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Fraport-Konzern im ersten Quartal 2026 mit Wachstum im operativen Geschäft

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5. Mai 2026

Fraport-Konzern im ersten Quartal 2026 mit Wachstum im operativen Geschäft

Passagierzuwächse auf allen internationalen Märkten / 5,2 Prozent Umsatzplus (ohne IFRIC 12) / EBITDA steigt um 10,4 Prozent / Ausblick bestätigt

FRA/ce – Der Fraport-Konzern startet mit einer guten operativen Entwicklung ins Geschäftsjahr 2026. Getragen von einer positiven Passagierentwicklung auf allen Märkten, auf denen der internationale Flughafenbetreiber aktiv ist, legten die relevanten operativen Kennzahlen zu. Im traditionell aufkommensschwächsten Quartal des Jahres stieg das operative Ergebnis (EBITDA) um 18,5 Millionen Euro auf 196,0 Millionen Euro. Dagegen sank das Konzern-Ergebnis aufgrund der abgeschlossenen Ausbauprojekte um 6,7 Millionen Euro auf minus 33,1 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025.

„Der Fraport-Konzern ist im ersten Quartal auf Kurs. Trotz des Ausbruchs des Iran-Kriegs konnten wir auf allen Märkten wachsen. Rückgänge beim Nahostverkehr kompensierten in Frankfurt Zuwächse in andere Regionen, insbesondere nach Fernost“, sagt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Für das Gesamtjahr halten wir an unserer Prognose für 2026 fest, basierend insbesondere auch auf den Aussagen der Bundesregierung zur gegebenen Versorgungssicherheit mit Kerosin.“

Konzern-Ergebnis im ersten Quartal traditionell schwächer

Bereinigt um die Auftragserlöse aus Bau- und Ausbauleistungen im Zusammenhang mit der Anwendung der internationalen Finanzleitlinie IFRIC 12 stiegen die Umsatzerlöse konzernweit um 5,2 Prozent auf 853,4 Millionen Euro. Der Anstieg am Standort Frankfurt resultierte hauptsächlich von preisbedingt höheren Erlösen aus Flughafenentgelten (+12,4 Millionen Euro) sowie gestiegener Umsätze aus Bodenverkehrsdienstleistungen (+9,3 Millionen Euro) und Infrastrukturentgelten (+6,2 Millionen Euro). Aus dem internationalen Airport-Portfolio trugen vor allem die südamerikanischen Standorte in Lima (+8,2 Millionen Euro) und in Brasilien (+6,0 Millionen Euro) mit Zuwächsen bei. Vom Umsatzwachstum profitierte das operative Ergebnis (EBITDA) mit einem Plus von 18,5 Millionen Euro (10,4 Prozent) auf 196,0 Millionen Euro. Insbesondere aufgrund der erwarteten höheren Zinsaufwendungen und Abschreibungen im Zuge der abgeschlossenen Ausbauprojekte in Lima und Antalya sank das Konzern-Ergebnis auf minus 33,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Rückgang um 6,7 Millionen Euro.

Wachstum des Passagieraufkommens im Konzern

Im ersten Quartal 2026 stieg das Aufkommen am Flughafen Frankfurt um 2,3 Prozent auf 12,7 Millionen Fluggäste. Der Ausbruch des Iran-Kriegs, wetterbedingte Annullierungen sowie Streiktage im Februar und März bremsten das Wachstum. Der Rückgang der Nachfrage im Nahostverkehr wurde dagegen durch Zuwächse in anderen Regionen, insbesondere im Fernostverkehr, kompensiert.

Auch auf allen internationalen Märkten erzielte der Flughafenbetreiber höhere Fluggastzahlen als in der Vorjahresperiode. Unter anderem begünstigt durch frühere Osterfeiertage verzeichneten einzelne Standorte sogar zweistellige Zuwächse. Dazu zählten Porto Alegre (+26,0 Prozent), Ljubljana (+18,2 Prozent), die bulgarischen Twin Star-Airports (+15,8 Prozent) und Fortaleza (+13,4 Prozent).

Kumuliert auf das erste Quartal stieg das Aufkommen im Konzern um 5,2 Prozent auf 28,6 Millionen Fluggäste.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2026

Basierend auf der Annahme einer weiterhin gesicherten Verfügbarkeit von Kerosin hält der Vorstand nach Abschluss des ersten Quartals 2026 an seinen Prognosen für die konzernweite Verkehrsentwicklung fest. Es wird weiterhin ein Anstieg beim Konzernaufkommen auf rund 188 bis zu rund 195 Millionen Passagiere erwartet. In der Folge bestätigt der Vorstand seine Erwartungen für die Konzern-Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie für die prognostizierte Segment-Entwicklung im Gesamtjahr 2026. Das Konzern-EBITDA wird mit einem Plus auf bis zu rund 1,5 Milliarden Euro gesehen. Mit einem Rückgang wird beim Konzern-Ergebnis gerechnet. Wesentlich für diese rückläufige Entwicklung werden gestiegene Zinsaufwendungen und Abschreibungen in der Folge der abgeschlossen Ausbauvorhaben sein.

Medienkontakt:

Christian Engel
Unternehmenskommunikation
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