Zentralverband SHK

"Wichtiges Signal zur richtigen Zeit"
Zentralverband Sanitär Heizung Klima begrüßt Koalitionsentscheidung zur Förderung energiesparender Gebäudesanierung

    Sankt Augustin (ots) - Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima /Gebäude- und Energietechnik Deutschland (ZVSHK/GED) sieht in dem von der Bundesregierung auf der Klausurtagung in Genshagen beschlossenen Förderprogramm zur energiesparenden Gebäudesanierung einen positiven Konjunkturimpuls für die Branche. "Die schwarz-rote Koalition setzt mit ihren Anreizen zur Gebäudesanierung und Energieeinsparung ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit", betont Bruno Schliefke, Präsident des Zentralverbandes. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten sei das 1,4 Milliarden Euro schwere Investitionsprogramm mit Wirkung schon für 2006 volkswirtschaftlich wie umweltpolitisch eine sinnvolle Entscheidung.

    Das größte Energieeinsparpotenzial sieht Schliefke bei der Beheizung von Gebäuden. "Die Altbauten in Deutschland sind nach Einschätzung unserer Fachbetriebe die wirklichen Sorgenkinder eines effizienten Energieeinsatzes." Hier verspricht das Förderprogramm aus Verbandssicht erste deutliche Verbesserungen. Der Zentralverband SHK, in dem über 30.000 Fachbetriebe der SHK-Branche organisiert sind, erhofft sich insbesondere durch die Gewährung von Tilgungszuschüssen für energiesparendes Renovieren und die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen ein zusätzliches Plus in den Auftragsbüchern seiner Mitgliedsunternehmen. "Die finanziellen Anreize für Hausbesitzer zur energiesparender Sanierung sind jetzt ausreichend groß, um die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen anzustoßen", zeigt sich der ZVSHK Präsident optimistisch. Er rechnet für das laufende Jahr mit einem deutlichen Umsatzplus der Branche durch die öffentlichen Förderungen.

    Die über ihre Innungen und Landesverbände im Zentralverband SHK organisierten Unternehmen der SHK-Branche bieten Immobilienbesitzern schon heute einen umfassenden Gebäudecheck an, um Schwachstellen beim Energieeinsatz aufzudecken. "Effizientes Energiesparen erfordert professionelle Beratung vom qualitativ hochwertigen Handwerk", sagt Bruno Schliefke. "Hierfür stehen unsere Mitgliedsunternehmen." Die Energie- und Gebäudetechnik sei ein zukunftsorientiertes Handwerkssegment, das entscheidend dazu beitragen könnte, das gewaltige Energieeinsparpotenzial in Deutschland zum Nutzen einer prosperierenden Wirtschaft und einer intakten Umwelt zu realisieren. "Hierfür brauchen wir natürlich auch die Rückendeckung durch den Staat", ergänzt der Präsident. "Das am Dienstag beschlossene Investitionsprogramm ist hierfür ein erster wichtiger Schritt."

    Das SHK-Handwerk in Deutschland umfasst rund 50.000 Fachbetriebe. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima vertritt hiervon über 30.000 mit annähernd 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Der Jahresumsatz der im Zentralverband organisierten Unternehmen beträgt rund 25 Milliarden Euro.

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Frank Ebisch
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