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Kunst gemeinsam gestalten - Neu an der UDE: Sebastian Freytag

Kunst gemeinsam gestalten - Neu an der UDE: Sebastian Freytag
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Neu an der UDE: Sebastian Freytag

Kunst gemeinsam gestalten

Was erschaffen Kunst-Studierende an der Universität Duisburg-Essen? Wie kann es besser sichtbar gemacht werden? Der Neuberufene Prof. Dr. Sebastian Freytag interessiert sich für ihre Ideen und plant etwa, Kooperationen mit unterschiedlichen künstlerischen Institutionen auszubauen.

[Alexandra Nießen:] Wie würden Sie Ihre Forschung in wenigen Sätzen zusammenfassen? Erklären Sie Ihre Forschung bitte so, dass auch Laien es verstehen können.

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] Meine künstlerische Forschung beschäftigt sich mit Malerei im erweiterten Kontext. Besonders interessieren mich die Schnittstellen zwischen Malerei und öffentlichem Raum, wie Malerei über klassische Formate hinaus wirkt. Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte, die ich als Grundlage für neue Ansätze nutze. Darüber hinaus spielt für mich auch die Frage nach Kollektivität eine wichtige Rolle – also wie künstlerische Prozesse gemeinsam gestaltet werden können.

Gibt es Forschungsprojekte und Themen, die Ihnen besonders am Herzen liegen?

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] Ein zentraler Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit liegt auf Wandmalerei. Ich erforsche sowohl historische Techniken und Methodiken als auch die ästhetischen Konzepte und überlege, wie wir dieses Erbe heute neu nutzen können. Neben den künstlerischen Fragestellungen interessiert mich auch, wie Wandmalerei den öffentlichen Raum prägt und für die Menschen erfahrbar macht, sodass sie für neue Generationen relevant bleibt.

Welche Pläne haben Sie an der UDE? Welches Thema/Forschungsprojekt gehen Sie als nächstes an? Welche Kooperationen sind geplant?

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] An der UDE möchte ich den Studierenden vielfältige Möglichkeiten eröffnen, sich künstlerisch aktiv in der Region einzubringen und sichtbar zu werden. Dafür plane ich, Kooperationen mit unterschiedlichen künstlerischen Institutionen auszubauen und zu vertiefen. Bereits in diesem Jahr sind Projekte in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr sowie der Kunsthalle Barmen vorgesehen.

Warum haben Sie sich für die UDE entschieden?

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] Für meine künstlerische Forschung und Lehre ist die Anbindung an die vielfältige und kulturell dichte Region des Ruhrgebiets ein äußerst spannendes Arbeitsfeld, das mich sehr reizt. Die UDE bietet mir dabei einen inspirierenden Resonanzraum für transdisziplinäres Arbeiten und den Austausch über Fachgrenzen hinweg.

Gibt es wichtige Preise und Meilensteine in Ihrem Lebenslauf, die wir erwähnen sollten?

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] In der künstlerischen Arbeit ist jede Ausstellung und jedes Projekt auch ein Meilenstein im eigenen Werdegang. Besonders prägend ist für mich dabei auch die langjährige Zusammenarbeit im Künstlerkollektiv Konsortium, mit dem ich seit über zwanzig Jahren wesentliche Projekte realisieren konnte.

Hervorheben lassen sich zudem Kooperationen mit renommierten Ausstellungshäusern. In der Region waren das unter anderem das Museum Folkwang, das Skulpturenmuseum Marl sowie das Märkisches Museum Witten.

Darüber hinaus konnte ich mit nationalen Institutionen wie der Kunsthalle Düsseldorf, dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen, dem Museum Morsbroich in Leverkusen sowie dem Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen zusammenarbeiten.

Wichtige Meilensteine stellen für mich auch internationale Ausstellungsprojekte dar, etwa im Justin Art House Museum in Melbourne, am Sydney College of the Arts, im Pori Art Museum in Finnland sowie im Ausstellungsraum The Suburban in Chicago.

Wie nehmen Sie für sich die wissenschaftlichen Möglichkeiten in unserer Region wahr?

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] Für meine künstlerische Forschung und Lehre ist die Anbindung an die vielfältige und kulturell dichte Region des Ruhrgebiets ein äußerst spannendes Arbeitsfeld, das mich sehr reizt. Die UDE bietet mir dabei einen inspirierenden Resonanzraum für transdisziplinäres Arbeiten und den Austausch über Fachgrenzen hinweg.

Was sollten Ihre Student:innen über Sie wissen?

[Prof. Dr. Sebastian Freytag:] Ich trete die Stelle mit großer Hingabe für den Fachbereich der künstlerischen Praxis an und möchte meine Faszination und Begeisterung für meine Arbeitsfelder mit den Studierenden teilen. Die Studierenden dürfen sich darauf verlassen, dass ich mich sehr für ihre Perspektiven und künstlerischen Fragestellungen interessiere. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, ihnen den Freiraum zu geben, den ich in meinem eigenen künstlerischen Werdegang erfahren habe und der mich nachhaltig geprägt hat.

Für die Presse:

Ein Foto von Prof. Dr. Sebastian Freytag (© UDE / Bettina Engel-Abustin) finden Sie zur Publikation unter folgendem Link:

https://www.uni-due.de/imperia/md/images/pool-ps/downloads/freytag-sebastian_c_ude-bettina-engel-albustin.jpg

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Sebastian Freytag, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, Tel.: 0201/18-34155, sebastian.freytag@uni-due.de">sebastian.freytag@uni-due.de

Redaktion: Dr. Alexandra Nießen, Tel. 0203/37-91487, alexandra.niessen@uni-due.de">alexandra.niessen@uni-due.de

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