ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

ver.di begrüßt positiven Trend im Rentenstreit

    Berlin (ots) - Nach den Beschlüssen des Vermittlungsausschusses zur privaten Altersvorsorge hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Bundesrat aufgefordert, das Reformgesetz am Freitag zu verabschieden. "Mit dem Einlenken der Regierung sind weitreichende Einschnitte bei der Alterssicherung der Witwen verhindert worden - nicht zuletzt auf Vorhaltungen der Gewerkschaften hin", erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christian Zahn am Mittwoch in Berlin. So sollten künftig die Grenzen, ab denen eigene Einkünfte auf die Witwen-/Witwerrente anzurechnen sind, nicht auf ca. 1.320,- DM eingefroren werden sondern dynamisch bleiben. Auch die Anhebung der Kinderkomponente zur Ergänzung der Witwen-/Witwerrente sei ein richtiger Schritt.

    "Grundsätzlich ist auch die geplante Einbeziehung des Wohneigentums in die Förderung zu begrüßen", unterstrich das für Sozialpolitik zuständige ver.di-Vorstandsmitglied. Die Palette der Ansparmöglichkeiten werde um eine attraktive Variante erweitert, die den Bürgerinnen und Bürgern größtmögliche Freiheit belasse. Zahn warnte allerdings davor, die Regelungen so kompliziert zu gestalten, dass die Bürger sie nicht verstehen und infolge dessen nicht annehmen.


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