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Prof. Daniel Hering für Frontiers Planet Prize nominiert

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Prof. Daniel Hering in Endrunde für globalen Umweltpreis

Wasserforscher für Frontiers Planet Prize nominiert

Prof. Dr. Daniel Hering, Experte für Aquatische Ökologie an der Universität Duisburg-Essen, ist für den renommierten Frontiers Planet Prize nominiert worden. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat ihn als einen von drei deutschen Forschenden für den internationalen Auswahlprozess benannt. Nominiert wurde Hering für seine Forschung im EU-Projekt MERLIN , das die Wiederherstellung von Ökosystemen in Europa vorantreibt. Wer den mit insgesamt drei Millionen US-Dollar dotierten Frontiers Planet Prize erhalten wird, entscheidet im Verlauf des Jahres eine internationale Jury.

Der Frontiers Planet Prize ist ein weltweit bedeutende Wissenschaftspreis für Forschung zur planetaren Gesundheit. Er zeichnet Arbeiten aus, die ein besonderes Potenzial haben, Lösungen für die ökologische Krise zu liefern und die Stabilität des Erdsystems innerhalb der sogenannten planetaren Grenzen zu sichern. Der Preis wurde 2022 von der Frontiers Research Foundation ins Leben gerufen und wird jährlich vergeben.

Forschung für die Wiederherstellung von Ökosystemen

In seiner Forschung verbindet Prof. Dr. Daniel Hering langjährige ökologische Datensätze mit politikorientierter Analyse. Er bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse so auf, dass sie in konkrete Umweltpolitik und gesellschaftlich wirksames Handeln übersetzt werden können. Beispielsweise koordiniert er das EU-Projekt MERLIN, das groß angelegte Renaturierungsmaßnahmen in ganz Europa, insbesondere in Auen- und Feuchtgebietsökosystemen, umsetzt und die Effekte untersucht. In einem Beitrag im Journal Science hat Hering analysiert, wie verschiedene Umweltgesetzgebungen der EU dazu beitragen können, den Rückgang der biologischen Vielfalt zu bremsen.

„Die Nominierung für den Frontiers Planet Prize ist eine schöne Bestätigung für unseren Ansatz, ausgehend von großen bestehenden Projekten weitere Renaturierungsmaßnahmen in unmittelbarer Umgebung zu entwickeln“, sagt Hering. „Solche Ansätze werden für die Umsetzung der EU-Naturwiederherstellungsverordnung entscheidend sein. Denn diese sieht vor, dass umfangreiche Flächen in Europa renaturiert werden müssen.“

Internationale Endrunde

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist die nationale Vertretung Deutschlands im Frontiers Planet Prize und bringt jährlich drei ausgewählte Forschungsarbeiten in den weltweiten Auswahlprozess ein. In der nächsten Stufe wird eine international besetzte Jury aus 100 Expert:innen über die sogenannten „National Champions“ und schließlich über drei internationale Preisträger entscheiden. Diese drei Gewinner erhalten jeweils ein Preisgeld von einer Million US Dollar, das sie zur Weiterentwicklung ihrer ausgezeichneten Forschung verwenden können.

Die Universität Duisburg-Essen gehört schon einmal zum Kreis der Preisträger: Der Gewässerökologe Prof. Dr. Peter Haase wurde 2024 als „International Champion“ mit dem Frontiers Planet Prize geehrt.

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