HISTORY

Einladung: Zeitzeugengespräch mit Holocaust-Überlebenden Ben Lesser, Dr. Katarina Barley, Clemens Schick und Emanuel Rotstein
Vorführung der HISTORY-Dokumentation "Die Befreier"

Der Holocaust-Überlebende und ehemalige Häftling des KZ Dachau Ben Lesser

Ein Dokument

Weitere Informationen zur Sendung

Einladung zum Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Ben Lesser und der Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley sowie dem verantwortlichen Produzenten von HISTORY Deutschland Emanuel Rotstein Moderiert von Clemens Schick Vorführung der eigenproduzierten HISTORY-Dokumentation "Die Befreier" über die Befreiung des KZ Dachau am Mittwoch, 31. Januar 2018, ab 15 Uhr im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt / Anne Frank Zentrum

Der TV-Sender HISTORY veranstaltet in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Zeitzeugengespräch mit dem Überlebenden des Konzentrationslagers Dachau Ben Lesser, der Bundesfamilienministerin Katarina Barley sowie dem Produzenten von HISTORY Deutschland Emanuel Rotstein. Dem Gespräch vorausgehen wird die Vorführung der mehrfach preisgekrönten HISTORY-Dokumentation "Die Befreier" von Emanuel Rotstein, die die Befreiung des KZ Dachau durch die US-amerikanische Armee thematisiert. Moderiert wird die Veranstaltung, der zudem eine 10. Klasse eines Berliner Gymnasiums beiwohnen wird, von dem Schauspieler Clemens Schick, der in der aktuellen HISTORY-Eigenproduktion "Guardians of Heritage - Hüter der Geschichte" zu sehen ist.

Gerne möchten HISTORY und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Sie herzlich zur Filmvorführung mit anschließendem Zeitzeugengespräch am Mittwoch, 31. Januar 2018, ab 15 Uhr in das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin, einladen.

In der Dokumentation "Die Befreier", die weltweit ausgestrahlt wurde, berichten US-Veteranen und ehemalige Häftlinge von den Erlebnissen, die ihr Leben veränderten und noch heute prägen. Einige der Zeitzeugen traten für die Produktion zum ersten Mal vor die Kamera. Neben den exklusiven Interviews mit Zeitzeugen illustrieren teilweise unveröffentlichte Farbaufnahmen die Ereignisse. Die Dokumentation zeichnet ab Hitlers Machtergreifung 1933 zunächst die Geschichte und Erlebnisse dreier Zeitzeugen nach, die als spätere KZ-Häftlinge in Dachau befreit wurden. Parallel berichten vier Zeitzeugen von ihrem Weg, der sie nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor in die US-Armee und mit dieser nach Europa führte.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Einladung oder auf www.history.de/sendungen/die-befreier/sendung.html.

Der Termin im Überblick

Wann:

Mittwoch, 31. Januar 2018, ca. 15 Uhr bis 17 Uhr

Wo:

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt / Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin

Was:

Ca. 15 Uhr - Begrüßung und Vorführung der Dokumentation "Die Befreier"

Anschließend Rundgang mit Ben Lesser durch die Ausstellung im Anne Frank Zentrum

Ca. 16.15 Uhr - Zeitzeugengespräch mit Ben Lesser und Dr. Katarina Barley sowie Produzent und Autor der Dokumentation Emanuel Rotstein, Clemens Schick und einer 10. Klasse eines Berliner Gymnasiums

Am Rande der Veranstaltung wird es die Gelegenheit für Fotoaufnahmen geben.

Bei Interesse bitten wir Sie um eine verbindliche Anmeldung bis zum 29. Januar 2018:

Daniel.Habeland@aenetworks.de / +49 (0)89-38199-255.

Bei Interviewwünschen oder Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Daniel Habeland

Ben Lesser

ehemaliger Häftling des KZ Dachau

Ben Lesser (89) wird am 18. Oktober 1928 in Krakau geboren. Mit elf Jahren erlebt er mit, wie seine Heimatstadt von den Deutschen erobert wird. Seine Familie und er werden gezwungen, in ein Ghetto zu ziehen. Dort erlebt er zum ersten Mal schreckliche Gräueltaten der Nationalsozialisten, bevor es seinen Eltern gelingt, ihn gemeinsam mit zwei seiner Geschwister über die ehemalige Tschechoslowakei nach Ungarn zu schmuggeln. Als seine Eltern ihnen folgen wollen, werden sie verraten und auf der Flucht getötet.

Im Mai 1944 wird Ben Lesser mit seinen Geschwistern und weiteren Familienmitgliedern nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Er und sein Cousin Isaac werden von den anderen getrennt. Erst später erfahren sie, dass alle vergast wurden. Ein zweiwöchentlicher Todesmarsch führt ihn und seinen Cousin im März 1945 ins Konzentrationslager Buchenwald. Nach nur einer Nacht werden sie in einen Zug gepfercht, der einen Monat lang ziellos durch Deutschland fährt. Schließlich kommen beide, nur drei Tage vor der Befreiung durch amerikanische Truppen, im Konzentrationslager Dachau an. Isaac stirbt wenig später an den Folgen der Unterernährung. In einem Krankenhaus findet Ben Lesser zufällig eine seiner Schwestern und erfährt, dass Lola als einzig andere überlebt hat. Im Dezember 1945 begegnen sich Lola und wieder.

Mit 18 Jahren emigriert Ben Lesser in die USA. Heute lebt der Vater zweier Töchter mit seiner Frau Jean in Las Vegas. Als Zeuge einer der schlimmsten Epochen der Menschheitsgeschichte hat Ben Lesser sein Leben der Erinnerung verschrieben. Zusammen mit seiner Familie gründete er 2009 die Non-Profit-Organisation Zachor (= Hebräisch für "Erinnere dich") Holocaust Remembrance Foundation, die die Erinnerung an den Holocaust für zukünftige Generationen bewahren will. Seit mehreren Jahrzehnten hält er Vorträge an Universitäten und Schulen und hat seine eigene Geschichte im Buch "Living a Life That Matters - From Nazi Nightmare to American Dream" niedergeschrieben.

Daniel Habeland
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