Polnisches Institut Düsseldorf

BRESLAU AM RHEIN/ WROCLAW NAD RENEM
Zum Millennium der niederschlesischen Metropole

    Düsseldorf (ots) -
    
    Ein Projekt der Stadt Breslau, der Stadt Düsseldorf und des
    Polnischen Instituts Düsseldorf.
    
    Datum:      Donnerstag, 26. April 2001, 12 Uhr
    Ort:         Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7
    
    Schirmherrschaft: Bogdan Zdrojewski, Präsident der Stadt Breslau;
Joachim Erwin, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf. Teilnehmer am
Pressegespräch sind Vertreter der Düsseldorfer Veranstalter:
Kulturamt, Amt für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,
Stadtmuseum, Volkshochschule, Gerhart-Hauptmann-Haus,
Oberschlesisches Landesmuseum Ratingen, Buchhandlung Müller,
Polnisches Institut.

    Im Anschluß an das Pressegespräch lädt das Polnische Institut zu einem kleinen Imbiß mit polnischen Gerichten ein.

    Seit nunmehr vier Jahren stellt das Polnische Institut Düsseldorf in Zusammenarbeit mit hiesigen und mit polnischen Partnern der Bevölkerung des Landes NRW alljährlich eine bedeutende Stadt Polens vor. Die Reihe begann 1997 mit den Millenniumsfeierlichkeiten von Gdansk/ Danzig. Danach folgte die pommersche Metropole Szczecin/ Stettin, und zuletzt die alte Königsstadt Kraków/ Krakau, die im Jahr 2000 zur europäischen Kulturstadt ernannt wurde. Auch für die niederschlesische Metropole Wroclaw/ Breslau, die in diesem Jahr vorgestellt wird, war 2000 ein ganz besonderes Jahr. Die Bürger und Gäste aus aller Welt feierten das Millennium der Stadt und des Breslauer Bistums.

    Die wechselvolle Geschichte Breslaus, vor allem die große Bedeutung der Stadt für die Deutschen und die Polen, bringt zwangsläufig schwierige Aspekte ans Licht. Dennoch: Nur die genaue Kenntnis der Vergangenheit und der regional spezifischen Traditionen bietet die Möglichkeit, die Gegenwart transparent zu machen und den kulturellen Reichtum zu entdecken. Erst nach dem politischen Umbruch 1989/1990 öffnet man sich diesem schwierigen Prozeß. Um die Besonderheit der Stadtgeschichte zu ergründen, ist es notwendig, einen offenen und gründlichen Umgang mit ihr zu pflegen. Denn das vielfältige und widersprüchliche Erbe Breslaus enthält das Angebot, in einem wachsenden Europa ein Beispiel für einen kritischen, aber fairen Umgang mit diesem Vermächtnis zu geben.          Die Veranstaltungsreihe "Breslau am Rhein" will dazu einen Beitrag leisten.

    Sie besteht aus zwei Teilen:

    Zum ersten Teil, von Mai bis August 2001, gehören Foto- und
Kunstausstellungen, Konzerte, Buchvorstellungen, Vorträge,
Literaturabende und Straßentheatervorführungen. Der Stand des
Polnischen Instituts Düsseldorf beim Bücher-Bummel auf der Kö wird in
diesem Jahr ebenfalls der Stadt Breslau gewidmet.
    
    Ein Höhepunkt wird die Fotoausstellung "Zwischen Tradition und
Moderne. Die alte und die neue Architektur Breslaus" im Rathaus
Düsseldorf sein, die von den beiden Schirmherren des Projekts, Bogdan
Zdrojewski, Präsident der Stadt Breslau, und Joachim Erwin,
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, am 4. Mai 2001, um
11 Uhr eröffnet wird.
    
    Während des Europa Tages, am 5. Mai 2001, auf dem Düsseldorfer
Marktplatz, spielt das Breslauer Jazz-Quintett "O.K.E.J." ("J" steht
für "Jazz").
    
    Am 27. Mai 2001, um 11 Uhr wird im Polnischen Institut Düsseldorf
die Kunstausstellung aus der Sammlung des Breslauer Nationalmuseums
"Maria Jarema (1908-1958). Malerei, Skulptur, Bühnenbild" eröffnet.
Zur Eröffnung spielt an diesem Sonntag, um 12 Uhr, im Ibach-Saal des
Stadtmuseums Düsseldorf, das Breslauer Kammerorchester "Leopoldinum".
    
    Während des diesjährigen Bücher-Bummels auf der Kö, wird das
Breslauer Puppen- und Straßentheater drei Theaterstücke auf der
Königsallee vorstellen. "Punch & Judy", "Das letzte Lied von
Pulcinella" und "Petruschka" knüpfen an die Traditionen des
Straßentheaters aus England, Italien und Rußland an.
    
    Am Festival 9. Düsseldorfer Jazz Rally beteiligt sich das
Polnische Institut Düsseldorf mit dem Konzert der Gruppe "The Sound
Office" aus Breslau (4 Jazzsängerinnen + Kontrabaß und Klavier).
    
    In der zweiten Jahreshälfte wird in der Volkschochschule
Düsseldorf eine Fotoausstellung über das moderne Breslau gezeigt
werden, die von Vorträgen über die Architektur und Kunst sowie über
das internationale Engagement Breslaus begleitet wird. Dieses
Rahmenprogramm ist zugleich ein Auftakt einer engeren Kooperation des
Polnischen Instituts Düsseldorf mit der VHS Düsseldorf.
    
    Weitere Höhepunkte im Herbstprogramm des Polnischen Instituts
    Düsseldorf:
    
    - Gesprächsabende der Journalisten aus beiden Städten,
    - Diskussionsrunde über die Geschichte der Breslauer Juden,
    - Vorstellung der im Jahre 2000 erschienenen,
        monumentalen  "Breslauer Enzyklopädie", die von
        polnischen und deutschen Historikern herausgegeben wurde,
    - Vorstellung des Breslauer Theaters:
        "Das Jerzy-Grotowski-Zentrum" und "Das Lied des Ziegenbocks"
    - sowie das außergewöhnliche Konzert des einzigen
        Synagogen-Chores in Polen "Zum weißen Storch".
    
ots Originaltext: POLNISCHES INSTITUT Düsseldorf
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Weitere Informationen:
Andrzej Kolinski,
Tel. 0211/8 66 96-12

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