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10.01.2005 – 13:34

Opel Automobile GmbH

Opel Astra Diesel Hybrid-Packagingstudie zeigt Anpassungsfähigkeit des innovativen bi-modalen Vollhybridsystems

    Rüsselsheim / Detroit    Rüsselsheim / Detroit (ots)


    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist unter
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    Bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch bei gleichem Fahrspaß bietet der Opel Astra Diesel Hybrid, der seine Weltpremiere auf der diesjährigen North American International Auto Show in Detroit (15. - 23. Januar) hat. Ausgerüstet ist das frontgetriebene Konzeptauto mit einem bi-modalen Vollhybridsystem und einem 1,7-Liter-CDTI-Motor. Die Studie auf Basis des Produktionsmodells Opel Astra GTC entstand im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim.

    Das erste bi-modale Vollhybrid-System der Welt, das gemeinsam von GM und Daimler-Chrysler entwickelt wird, basiert auf der vielfach patentierten diesel-elektrischen Hybrid-Technologie, die GM bei 335 Bussen überall in Nordamerika einsetzt.

    Die einzigartige Architektur kann bei Fahrzeugen mit Front-, Heck- oder Allradantrieb und mit Benzin- oder Dieselmotoren eingesetzt werden. Zwei elektronisch gesteuerte Elektromotoren ermöglichen in Verbindung mit einer Reihe von Getriebezahnrädern eine stufenlos variable Fahrübersetzung. Das System benötigt nur so viel Platz wie ein herkömmliches Automatikgetriebe. Ein Batterie-Pack versorgt die Elektromotoren mit Strom und erlaubt auch einen rein elektrischen Antrieb.

    Der Astra Diesel Hybrid demonstriert als Packaging-Studie, wie sich in einem Modell der Kompaktklasse die Hybrid-Komponenten ohne Abstriche bei Raumangebot und Praxistauglichkeit unterbringen lassen. Die gemeinsam mit dem Spezialisten Varta entwickelte Nickel-Metall-Hydrid-Batterie passt samt integrierter Stablüfter in die Ersatzradmulde.

      "Wir haben bewusst einen Diesel als Ausgangsbasis gewählt, denn
für Benzin-Hybriden sehen wir in Europa mittelfristig geringere
Chancen", erläutert der europäische GM-Entwicklungschef und
Opel-Vorstandsvorsitzende Hans H. Demant. "Denn unsere aktuellen
CDTI-Aggregate glänzen bereits mit dynamischen Fahrleistungen und
geringem Verbrauch. Die Astra-Studie zeigt, dass sowohl die
Verbrauchsbilanz als auch die Fahrdynamik mit Hilfe der
Hybrid-Technik weiter verbessert werden können."

    Angetrieben wird der Opel Astra Diesel Hybrid von einem 92 kW/125 PS starken 1.7 CDTI-Motor mit wartungsfreiem Partikelfilter sowie zwei Elektromotoren mit einer Leistung von 30 und 40 Kilowatt. Je nach Fahrzustand kommen letztere zusätzlich oder alternativ zum Einsatz, was vom Motorsteuerungsmodul geregelt und vom Hybridgetriebe umgesetzt wird. Die Boost-Funktion der Elektromotoren führt zu ausgezeichneten Fahrleistungen, die sonst Modellen mit wesentlich größeren Verbrennungsmotoren vorbehalten sind: So wird für den Astra Diesel Hybrid einen Beschleunigungswert von null auf 100 km/h in weniger als acht Sekunden angepeilt.

    Mit einem MVEG-Normverbrauch unterhalb der Vier-Liter-Marke knausert die Konzeptstudie mit dem Kraftstoff, denn dieser Zielwert liegt um rund 25 Prozent unter dem vergleichbarer Dieselmodelle. Gleich mehrere Faktoren begünstigen dieses umweltfreundliche Verhalten: Beim Ampelstopp wird der Dieselmotor abgeschaltet und das Anfahren erfolgt elektrisch. Doch nicht nur beschleunigen, auch mitbremsen darf der Elektromotor: Bei der so genannten Rekuperation wird aus der kinetischen Energie des fahrenden Autos elektrische zurückgewonnen und in der Batterie gespeichert, sodass der Elektromotor beim Abbremsen und im Schiebebetrieb wie ein Dynamo arbeitet.

    Wie andere Fahrzeuge mit der bi-modalen Vollhybrid-Technologie verfügt der Astra Diesel Hybrid über zwei separate elektrische Bordnetze: Während im Antriebsbereich mit Hochspannung gearbeitet wird, versorgt die neue Hochleistungsbatterie die Sicherheits- und Komfort-Verbraucher wie Lichtanlage, Lüftung und Audioanlage über einen Umspanner mit 12 Volt.     Von außen unterscheidet sich der Opel Astra Diesel Hybrid, der mit der für den GTC erstmals erhältlichen, einzigartigen Panorama-Frontscheibe ausgerüstet ist, nicht von dem neuen Serienmodell. Im Innenraum wird der Drehzahlmesser durch ein neuartiges Kombiinstrument ersetzt, das den Fahrer über die aktuelle Betriebsart - Antrieb durch Elektromotor, Dieselmotor oder beide Aggregate - informiert. Ein zweites Display zeigt den Ladezustand der Batterie. Auf dem Graphic Info Display über der Mittelkonsole läuft gleichzeitig eine Videoanimation der Fahrzustände.

    Die bi-modale Vollhybrid-Technologie kann zu einer deutlichen Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs beitragen und dadurch helfen, dass die immer schärferen Kohlendioxid-Emissionswerte eingehalten werden. Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit ist diese Technologie auf Märkten rund um den Globus einsetzbar.

Pressekontakt:
Manfred Daun, Telefon 06142-7-75494

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