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Premiere ab Mai: Einstiegsangebot für fünf Euro
Kofler: "Premiere wird für alle erschwinglich"
Neuer Geschäftsplan vom Aufsichtsrat gebilligt

München (ots)

Premiere gibt es ab 1. Mai 2002 bereits ab fünf
Euro im Monat. Der neue Sender PREMIERE START ist das
Einstiegsangebot in die neue Programm- und Preisstruktur, die
Premiere Chef Dr. Georg Kofler gestern dem Aufsichtsrat des
Unternehmens vorgestellt hat. Der Aufsichtsrat hat den neuen
Geschäftsplan einstimmig gebilligt und die Geschäftsführung
beauftragt, die Neustrukturierung von Premiere unverzüglich in
Angriff zu nehmen. Der Plan sieht Einsparungen von rund 500 Millionen
Euro pro Jahr vor, die bereits 2003 voll zum Tragen kommen sollen.
Bereits ab 2004 will Premiere ein nachhaltig positives Ergebnis (vor
Zinsen, Abschreibungen und Steuern, EBITDA) erreichen. "Wir werden
den neuen Plan schnell und radikal umsetzen", so Kofler. "Wir sind
zuversichtlich, dass wir bereits im Herbst diesen Jahres eine
grundsätzliche Trendwende für Premiere erreichen."
Besondere Bedeutung im neuen Konzept für Premiere kommt PREMIERE
START zu, dem Einstiegsangebot für fünf Euro im Monat
(Vertragslaufzeit: 12 Monate). "Mit PREMIERE START wollen wir
Premiere im Massenmarkt einen neuen Impuls geben", sagte Kofler. "Nie
war es einfacher und günstiger, Premiere kennen zu lernen." Das
Angebot sei erschwinglich für jeden Haushalt und werde die
Einstiegsschwelle zum Abofernsehen entscheidend senken. Ersten
Marktforschungsergebnissen zufolge werde PREMIERE START das
Abonnenten-Potenzial für Premiere deutlich erhöhen.
Das Programm von PREMIERE START ist als "Fenster zu Premiere"
konzipiert. Mit PREMIERE START werde der Zuschauer wichtige Teile des
Premiere Programms "richtig erleben", so Kofler. PREMIERE START
bietet einen attraktiven Querschnitt des Premiere Angebotes: Von der
Serie am Morgen über Schlagermusik am Mittag bis hin zu
Kinderprogrammen am frühen Nachmittag. Große Marken wie DISNEY
CHANNEL und DISCOVERY CHANNEL haben feste Blöcke im Programm. Jeden
Abend, um 20.15 Uhr, bietet PREMIERE START großes Kino, ohne
Werbeunterbrechung und exklusiv vor der Ausstrahlung im herkömmlichen
Fernsehen. In der Nachtschiene präsentiert BEATE-UHSE.TV Erotik. Und
samstags können PREMIERE START Kunden die Fußball-Bundesliga in der
Premiere Konferenzschaltung hautnah und live erleben. Kofler:
"PREMIERE START bedeutet: Premiere für alle, Bundesliga live für
alle."
Neue, flexible Preisstruktur
PREMIERE START ermöglicht allen Abonnenten den Zugang zu PREMIERE
DIREKT. Dort können sie im Pay-per-View-Verfahren die neuesten Filme,
Erotik und  Sportereignisse einzeln bestellen. Spielfilme und die
neue Premiere Erotik-Show beginnen rund um die Uhr auf individuellen
Abruf zur Wunschzeit, jeweils zur halben oder zur vollen Stunde.
Sport-Ereignisse wie ein kompletter Fußball-Bundesliga-Spieltag mit
Zugang zu allen Einzelspielen oder Formel-1-Wochenenden können
einzeln gebucht werden. "Das bringt mehr Unabhängigkeit für unsere
Abonnenten bei der Gestaltung ihrer Freizeit und ihres
Medienbudgets", sagte Kofler.
