Wetter Update am 19. Februar: Letzte Schnee- & Eisglätte vor Frühlingserwachen
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Experten-Zitat von wetter.com-Meteorologe Martin Puchegger
"Zum Wochenende sorgt zunächst noch einmal Schnee und teils gefährliche Eisglätte für schwierige Straßenverhältnisse, vor allem im Osten und Süden, wo es zwar häufig sonnig, aber frostig bleibt. Mit einer auf West drehenden Strömung setzt sich zum Wochenende zunehmend milde Luft mit Regen und deutlich steigenden Temperaturen durch. In der neuen Woche werden verbreitet zweistellige Werte erreicht, im Süden sogar bis nahe 20 Grad mit einem Hauch Wüstenluft aus Nordafrika. "
[Experten-Zitate stehen zur freien Verwendung unter vollständiger Angabe der Quelle]
Zum Video: 3-Tage-Wetter: Letzte Schnee- & Eisglätte vor Frühlingserwachen
Zur Wetterlage:
Tief YAEL liegt am Donnerstag mit seinen zwei Kernen einerseits über Frankreich und andererseits auch über Oberitalien und sorgt regional für markante Schneefälle. Bis Freitagmorgen klingen diese ab, dann kommen wir in eine zunehmend milde, allerdings auch sehr feuchte Westströmung, die von einem Hoch über der Iberischen Halbinsel gestützt wird. Nach langer Zeit tauen am Wochenende auch der Norden und Osten Deutschlands auf. Zunächst besteht hier ab Glättegefahr durch Schneefall und teils gefrierenden Regen, bis sich die Milderung durchsetzt.
Ausblick:
In der Nacht zu Freitag (20.02.2026) schneit es in Bayern - etwa südlich der Donau - kräftig und mit ergiebigen Mengen von 5 bis 10, im Alpenvorland rund 15 cm und an den Alpen sogar mit 20 bis 30 cm Neuschnee bis zum Freitagmorgen. Westlich von Schwaben, also in Baden, fällt in milderer Luft Regen und das auch nur zeitweise. Überall anders bleibt es trocken und besonders in der Mitte lösen sich die Wolken auf, womit es so wie im Osten oft klar oder nur gering bewölkt ist, während sich im äußersten Westen und Norden die Wolken bereits wieder verdichten. Zwischen Ostsee und Erzgebirge erwartet uns regional nochmals strenger Frost von -10 bis -15 Grad, sonst sind es -1 bis -9 Grad, im Südwesten +4 bis 0 Grad.
Am Freitag klingt letzter Schneefall an den Alpen bis Mittag ab und während es im Alpenvorland, etwa südlich der Donau, trüb bleibt, scheint sonst in der Osthälfte länger die Sonne. Besonders Sachsen, Thüringen, Franken und die Oberpfalz erwartet ein sonniger Tag. Im Westen und Nordwesten ist es hingegen schon trüb mit ersten Regen-, an der Nordsee Schneeschauern. Bis zum Abend kommt die dafür zuständige Warmfront ostwärts bis Hamburg, Kassel und Stuttgart voran. Auf dieser Linie fällt dann gebietsweise Schnee oder Schneeregen mit örtlicher Glätte auf den gefrorenen Böden. Weiter westlich ist es in milder Luft nur noch Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 Grad regional im Osten und +9 Grad im Oberrheingraben.
Ausblick bis zum Start der neuen Woche
In der Nacht zu Samstag (21.02.2026) erreicht die Warmfront mit Schneefall, der zum Teil in Glatteisregen und folglich in Regen übergeht, auch den Osten. Von der Oderregion über das Erzgebirge bis zum Bayerischen Wald besteht bis zum Vormittag noch Glättegefahr. Tagsüber geht es im ganzen Land verbreitet trüb und nass sowie obendrein im Westen und Süden sehr windig weiter. Von Nordost nach West +3 bis +13 Grad.
Auch am Sonntag (22.02.2026) geht es unter zunehmender Milderung trüb, nass und windig weiter. Nun erwarten uns kühle +5 bis frühlingshaft milde +16 Grad.
In der neuen Woche bricht der Frühling dann so richtig durch. Zum Wochenstart ist es zwar noch häufig trüb und nass, dann steigt der Luftdruck von Südwesteuropa her aber an, es wird sonniger und in einer Südwestströmung erreicht uns warme Luft aus Nordafrika, die für Temperaturspitzen von 20 Grad sorgen wird. Das gibt vorübergehend richtiges T-Shirt-Wetter, aber wohl auch eine Portion Wüstenstaub.
Märzprognose: Wie stehen die Chancen auf Frühling?
Der meteorologische Frühling startet am 1. März, kalendarisch beginnt er am 20. März und temperaturmäßig ist in diesem Monat nahezu alles möglich, von Nachtfrost bis hin zu frühsommerlicher Wärme. Zum Monatsbeginn deuten die Modelle auf eher durchschnittliche Temperaturen ohne große Ausschläge hin, wobei es im Nordosten tendenziell noch etwas kühler sein kann. Insgesamt könnte der März vor allem in der Südhälfte leicht zu mild ausfallen, wie unsere Meteorologin Corinna Borau anhand der aktuellen Langfristmodelle erklärt.
Zum Video: Märzprognose: Wie stehen die Chancen auf Frühling?
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