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05.07.2001 – 12:18

ekey biometric systems GmbH

ekey biometric systems: Elektronisches Bezahlen per Fingerscan

    Wien (ots)


    
    - Initiative zur Erhöhung der eBusiness-Sicherheit geht von
        Österreich aus
    - Pilotprojekt in Linz zeigt hohe Akzeptanz für Biometrie-Lösungen
    - Trennung personenbezogener und biometrischer Daten wahrt
        Anonymität
    - starke Partner im Konsortium: Visa, Compaq, BAWAG, Oberbank,
        Raiffeisen Landesbank OÖ, Informix, Delsy, Huber Computer und
        VOEST-ALPINE Mechatronics
    
    Mit "ekey" entwickelt ein Konsortium unter der Führung der
VOEST-ALPINE STAHL LINZ GmbH derzeit ein biometrisches System zur
einfachen, anonymen und sicheren Identifikation von Endkunden im
Internet. Ein Fingerscan ermöglicht komfortable Bezahl- und
Transaktionsvorgänge wie eBanking und ePayment. Primäre Zielgruppe
sind Online-Shops und Geldinstitute, die das System ihren Kunden als
nicht übertragbares Identifikationsmittel bei Zahlungsvorgängen zur
Verfügung stellen. In Folge sollen auch andere Anwendungen wie
Bargeldbehebung, Bezahlung an Supermarktkassen oder
Zutrittskontrollen möglich sein.
    
    Das ekey-System wurde im Frühjahr 2000 auf Initiative der
VOEST-ALPINE STAHL LINZ GmbH im Rahmen eines Innovationsprozesses
gemeinsam mit Partnern aus dem Banken- und Kreditkartenbereich (Visa,
Oberbank, Bawag, RLB OÖ) sowie aus dem IT-Sektor (Compaq, Informix,
VOEST-ALPINE MECHATRONICS, Huber Computer) und mit dem
Biometrie-Spezialisten Delsy gestartet.
    
    Das "Gehirn" des Systems ist ein Service Provider, der unter der
Bezeichnung "ekey" seinen Kunden eine zentrale Datenbank mit
Fingerscans anbietet. Um Ausfällen vorzubeugen liegt diese Datenbank
auf Servern in zwei Rechenzentren und wird ständig synchronisiert.
Der ekey-Partner - zum Beispiel eine Bankfiliale - identifiziert den
Konsumenten und registriert ihn mit seinen Fingerscans. Diese Scans
werden in der Datenbank abgelegt.
    
    Erfolgreicher Pilotversuch bei VA Stahl
    
    Als Pilotversuch mit 500 Beteiligten wurde in einem Restaurant der
VOEST-ALPINE STAHL eine kartenlose Zahlungsmöglichkeit mit Fingerscan
eingerichtet. Gert Kincel, Mitglied des Vorstandes von VOEST-ALPINE
STAHL LINZ GmbH, zum geplanten Roll Out: "Ab 2002/2003 wird ekey
zunächst in Österreich, dann in Deutschland und in der Schweiz
eingeführt und sollte bis zum Jahr 2007 weltweit verfügbar sein." Bis
Ende 2004 sollen in Österreich mehrere tausend eBanking- bzw.
ePayment-User ekey nutzen, in Deutschland mehrere Millionen. Erste
Ergebnisse einer Akzeptanzstudie zeigen, dass drei Viertel der
Befragten bereit wären, künftig mit Hilfe der ekey-Technologie zu
bezahlen.
    
    ekey-Technologie erkennt Fälschungen
    
    Bei jeder Transaktion wird ein Fingerscan durchgeführt und die
"elektronische Fingerscan-Kartei" wird nach der passenden Vorlage
durchsucht. Ist die Identifizierung erfolgreich, wird der neue
Fingerscan gespeichert und mit allen vorher gespeicherten verglichen.
Die Scans eines Fingers ähneln zwar einander, stimmen aber nie völlig
überein, weil Auflageposition und Druck des Fingers auf den Sensor
verschieden sind. Wäre der neue Fingerscan deckungsgleich mit einem
bereits gespeicherten, würde er als Kopie erkannt und zurückgewiesen
werden. Das System erkennt auch, ob der Fingerscan von einem lebenden
Menschen stammt oder ob etwa mit einem nachgemachten Finger aus
hautähnlichen Materialien eine Manipulation versucht wird. Sensoren
für Fingerscans lassen sich problemlos in EDV-Peripherie wie
Keyboards oder Mäuse integrieren. Für Mobile Commerce ist auch ein
Einbau in Handys möglich.
    