Konzentration auf Kino pur, Live-Sport pur und Auswahlkomfort
Insgesamt will Kofler das Angebot von Premiere straffen und
deutlicher vom herkömmlichen Fernsehen unterscheiden. "Wir
konzentrieren uns auf Kino pur, Live-Sport pur und viel
Auswahl-komfort für den Abonnenten. So richten wir zum Beispiel
sieben Kinos ein, Premiere 1 bis 7, die unseren Abonnenten jeden
Abend eine einmalige Alternative zum übrigen Fernsehen bieten - wie
in einem Multiplex-Kino. Auf Premiere 1, im großen Saal, zeigen wir
die neuesten Hollywood-Filme als TV-Premiere. Premiere 7 ist das
kleine, feine Programmkino für Cineasten." Im Sportbereich setzt
Premiere weiterhin auf die Publikums-Renner Fußball und Formel 1.
"In den Programm-Paketen ist jetzt das drin, was drauf steht", so
Kofler. "Wir wollen niemanden verpflichten, für Dinge zu zahlen, die
ihn nicht interessieren." Nur PREMIERE START ist in jedem Premiere
Angebot enthalten. Das Kino- und Spielfilmpaket PREMIERE FILM (20
Euro im Monat bei 12 Monaten Laufzeit/18 Euro im Monat bei 24 Monaten
Laufzeit) ist die Eintrittskarte zu den sieben Premiere Kinos,
Premiere 1 bis 7. PREMIERE SPORT (20 Euro/18 Euro) bietet unter
anderem alle 306 Spiele der Fußball Bundesliga live, Formel 1 aus
sechs Kameraperspektiven und ohne Werbeunterbrechung und die UEFA
Champions League. Einen deutlichen Preisvorteil im Vergleich zu den
einzelnen Paketen bietet PREMIERE SUPER (30 Euro/28 Euro), das
PREMIERE START, PREMIERE FILM und PREMIERE SPORT kombiniert. (Alle
Preise sind reine Programm-Abo-Preise ohne Receiver.)
Für Spezialinteressen hat Premiere 15 Themenkanäle in dem
separaten Angebot PREMIERE PLUS (10 Euro) gebündelt. Die Palette
reicht vom Familiensender DISNEY CHANNEL über den Schlagerkanal
GOLDSTAR TV bis hin zu DISCOVERY CHANNEL und BEATHE-UHSE.TV. Außerdem
ist geplant, Themenkanäle auch einzeln anzubieten. Entsprechende
Verhandlungen mit den Partnersendern von Premiere haben begonnen.
Geschäftsplan mit neuem Realismus
Insgesamt sieht die Geschäftsführung von Premiere ein Potenzial
für Abonnement-Fernsehen im deutschsprachigen Markt, das
mittelfristig die Größenordnung von fünf bis acht Millionen
Haus-halten erreichen kann. Der neue Geschäftsplan gründet auf
deutlich vorsichtigeren Zielen. "Premiere hat über seine Verhältnisse
gelebt, und auch unsere Programmlieferanten haben aus dem deutschen
Abo-TV-Markt in der Vergangenheit viel mehr herausgeholt als zu
erwirtschaften war. Wir müssen nun das Geschäftsmodell von Premiere
der Wirklichkeit anpassen, sowohl bei den Einnahmen als auch bei den
Ausgaben", sagte Kofler. Nach dem neuen Geschäftsplan soll Premiere
ab 2004 nachhaltig positive Ergebnisse (EBITDA) erwirtschaften. Mit
durchschnittlich 3,1 Millionenen Abonnenten pro Jahr sei ein
positives EBITDA zu erreichen. Frühere Geschäfts-modelle hatten dafür
mehr als 4,5 Millionen Abonnenten vorgesehen. Voraussetzung für die
Erreichung der neuen Ziele ist eine radikale Kostensenkung in allen
Bereichen des Unter-nehmens. "Wir fahren bereits seit Wochen einen
kompromisslosen Sparkurs", so Kofler, "allerdings ohne die
Attraktivität des Programmes zu beeinträchtigen." Bereits im Jahr
2002 sollen Einsparungen in der Größenordnung von mehreren hundert
Millionen Euro erzielt werden. Im Jahr 2003, dem ersten vollen
Geschäftsjahr nach der Neustrukturierung, sollen die jährlichen
Kosten von Premiere im Vergleich zu 2001 um rund 500 Millionen Euro
reduziert werden.
