PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Statistisches Bundesamt mehr verpassen.

08.09.2003 – 07:55

Statistisches Bundesamt

Statistisches Bundesamt: 32 200 Schwangerschaftsabbrüche im zweiten Quartal 2003

Wiesbaden (ots)

Im zweiten Quartal 2003 wurden dem Statistischen
Bundesamt rund 32 200 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland
gemeldet, 1 200 (- 3,5%) weniger als im zweiten Quartal 2002 (33
400).
Nahezu die Hälfte der Frauen (48%) war zum Zeitpunkt des Eingriffs
ledig, verheiratet waren 46%. Knapp drei Viertel (71%) der Frauen,
die Schwangerschaftsabbrüche durchführen ließen, waren zwischen 18
und 35 Jahren alt, rund 6% waren minderjährig, 7% 40 Jahre und älter.
40% der Schwangeren hatten vor dem Eingriff noch keine Lebendgeburt.
97% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der
Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische bzw. kriminologische
Indikationen waren in 3% der Fälle die Begründung für den Abbruch.
Die meisten (82%) Schwangerschaftsabbrüche wurden mit der
Absaugmethode (Vakuumaspiration) durchgeführt. Die Bedeutung des
Mittels Mifegyne (R) ist weiter gestiegen: Der Anteil der Abbrüche
mit diesem Mittel hat sich von 5% im zweiten Quartal 2002 auf 6%
erhöht, entsprechend stieg die Zahl der Abbrüche auf 1 900 (+ 10%) im
zweiten Quartal 2003.
Die Eingriffe erfolgten vorwiegend ambulant (93%), davon rund ein
Sechstel ambulant in Krankenhäusern und der Rest in gynäkologischen
Praxen. 4% der Frauen ließen den Eingriff in einem Bundesland
vornehmen, in dem sie nicht wohnten.
Weitere Auskünfte erteilt: Hans-Jürgen Heilmann, Zweigstelle Bonn,
Telefon: (01888) 644 - 8154
E-Mail: schwangerschaftsabbrueche@destatis.de
ots-Originaltext
Statistisches Bundesamt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon:(0611) 75-3444
Email:presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
Weitere Storys: Statistisches Bundesamt