Jahr. Bei beiden Städten fallen vor allem die hohen Steuern und Betriebskosten ins Gewicht. Auf Platz 34, 36 und 45 folgen mit München (864 USD/m²/Jahr), Berlin (844 USD/m²/Jahr) und Frankfurt (772 USD/m²/Jahr) die ersten deutschen Immobilienhochburgen.

Als günstigste der 73 von Global Premium Office Rent Tracker untersuchten Städte gilt das afrikanische Drehkreuz Johannesburg mit 193 USD/m²/Jahr. Im asiatisch-pazifischen Raum bzw. in Europa gehören Kuala Lumpur, Chengdu, Istanbul und Warschau zu den günstigsten Standorten, Montreal hat die niedrigsten Büro-Gesamtkosten der untersuchten Märkte in der Region Amerika.

Technologieunternehmen immer öfter Haupttreiber der Nachfrage nach Premium-Flächen

Während die Banken- und Finanzdienstleistungsbranche nach wie vor der Hauptnutzer von Premium-Büroflächen weltweit ist, zeichnen Technologieunternehmen - insbesondere Online-Plattformen - immer stärker verantwortlich für die steigende Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen. Dies ist besonders ausgeprägt bei den teuersten Märkten (> 1.000 USD/m²/Jahr), in denen Technologieunternehmen in fast einem Viertel der Märkte die Haupttreiber der Nachfrage sind. In den erschwinglicheren Märkten (< 600 USD/m²/Jahr) spielen darüber hinaus beispielsweise Rechtsanwälte eine größere Rolle als wichtige Nutzergruppe.

* bezogen auf Nettofläche und Effektivmiete sowie zusätzlicher Steuern und Betriebskosten

Pressekontakt:

Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com

Original-Content von: Jones Lang LaSalle SE (JLL), übermittelt durch news aktuell

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