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Neue OZ: Kommentar zu Auto
Messen
IAA

    Osnabrück (ots) - Ein Stück Normalität

    Weniger Aussteller, weniger Besucher erwartet, ein schweres Jahr 2010 vor der Brust - die Stimmung in der Automobilbranche müsste vor der weltweit wichtigsten Messe auf dem Tiefpunkt sein. Die IAA in Frankfurt ist aber auch in diesem Jahr kein Jammertal. Stattdessen herrscht eine angenehme Normalität in den Messehallen. Keine überdrehten Präsentationen, keine teuren Superstars - aber eben auch keine düsteren Stände und deprimierenden Leerflächen, wie befürchtet wurde. Die Botschaft der Messeaussteller ist klar: Wir leben, und wir glauben an bessere Zeiten.

    Viele bunte Modelle zeigen, dass automobile Vielfalt eine Zukunft besitzt. Allerdings sollte man nicht glauben, dass die Elektroautos, die nahezu jeder Hersteller auf seinen Präsentationsflächen stehen hat, in naher Zukunft auf der Straße rollen werden. Sie sind Ausblick auf eine automobile Zukunft jenseits des nächsten Jahrzehnts. Bis dahin werden Elektroaggregate nur als Unterstützung von Verbrennungsmotoren auf breiter Front zum Einsatz kommen. Und hier zeigt die IAA wieder einmal, dass die deutschen Hersteller einen deutlichen Rückstand in Sachen Hybridtechnologie, insbesondere auf japanische Hersteller, haben. Wo anderswo bezahlbare Hybridmodelle der dritten Generation zu kaufen sind, stehen bei VW, Mercedes oder BMW nur Luxusmodell-Studien. Das war auch in den letzten IAA-Jahren so - auch hier ein Stück Normalität

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