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Bildungs-App für Frauengesundheit: Forscherinnen erhalten exist Gründungsstipendium

Bildungs-App für Frauengesundheit

Forscherinnen erhalten exist Gründungsstipendium

Für die Entwicklung einer Lern-App erhalten die Medizinerinnen Dr. Siham Al-Bas und Vildan Hamad ein exist Gründungsstipendium in Höhe von 117.000 Euro. Vildan Hamad hat an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen Humanmedizin studiert und promoviert hier derzeit, Dr. Siham Al-Bas an der Ruhr-Universität Bochum. Die App soll Wissen zu Menstruation und Körperfunktionen verständlich vermitteln, die Selbstbestimmung der Nutzerinnen stärken und Versorgungslücken in der Frauengesundheit schließen. App-Entwicklerin Vildan Hamad ist „Distinguished Winner“ der „Swift Student Challenge 2024“ von Apple. Während einer Entwickler:innen-Konferenz in Cupertino, USA, prophezeite ihr Apple-Chef Tim Cook persönlich eine „große Karriere“.

Das exist Gründungsstipendium wird ab Mai 2026 die Stipendiatinnen bei der Entwicklung der interaktiven, evidenzbasierten und barrierearmen Lern-App unterstützen. Das digitale Tool vermittelt wesentliches Wissen über den weiblichen Körper und zeigt, was in den Phasen des Menstruationszyklus‘ passiert. „Das Projekt adressiert einen zentralen, bislang nicht ausreichend gedeckten Bedarf an fundierter Gesundheitsbildung für Frauen im Bereich der Frauengesundheit“, sagt Vildan Hamad, die aktuell am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen promoviert. „Mit unserer App fördern wir selbstbestimmte Entscheidungen und stärken die Gleichberechtigung durch zugängliche Bildung.“

Vildan Hamad konzentriert sich im Projekt auf App-Entwicklung, -Programmierung und -Design. Die Anwendung soll möglichst barrierearm sein. Die Inhalte werden in verständlicher Sprache durch Lernmodule vermittelt. Ziel ist, Frauen in ihrem Alltag zu begleiten, Fragen zu beantworten und Unsicherheiten zu reduzieren. „Ich bin sicher, dass die App eine große Versorgungslücke schließen wird“, sagt Prof. Dr. Anke Hinney, Direktorin des Instituts für Geschlechtersensible Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen.

Das exist Gründungsstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und wird durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Weitere Informationen:

Vildan Hamad, Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin, Medizinische Fakultät, vildan.kocabas@stud.uni-due.de

Redaktion: Martin Rolshoven, Medizinische Fakultät, Tel. 0201 / 72 3-6274, martin.rolshoven@uk-essen.de

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