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ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Medien-Info: Erste Trends zu den Betriebsratswahlen 2026: ver.di bleibt stärkste Kraft bei den Betriebsratswahlen im Dienstleistungsbereich

Erste Trends zu den Betriebsratswahlen 2026: ver.di bleibt stärkste Kraft bei den Betriebsratswahlen im Dienstleistungsbereich

Vom 1. März 2026 bis einschließlich den 31. Mai 2026 haben bundesweit Arbeitnehmer*innen an den Betriebsratswahlen teilgenommen. Laut ersten Zwischenergebnissen konnte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Position als stärkste Kraft im Dienstleistungssektor erfolgreich verteidigen. Deutlich mehr als jede*r zweite Wähler*in votierte bei den Betriebsratswahlen für ver.di. „Dieses Wahlergebnis ist ein starker Vertrauensbeweis und ein klares Signal der Belegschaften für eine solidarische und durchsetzungsstarke Interessenvertretung“, erklärt Christoph Meister, im ver.di-Bundesvorstand u.a. für Mitbestimmung zuständig.

ver.di überzeugte dabei nicht nur in den klassischen Hochburgen, sondern auch in Betrieben, in denen die Gewerkschaft bislang einen schweren Stand hatte. Hervorzuheben sind zwei große Wahlerfolge in Standorten von Amazon: Am Standort Amazon Mönchengladbach wurde erstmalig eine ver.di-Liste eingereicht. Nach wochenlangem intensivem Wahlkampf ist es den Kolleg*innen dort gelungen, mit 10 von 21 Sitzen die mit Abstand größte Fraktion zu bilden. Folgerichtig gingen auch der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz an Kolleg*innen der ver.di-Liste. Auch am Amazon-Standort Frankenthal gab es zum ersten Mal eine ver.di-Liste. In einem Erdrutschsieg konnten die Kolleg*innen mit insgesamt 12 der 19 Sitze und damit die deutliche Mehrheit auf sich vereinen. Grundlage für diese Erfolge war ein breit angelegtes Erschließungsprojekt. Ziel war es, direkt mit den Beschäftigten in den Dialog zu treten und sie dabei zu unterstützen, ihre Themen wirkmächtig in den Fokus zu rücken.

Die Durchbrüche bei Amazon reihen sich ein in eine ganze Reihe von Erfolgen, die ver.di bei den aktuellen Betriebsratswahlen erringen konnte. So erreichet ver.di bei der Deutschen Telekom AG 85 Prozent und bei der Deutschen Post AG 84 Prozent der zur Verfügung stehenden Betriebsratsmandate. Weitere beachtliche Wahlerfolge gab es bei der Lufthansa Group, bei enercity, bei der Üstra, beim Süddeutschen Verlag, bei Tik Tok Germany am Standort Berlin und beim Helios Klinikum Krefeld.

Besonders hervorzuheben ist laut Christoph Meister, dass es bislang keine Anzeichen dafür gibt, dass rechtsradikale Listen im Dienstleistungsbereich in die Betriebsräte eingezogen sind. „In Zeiten großer Verunsicherung haben sich die Beschäftigten für eine starke gewerkschaftliche Vertretung entschieden. Sie vertrauen den ver.di Kolleg*innen, die sich für gute Lösungen engagieren und nicht denjenigen, die hetzen und spalten. Die Erfolge von ver.di sind ein kraftvolles Signal für Solidarität und gelebte Demokratie im Betrieb“, sagte Meister.

Eine Auswahl an Wahlergebnissen des Jahres 2026 ist hier einzusehen: https://www.verdi.de/arbeit-recht/mitbestimmung/betriebsratswahlen-2026-waehl-deine-stimme-im-betrieb

V.i.S.d.P.

Richard Rother 
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail:  pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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