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19.11.2020 – 13:15

DSL e.V. Deutsche Seniorenliga

Immer mehr Rentner gehen arbeiten - aus Spaß oder Not?

Immer mehr Rentner gehen arbeiten - aus Spaß oder Not?
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Immer mehr Rentner gehen weiter arbeiten –

aus Spaß an der Arbeit oder aus Geldnot?

Den Lebensabend in Ruhe genießen, seinen Hobbys nachgehen, Zeit mit den Enkeln verbringen und natürlich verreisen. Für viele Rentner sieht diese Wunschvorstellung in Wirklichkeit ganz anders aus. Die Zahl der Senioren, die einer Erwerbsarbeit nachgehen, steigt laut Bundesagentur für Arbeit immer weiter an*. Die Gründe sind vielfältig. Für die meisten zählen dazu der Spaß an der Arbeit, der Kontakt zu anderen Menschen oder das Gefühl, gebraucht zu werden. Andere jedoch brauchen schlichtweg einen Zuverdienst, um mit ihrer Rente über die Runden zu kommen.

Für Hausbesitzer scheint es keine finanziellen Probleme zu geben. Denn sie gelten als vermögend. Allerdings stehen viele Eigentümer vor einem Dilemma. „Das selbst bewohnte Haus kann bei manch einem im Alter zu einem goldenen Käfig werden, weil es Vermögen bindet, das laufende Einkommen aber nicht erhöht“, so Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG. So besitzen viele ältere Menschen ein Haus, das zwar über die Mietersparnis ein wenig finanzielle Entlastung bringt, auf der anderen Seite aber auch Instandhaltung benötigt und keinen Beitrag zur Altersfinanzierung leistet.

Eine Möglichkeit, sein Haus weiterhin zu bewohnen und trotzdem das Vermögen zu nutzen, ist die Immobilien-Rente. Sie funktioniert so: Der Eigentümer verkauft seine Immobilie und erhält im Gegenzug ein kostenloses Wohnrecht und eine im Grundbuch eingetragene sogenannte Reallast, mit der eine monatliche Rentenzahlung rechtlich abgesichert wird. Der Verkäufer lebt wie bisher als Besitzer kostenfrei in seiner Immobilie und bezahlt lediglich die Nebenkosten. Um die Instandhaltung der Immobilie kümmert sich der neue Eigentümer. Auch eine Mindestlaufzeit lässt sich individuell vereinbaren, um das Risiko eines plötzlichen, frühen Todes abzudecken. In diesem Fall gehen die Rentenzahlungen für die vereinbarte Mindestlaufzeit von fünf oder zehn Jahren an die Erben. „Das A und O ist sicherlich das Vertrauen in einen seriösen und finanzstarken Vertragspartner“, so Gerhard Fieberg, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Seniorenliga.

Die Broschüre „Die Immobilien-Rente - Das Wohnen im vertrauten Zuhause absichern" geht auf die individuellen Situationen älterer Immobilieneigentümer ein und erklärt leicht verständlich das Prinzip der Immobilienrente sowie weiterer Modelle der Immobilienverrentung. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. www.dsl-immobilienleibrente.de

* 2019 waren laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit rund 1,29 Millionen Menschen, die die Regelaltersgrenze erreicht hatten, weiter erwerbstätig. Das waren rund 400.000 oder 45 Prozent mehr als 2010. Gegenüber 2005 seien es sogar 547.000 oder 73 Prozent mehr Rentner gewesen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Home/home_node.html

Bonn, 19.11.20, 2.855 Zeichen, 351 Wörter. Abdruck honorarfrei.

Pressekontakt:
Joachim Dung
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Seniorenliga e.V.
Heilsbachstraße 32
53123 Bonn
Germany
Fon: 0049 (0)228-30 82 1-0
Fax: 0049 (0)228-30 82 1-33
https://www.deutsche-seniorenliga.de
dung@deutsche-seniorenliga.de 

https://twitter.com/seniorenliga

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