Das könnte Sie auch interessieren:

Big Bang zum Abschluss: Wer gewinnt das Finale der ProSieben-Show "Masters of Dance"?

Unterföhring (ots) - Wer gewinnt die ProSieben-Show "Masters of Dance"? Im großen Finale am Donnerstag, 10. ...

Kraftvolle Kooperation: Fitness-Magazin SHAPE launcht "Sophia Thiel Magazin" / Ab 9. Januar 2019 im Handel

München (ots) - Sie war die erste Influencerin auf der Titelseite von SHAPE. Jetzt wachsen die starken Marken ...

"Die Geissens" werden in den Adelsstand gehoben

München (ots) - "Die Geissens" zwischen Obertauern und Paris - Neue Doppelfolge über Deutschlands wohl ...

01.03.2006 – 11:32

SoVD Sozialverband Deutschland

SoVD: Große Koalition plant drastische Rentenkürzung

    Berlin (ots)

Zu Vorabberichten über den Rentenbericht erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

    Medienberichten zufolge will die Große Koalition den Rentnern auf Jahre hinaus Nullrunden verordnen. Die geplante Einführung des Nachholfaktors führt dazu, dass Rentner voraussichtlich bis zum Jahr 2016 auf Rentenerhöhungen verzichten müssen. Seit der ersten Renten-Nullrunde 2004 wären dies zwölf Nullrunden in Folge.

    Das bedeutet einen dramatischen Kaufkraftverlust für die 20 Millionen Rentner und Rentnerinnen. Bei einer Inflationsrate von zwei Prozent jährlich macht dies bis 2016 einen Kaufkraftverlust von 20 Prozent aus. Das ist eine drastische Rentenkürzung. Wenn es auf Jahre hinaus keine Rentenerhöhung gibt, werden sich viele Rentnerinnen und Rentner stark einschränken müssen. Bei allen, die nur eine kleine Rente haben, reicht das Geld schon heute kaum bis zum Monatsende.

    Der SoVD hält den Nachholfaktor für verfassungsrechtlich bedenklich, weil damit die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes verletzt wird. Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ist Art. 14 des Grundgesetzes verletzt, wenn Rentenanpassungen trotz steigender Löhne dauerhaft unter der Inflationsrate liegen.

    Dauer-Nullrunden bis zum Jahr 2016 werden wir nicht hinnehmen. Die Einführung des Nachholfaktors muss verhindert werden.

    V.i.S.d.P.: Dorothee Winden

Kontakt:
Dorothee Winden
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax:  030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von SoVD Sozialverband Deutschland
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: SoVD Sozialverband Deutschland