KfW unterstützt Neustart der Wirtschaft in Syrien
Frankfurt am Main (ots)
- Staatsbesuch des Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin
- Finanzierungsverträge in Höhe von 119 Millionen Euro für Wiederaufbau und Unterstützung kleiner Unternehmen - Neue Perspektiven für Binnengeflüchtete und Rückkehrende
- Christiane Laibach: "Kontinuierliches Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit zahlt sich aus"
Die KfW unterstützt den Neustart der Wirtschaft in Syrien. Sie hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) seit Anfang vorigen Jahres Verträge für Zuschüsse in Höhe von 119 Millionen Euro abgeschlossen. Das gab die KfW am Rande eines Treffens des syrischen Staatspräsidenten Ahmed al-Scharaa mit Bundesaußenminister Johann Wadephul und KfW-Vorständin Christiane Laibach bekannt.
Zentraler Ansatzpunkt ist der Wiederaufbau von Märkten und Produktionsanlagen zur Sicherung der Versorgung mit lebenswichtigen Ressourcen. Zudem steht Basisinfrastruktur, etwa Krankenhäuser, im Fokus.
"Kontinuierliches Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit zahlt sich aus", sagte Christiane Laibach, Mitglied des Vorstands der KfW. "Seit Jahren unterstützt die KfW die syrische Bevölkerung mit regelmäßig angepassten Maßnahmen. Jetzt geht es darum, Wirtschaftsstrukturen aufzubauen, um die ökonomische Entwicklung zu stärken und die Situation der Menschen vor Ort zu verbessern. Wir legen Wert darauf, die Bevölkerung vor Ort einzubinden und Rückkehrenden und Binnengeflüchteten eine Perspektive zu bieten."
Zu den neuen Vorhaben, welche die KfW unterstützt, zählen zum Beispiel:
- In Zusammenarbeit mit dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF fließen Zuschüsse in Höhe von 40 Millionen Euro in den Wasser- und Abwassersektor sowie in Schulen und die psychosoziale Betreuung und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche.
- Mit dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP werden ausgewählte Krankenhäuser modernisiert und an die Versorgungsinfrastruktur angeschlossen sowie mit medizinischen Geräten ausgestattet. Der Finanzierungsbeitrag beträgt 30 Millionen Euro.
- Ein weiteres Vorhaben zielt mit 20 Millionen Euro auf die Wiederbelebung wichtiger Märkte und Handelszentren sowie den Wiederaufbau von Produktions- und Verarbeitungsanlagen - etwa Mühlen, Silos, Schlachthöfe oder Spinnereien. Die Baumaßnahmen bieten Einkommensmöglichkeiten und Wirtschaftswachstum. Von dem Projekt sollen bis zu drei Millionen Syrer profitieren. Umsetzungspartner ist auch hier UNDP.
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