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17.01.2007 – 15:16

Werder Bremen GmbH & Co KG aA

Werder Bremen-Presseservice: Interview mit Neuzugang Peter Niemeyer: "Ich werde meinen Weg gehen"

    Bremen (ots)

Mittwoch, der 17.01.2007. Ein ereignisreicher Tag im Leben von Peter Niemeyer. Am Vortag wurde sein Wechsel zu Werder Bremen endgültig perfekt, wenige Stunden später ist der 23-jährige Neuzugang von Twente Enschede bei den Grün-Weißen eingetroffen. Und noch bevor es am Nachmittag zum ersten Training mit den neuen Kollegen ging, stellte er sich im Rahmen einer Pressekonferenz zum Interview.

    Herzlichen willkommen bei Werder, Peter! Wie waren Deine ersten Schritte in Bremen? Ich bin gestern Abend angekommen und war heute Morgen bei der medizinischen Untersuchung. Jetzt freue ich mich darauf, endlich mit den Kollegen auf den Platz zu gehen und zu trainieren.

    Wo siehst Du Deine Stärken? Die sehe ich vor allem in meiner Zweikampfstärke und dem Stellungsspiel. Aber es gibt viele andere Dinge, die ich noch ausbauen kann.

    Gibt es eine Position, die Du am liebsten spielst? Nein, ich kann im Defensivbereich eigentlich überall spielen. Wo ich spiele, hat der Trainer zu entscheiden. Ich bin jung und möchte mich nicht auf eine Position festlegen.

    Hast Du Dir einen bestimmten Zeitpunkt gesetzt, wann Du Dein erstes Pflichtspiel für Werder bestreiten willst? Nein, aber natürlich so schnell wie's geht. Ich will mich täglich im Training zeigen und langfristig durchsetzen.

    Die letzten jungen deutschen Spieler, die Werder verpflichtet hat, hießen Per Mertesacker und Clemens Fritz. Spürst Du da einen gewissen Druck? Ich stelle hohe Ansprüche an mich selbst, will mich aber mit niemandem vergleichen. Ich bin ich und werde meinen eigenen Weg gehen.

    Zu Deinem Werdegang: Du bist bereits mit 15 Jahren nach Holland gegangen. Was waren die Beweggründe? Die Holländer haben grundsätzlich gerne ein bis zwei Deutsche in ihren Mannschaften, dieser Mix ist ihnen wichtig. Twente Enschede scoutet im Umkreis von 100 Kilometern, und da ich nahe der holländischen Grenze wohnte, haben sie mich entdeckt. Aus heutiger Sicht kann ich sagen: Es war genau das Richtige für mich, besonders weil sie in Holland viel Wert auf die Arbeit im spielerischen und taktischen Bereich legen. Ich hatte dort eine tolle Zeit.

    Hat der Kontakt zu U-21-Nationaltrainer Dieter Eilts, einem Werder-Urgestein, eine Rolle bei dem Wechsel nach Bremen gespielt? Hat er Dir Werder empfohlen? Nein, ich habe mit Dieter Eilts nicht über Werder gesprochen. Beraten habe ich mich in erster Linie mit meiner Familie und meinem engsten Umfeld, und mit ihnen habe ich auch die Entscheidung getroffen.

    Du bist nach knapp acht Jahren in Enschede ein Kenner des holländischen Fußballs. Kannst Du Deinem neuen Club Tipps geben im Hinblick auf das UEFA-Cup-Duell mit Ajax Amsterdam? Pokalspiele haben grundsätzlich ihre eigenen Gesetze. Aus der Liga weiß ich aber, dass Ajax zu schlagen ist. Ich denke, dass wir das schaffen werden.

    Welchen Stellenwert besitzt denn der deutsche Fußball in Holland? Es herrscht die allgemeine Auffassung, dass die Bundesliga zu den Topligen in Europa zählt. Sie wird intensiv verfolgt, die Spitzenspiele laufen live im Fernsehen.

    Zum Abschluss eine Frage, die nichts mit Fußball zu tun hat: Welches sind Deine Hobbies abseits des grünen Rasens? Ich habe einen belgischen Schäferhund, "Kreck". Mit ihm habe ich früher auch Hundesport gemacht, ihm was beigebracht. Jetzt liegt das Ganze aber so ein bisschen auf Eis, da ich nicht mehr die Zeit dafür habe. Aber für den Hausgebrauch reicht's noch...

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