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Baden-Württemberg: Schülerin aus Nürtingen gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen Komatrinken

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„Bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Baden-Württemberg kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 16-jährigen Asya Kayra Gölgeci aus Nürtingen im Landkreis Esslingen. Sie setzte sich gegen 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und wurde jetzt zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Stuttgart geehrt. Ex-Nationaltorhüter und VfB-Legende Timo Hildebrand als Botschafter der Kampagne gratulierte der frisch gebackenen Titelträgerin persönlich. Zusammen mit DAK-Landeschef Siegfried Euerle übergab er allen Preisträgerinnen und Preisträgern Urkunden und Siegerschecks.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Baden-Württemberg

Baden-Württemberg: Schülerin aus Nürtingen gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen Komatrinken

  • DAK-Kampagne gegen das Rauschtrinken mit bundesweit mehr als 6.000 jungen Teilnehmenden

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Baden-Württemberg kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von der 16-jährigen Asya Kayra Gölgeci aus Nürtingen im Landkreis Esslingen. Sie setzte sich gegen 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch und wurde jetzt zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Stuttgart geehrt. Ex-Nationaltorhüter und VfB-Legende Timo Hildebrand als Botschafter der Kampagne gratulierte der frisch gebackenen Titelträgerin persönlich. Zusammen mit DAK-Landeschef Siegfried Euerle übergab er allen Preisträgerinnen und Preisträgern Urkunden und Siegerschecks.

"Als verantwortungsvoller Vater, eines 14-jährigen Sohnes möchte ich auf dieses Thema aufmerksam machen und frühzeitig über die Folgen und Gefahren des Komatrinkens aufklären“, sagt Botschafter Timo Hildebrand. „Als ehemaliger Fußballprofi und Sportler liegt mir diese Problematik besonders am Herzen. Die kreative Energie der eingereichten Bilder ist beeindruckend und ich glaube fest daran, dass kreative Ausdrucksformen einen bedeutenden Einfluss auf unser Bewusstsein haben. Deshalb unterstütze ich die DAK-Gesundheit voll und ganz in ihrem Engagement, junge Menschen dazu zu ermutigen, mit Leidenschaft und Kreativität gegen das Komatrinken anzugehen. Gemeinsam können wir etwas bewegen und den Jugendlichen alternative Wege aufzeigen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu schützen."

Landessiegerin zu ihrer Motivation

„Dieses Bild habe ich gemalt, um zu zeigen, dass niemand in schwierigen Momenten allein ist. Besonders bei einer Alkoholvergiftung ist es entscheidend, Hilfe zu holen – ein Anruf kann Leben retten“, sagt die glückliche Landessiegerin Asya Kayra Gölgeci zu ihrer Motivation am Wettbewerb der DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg teilzunehmen. „Die Welt ist nicht nur kalt und dunkelblau, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Es gibt Menschen, die einem helfen können, die Farben der Welt zu erkennen und Wärme zu geben, wenn es einem schlecht geht. Wichtig ist, dass man weiß, dass man nie allein ist. Statt in Traurigkeit, Verzweiflung und Gefühlen der Wertlosigkeit zu versinken, ist es wichtig, den Mut zu haben, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Die Schönheit der Welt und die Empathie der Menschen können dabei helfen, aus dieser kalten, dunkelblauen Welt herauszufinden.“

Der zweite Platz ging an Lina Elskamp (17) aus Beilstein im Landkreis Heilbronn. Den dritten Rang belegten Hoa My Nguyen und Tamina Schreiber aus Gailingen. Den Sonderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler ging an die 12-Jährige Alina Ionenko aus Mannheim.

Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

Laut Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg mussten 2024 1.000 Kinder und Jugendliche nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden – darunter 522 Jungen und 478 Mädchen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um rund vier Prozent.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass immer weniger junge Menschen nach dem Rauschtrinken im Krankenhaus behandelt werden müssen. Aber jeder junge Mensch mit einer akuten Alkoholvergiftung ist einer zu viel. Fakt ist: Noch immer trinken viele Jugendliche sprichwörtlich, bis der Arzt kommt. Deshalb setzen wir weiter auf Aufklärung und führen unsere erfolgreiche Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ in Baden-Württemberg fort“, sagt DAK-Landeschef Siegfried Euerle.

Selbstgestaltete Plakate wirken

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer umfangreichen Studie die Wirkung der selbst gemalten Plakate im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von Kindern und Jugendlichen gestalteten „bunt statt blau"-Plakate bei jungen Menschen die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.

Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und Leiter des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Prof. Dr. Reiner Hanewinkel die Bundesgewinnerinnen und Bundesgewinner 2026. Die Bundessiegerehrung findet am 2. Juni in Berlin statt.

17 Jahre „bunt statt blau“

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ 2026 ist bereits die siebzehnte Auflage des kreativen Plakatwettbewerbs. Insgesamt haben seit 2010 mehr als 149.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie ist seit April 2010 von der Europäischen Kommission zertifiziert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Freundliche Grüße

Daniel Caroppo

DAK-Gesundheit
Stabsbereich Unternehmenskommunikation

Pressesprecher Baden-Württemberg

Tübinger Straße 7, 70178 Stuttgart

Mobil: 0172 4200413

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