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Neue OZ: Kommentar zu Fußball
WM
Schiedsrichter

Osnabrück (ots) - Unterschiede

Weltklassespieler treffen das Tor nicht, international erfahrene Schiedsrichter fragwürdige Entscheidungen. Die Unparteiischen sind die Buhmänner dieser WM. Sie machen genauso viele Fehler wie die Profis, werden aber ungleich härter an den Pranger gestellt. Dabei ist das Niveau der Referees hoch, nur unterschiedlich hoch. Europäische Schiedsrichter, die in den besten Ligen der Welt pfeifen, werden anders gefordert als Unparteiische anderer Kontinentalverbände. Das bringt Qualitätsunterschiede mit sich.

Verschiedene Regelinterpretationen sorgen für Verwirrung. Ebenso wie gravierende Irrtümer, die das Blut der Beteiligten in Wallung bringen. Zu Recht, wenn auch manchmal in der Wortwahl überzogen. Aber wie Abhilfe schaffen? Sollte man statt eines Referees aus Mali einen aus Deutschland pfeifen lassen? Das wäre ungerecht. Schließlich soll gerade die WM am Kap Synonym sein für das gute Zusammenspiel aller Nationen. Ein klares, transparentes und einheitliches Ausbildungssystem wäre eine Lösung. Vor allem sollte die FIFA nicht so hochnäsig sein und Kritik in den Wind schlagen.

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