Expertenmeinung & Prognose | Drückende Schwüle und häufiger kräftige Gewitter
Die stabile Sommerlage gerät ins Wanken: Besonders im Süden und in der Mitte steigt die Gefahr kräftiger Schauer und Gewitter. Im Südwesten bleibt es dabei drückend heiß.
wetter.com-Meteor ologe Alban Burster ordnet die aktuelle Wetterlage ein.
„In den kommenden Tagen gestaltet sich die Wetterlage recht kompliziert. Das liegt an kleinräumigen Höhentiefs, die für größere Unsicherheiten sorgen. Grundsätzlich geht es aber nun wechselhafter weiter durch kräftige Schauer und Gewitter mit Unwetterpotential! Zum Wochenende wird es wohl überall im Land kühler", erklärt wetter.com-Meteorologe Alban Burster.
"Am Dienstag kann es in Südostdeutschland ab dem Mittag lokal zu Unwettern kommen. Dabei sind 40 bis 70 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde, Windspitzen von 80 bis 100 Stundenkilometern und Hagel zwischen 2 und 4 Zentimetern möglich", warnt Burster.
"Auch in den darauffolgenden Tagen setzt sich die Gewitterlage fort. Die Unwettergefahr bleibt lokal bestehen und erfordert weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit ", so Burster weiter.
[Experten-Zitate stehen zur freien Verwendung unter vollständiger Angabe der Quelle]
Weitere Details in der heutigen Prognose: 3-Tage-Wetter: Drückende Schwüle und häufiger kräftige Gewitter
Weiterer Ausblick:
In der kommenden Nacht auf Dienstag (14.07.2026) geht es mit den Schauern und Gewittern bereits los. Das wird in erster Linie südlich des Donau der Fall sein, wobei der unmittelbare Alpenrand hervorsticht mit schauerartigen und teils gewittrigen Regenfällen. Auch über der Landesmitte (Niedersachsen) ist mit kleinräumigen Schauern und Gewittern zu rechnen.
Am Dienstagvormittag verlagern sich die Regenfälle samt Gewitter weiter gen Ost. Im Süden zieht der Regen aus der Nacht nach Österreich und Tschechien, über der Mitte zieht der Regen weiter nach Sachsen und ins südliche Brandenburg. Am Nachmittag wird es ab den nördlichen Mittelgebirgen südwärts häufiger krachen durch teils schwere Gewitter mit extrem heftigen Starkregen, Hagel und Sturm. Im Norden bleibt es meistens sonnig oder nur leicht bewölkt. Die Temperaturen steigen auf 23 bis 29 Grad im Norden und auf 26 bis 27 Grad im Osten. Im Südwesten werden es 32 bis 35 Grad, im Südosten 27 bis 30 Grad.
Zum Mittwoch (15.07.2026) ziehen sich die Schauer und Gewitter in den Südosten zurück. Von Sachen bis nach Baden-Württemberg bleibt es unbeständig, teils mit kräftigen Gewittern. Dabei dreht gerade der Starkregen wieder im Fokus. Im Norden scheint die Sonne, denn hier fließt trockene Luft ein. Die Temperaturen steigen hier auf 24 bis 29 Grad. Im Süden sind es 26 bis 31 Grad, die sich durch die Schwüle nochmal heißer und unangenehmer anfühlen.
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