    Identifizierung in Sekundenschnelle
    
    Der Fingerscan ist Teil eines komplexen Prozesses. Er beginnt mit
dem Absenden einer Bestellung aus dem Online-Shop und endet mit der
Überweisung des vom Kontoinhaber abgebuchten Betrags durch die
Kreditkartengesellschaft an den Shop. Der gesamte
Identifikationsprozess dauert etwa acht Sekunden; die Datenströme
werden in mehreren Verfahren und auf verschiedenen Ebenen
verschlüsselt.
    
    Password ade
    
    Biometrische Systeme verwenden eindeutige Merkmale von Personen
zur Identifikation. Hierzu zählen neben den Papillarlinien an den
Fingerkuppen das Gesicht, die Iris (Regenbogenhaut des Auges) oder
die Handgeometrie. Passwörter - deren Vergessen Unternehmen jährlich
bis zu 200 US-Dollar pro User kostet (Quelle: Gartner Group) - sind
nicht mehr erforderlich. Der Fingerscan ist das am weitesten
entwickelte und derzeit attraktivste biometrische Verfahren: Die
benötigten Sensoren sind preisgünstig, es muss lediglich der Finger
auf ein Lesegerät gedrückt werden. Eine irrtümliche oder
unfreiwillige Identifikation, wie sie bei Iris-, Gesichts- oder
Stimmerkennung möglich wäre, ist somit ausgeschlossen.
    
    Kleinere Verletzungen wie etwa Schnitte wirken sich nicht auf das
Scan-Ergebnis aus, da immer noch genügend Fingermerkmale zur
Verfügung stehen. Bei großflächigen Verletzungen an einem Finger kann
jederzeit auch ein anderer verwendet werden, da bei der erstmaligen
Registrierung des Konsumenten idealerweise mehrere Finger jeder Hand
vom System erfasst werden. Oberflächliche Verschmutzungen sind kein
Problem.
    
    Kein Schritt zum "gläsernen Menschen"
    
    Laut Fachleuten gibt es keinen Grund, in ekey einen Schritt hin
zum "gläsernen Menschen" zu sehen, da die Trennung der bei ekey
liegenden biometrischen Daten von den bei Bank oder Online-Shop
liegenden personenbezogenen Daten die Anonymität der Endkunden
sichergstellt. Aus diesem Grund lassen sich daraus auch keine
Anwenderprofile erstellen.
    
    Zudem erfüllt ekey die seit langem von Konsumentenschützern
geforderte Entlassung des Konsumenten aus der Sorgfaltspflicht. Die
Verwendung des Fingerscans erspart es dem Konsumenten, für die
sichere Aufbewahrung von Kredit- und Bankomatkarten, Passwörtern oder
ähnlichem sorgen zu müssen.
    
    Weitere Informationen finden Sie unter www.ekey.at
    
    Bild zu Meldung unter:
http://www.ots.at/otsweb/kundenfiles/trimedia/ekey.jpg
    
    Bildtext: Bild zu OTS108 - Gert Kincel (l.), Vorstandsmitglied der
VA-Stahl Linz, und ekey biometric systems Geschäftsführer Roman
Mandyczewsky im Rahmne der heutigen PK in Wien.  
    
    Fotograf: SCHLAGER Roland Bildrechte: VA Stahl Quelle: OTS

ots Originaltext:  ekey biometric systems
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

    Rückfragehinweis:
Bernhard Hudik
Trimedia Communications Austria
Siebensterngasse 31, A-1070 Wien
Tel.: +43 1 524 43 00 DW 18,
eMail: bernhard.hudik@trimedia.at

Mag. Gerald Bäck
Public Relations, ekey biometric systems
VOEST-ALPINE-Strasse 3, Postfach 3, A-4031 Linz
Tel.: +43 (70) 6585-9669
Fax.: +43 (70) 6980-3562
eMail: gerald.baeck@ekey.at

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