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ors0410: Sparen ohne Augenmaß - Gesundheitsministerin in der Kritik

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Berlin (ors) -

In der Gesundheitspolitik der Bundesregierung regiert die Sparwut.
Neueste Pläne aus dem Gesundheitsministerium lassen die Vermutung
aufkommen, dass die Patienten in Deutschland zukünftig frei nach der
Maxime "So billig wie möglich" mit Arzneimitteln versorgt werden
sollen. Das wird gravierende Folgen für die Qualität der
Arzneimittelversorgung haben, meint die Hauptgeschäftsführerin des
Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller, Cornelia Yzer.
O-Ton...(ors04101) Yzer 15sec
Die Sparpläne der Gesundheitsministerin richten sich überwiegend
gegen Innovationen. Wir haben schon heute eine massive
Unterversorgung von Patienten mit neuen innovativen Arzneimitteln.
Dies würde sich verschärfen.
Ökonomisch erklärbar sind die geplanten Sparmaßnahmen indes nicht.
Denn das Preisniveau der von den gesetzlichen Krankenversicherungen
erstatteten Arzneimittel, ist in den vergangenen fünf Jahren nahezu
konstant geblieben. Wer aber die bereits bestehende Unterversorgung
mit innovativen Medikamenten auf Dauer vermeiden will, muss auch die
dafür notwendigen Mittel bereitstellen.
O-Ton...(ors04102) Yzer 24sec
Dies behaupten nicht nur wir als Forschende
Arzneimittelhersteller, sondern der Sachverständigenrat der
Bundesregierung hat dies auch jüngst in einem Gutachten belegt. Diese
Unterversorgung, beispielsweise auf dem Gebiet der Schmerztherapie,
würde manifestiert, wenn man nicht zugesteht, dass hier
Mehrverordnungen von Arzneimitteln stattfinden müssen. Was natürlich
auch Geld kostet.
Schon einmal, im Jahr 1992, haben ähnliche Sparpläne der damaligen
Bundesregierung zu einem Verlust von 6500 Arbeitsplätzen geführt.
Auch die jetzt anvisierten Maßnahmen könnten der
Arzneimittelindustrie nachhaltig Schaden zufügen.
O-Ton...(ors04103) Yzer 20sec
   Diese Sparpläne sind eindeutig ein Paket gegen Beschäftigung,
gegen Investitionen der pharmazeutischen Industrie am Standort
Deutschland. Um 20 Prozent würde der Umsatz einbrechen, würde
Arbeitsplätze vernichten und auch Investitionen in Deutschland nicht
mehr stattfinden lassen.
***************
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Rückfragen bitte an:

Marc Rath
Tel.: 030/20604-203
Fax.: 030/20604-209
E-Mail: m.rath@vfa.de

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