Das könnte Sie auch interessieren:

Mateusz Klimaszewski verstärkt Berliner Vertriebsteam bei news aktuell

Hamburg (ots) - Seit dem 01. Februar 2019 ist Mateusz Klimaszewski (31) neuer Account Manager im Vertrieb bei news ...

Joko ist neuer Weltmeister! "Das Duell um die Welt - Team Joko gegen Team Klaas" mit sehr guten 13,8 Prozent Marktanteil am Samstag weiter stark

Unterföhring (ots) - Joko schlägt den amtierenden Weltmeister und hält für Team Klaas die richtigen ...

Silberne Bären und GWFF Preis für ZDF-Produktionen bei der 69. Berlinale / "Systemsprenger", "Ich war zuhause, aber" und "Oray" ausgezeichnet

Mainz (ots) - Bei den 69. Internationalen Filmfestspielen in Berlin wurde "Systemsprenger", eine Koproduktion ...

25.06.2018 – 09:27

Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.

PM: Studentin der RWTH in Aachen ausgezeichnet

PM: Studentin der RWTH in Aachen ausgezeichnet
  • Bild-Infos
  • Download

Pressemitteilung vom 25.06.2018

Wissenschaftsförderung: Studentin der RWTH in Aachen ausgezeichnet

Anna-Maria Kuttenreich erhält den dbl-Nachwuchspreis 2018

Die Studentin des Masterstudiengangs Lehr- und Forschungslogopädie an der RWTH Aachen, Anna-Maria Kuttenreich, wurde vom Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) mit dem dbl-Nachwuchspreis 2018 geehrt. Sie erhält die Auszeichnung für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel "Potenzial der präläsionalen Erfahrung in Form einer autobiographischen Erinnerung als ergänzende Methode zur Standardtherapie zentraler Fazialisparesen". Besonders beeindruckt hat die Gutachter die innovative Fragestellung, die hervorragende und überdurchschnittliche Bearbeitung des Themas und die hohe klinische Relevanz der Arbeit.

Die Preisträgerin hat sich mit der Weiterentwicklung von Therapiemethoden zur Behandlung von Patienten mit einer Fazialisparese (Gesichtslähmung) beschäftigt. Ziel ihrer Arbeit ist es, das Potenzial von vor der Erkrankung gesammelter Erfahrungen in Form von autobiographischen Erinnerungen (Motorische Imagination) als ergänzende Methode zur Standardtherapie zentraler Fazialisparesen zu prüfen.

Hierfür wurde eine experimentelle Pilotstudie angefertigt. Dabei erhielt eine Gruppe von Patienten ausschließlich die klassische Behandlung, nämlich eine gezielte Reizung von Sinnesrezeptoren (in Anlehnung an Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, PNF). Bei einer zweiten Gruppe wurde diese Behandlung kombiniert mit der Methode der motorischen Imagination, die vereinfacht als Erinnern und Nachempfinden von vor der Erkrankung erlebter Bewegung beschrieben werden könnte, beispielsweise Lachen oder Stirnrunzeln.

Untersucht wurde, wie sich die unterschiedliche Behandlung auf den Schweregrad der Fazialisparese und auf die krankheitsbezogene Lebensqualität der Betroffenen auswirkt.

Anna-Maria Kuttenreich konnte zeigen, dass der Schweregrad der Lähmung bei den Patienten aus der ausschließlich mit PNF behandelten Gruppe sich häufiger verbessert hat als bei der Vergleichsgruppe. Dagegen konnte sie bei der zusätzlich mit der motorischen Imagination behandelten Gruppe nachweisen, dass sich die krankheitsbezogene Lebensqualität der Patienten nach deren eigenem Empfinden häufiger positiv verändert hat als bei der klassisch behandelten Gruppe.

V.i.S.d.P.: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Björn Hammel
(Geschäftsführer), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen. Pressekontakt: Deutscher
Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen,
Pressereferat, Margarete Feit, Tel.: 02234/37953-27, Fax: 02234/37953-13,
E-Mail: presse @ dbl-ev.de, Internet: www.dbl-ev.de. 

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.
  • Druckversion
  • PDF-Version

Themen in dieser Meldung