Vor diesem Hintergrund werde Premiere in den kommenden Wochen mit 
all seinen Geschäfts-partnern in Verhandlungen treten. "Wir wollen
unseren Partnern faire und unternehmerisch sinnvolle Vorschläge
unterbreiten", sagte Kofler. Deutlich gespart werde in den Bereichen
Produktion und Marketing. "Teure Kampagnen zum Image- und
Bekanntheitsaufbau werden wir uns nicht mehr leisten." Das sei
angesichts eines Bekanntheitsgrades von rund 95 Prozent aber auch
nicht nötig. "Wir konzentrieren unsere Investitionen im Bereich
Marketing und Vertrieb fast ausschließlich auf die direkte
Kundengewinnung." Kofler stellte klar, "dass für die Rettung von
Premiere auch der Abbau von Arbeitsplätzen unumgänglich ist".
Mindestens 25 bis 30 Prozent der derzeit rund 2.500 Beschäftigten von
Premiere werden das Unternehmen in diesem Jahr verlassen. Dabei
sollen vorrangig auslaufende befristete Verträge zum Stellenabbau
genutzt werden. Derzeit haben knapp 800 Mitarbeiter von Premiere
befristete Verträge. Zusätzlich wird an einer organisatorischen
Neustrukturierung gearbeitet, die auch eine Auslagerung von
Unter-nehmensbereichen vorsieht. Kofler: "Wir wollen uns in Zukunft
darauf konzentrieren, ein effizientes und phantasievolles Fernseh-
und Marketinghaus zu sein."
Das Ende des d-box-Monopols: Der neue, dynamische Markt für
digitales Fernsehen
Seit Anfang März bietet der Handel neue Receiver für digitales
Satellitenfernsehen an, die von unabhängigen Herstellern in den Markt
gebracht werden. "Wir erleben derzeit einen Motivations-schub des
Handels und der Geräteindustrie, weil endlich der Wettbewerb für den
Markt der digitalen Receiver freigegeben ist", so Kofler. "Wir sind
zuversichtlich, dass jetzt der Knoten platzt und das digitale
Fernsehen mit uns auf den Weg in den Massenmarkt gebracht wird. Unser
neues PREMIERE START wird einen zusätzlichen Schub für den Wechsel
von Analog- auf Digitalempfang geben. Digitale Receiver werden in
Zukunft so selbstverständlich wie CD- oder DVD-Player." Allein in
diesem Jahr rechnet die Industrie für Unterhaltungselektronik mit
rund 1,2 Millionen verkauf-ten digitalen Satelliten-Receivern im
deutschsprachigen Markt. Möglichst viele davon sollen die Bezeichnung
"Geeignet für Premiere" tragen. Bis Ende des Monats bieten fünf
Hersteller Premiere-taugliche Digital-Rreceiver an. "Die d-box ist
und bleibt ein vollwertiger Digital-Receiver, auch für interaktive
Dienste, aber es gibt eben viele Menschen, die Premiere gerne mit
anderen Geräten empfangen möchten." Mittelfristig führten die
geringer werdenden Aufwendungen in die bisherige d-box-Infrastruktur
zu Einsparungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.
Diese Meldung und eine Präsentation des neuen Angebots sowie der
wichtigsten unternehmerischen Kennzahlen sind im Internet unter
www.premiere.de/presse abrufbar.
Das neue Premiere Logo ist über obs erhältlich.
Für Rückfragen:
Dirk Heerdegen
Premiere Unternehmenssprecher
Leitung Kommunikation & PR
Tel.: 089/99 58-63 50 
dirkheerdegen@premiere.de

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