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Deutsche Post DHL Group

PM: Deutsche Post und DHL auf dem Weg zu null Emissionen in Deutschland
PR: Deutsche Post and DHL on the road to zero emissions in Germany

Deutsche Post und DHL auf dem Weg zu null Emissionen in Deutschland

  • Klimaneutrale Neubauten: Gebäude-Energiekonzept mit Photovoltaik, Wärmepumpen und Gebäudeautomation
  • Effiziente Strom- und Ressourcennutzung durch Batteriespeicher und Zweitverwendung von Batterien aus ausgemusterten E-Fahrzeugen
  • Ausbau der E-Flotte auf 37.000 Fahrzeuge und 14.000 E-Trikes bis 2025
  • 12.500 Packstationen bis 2023
  • Langfristiges Ziel: 20 Prozent der Pakete per Bahn
  • Erweiterung des „GoGreen“-Produktangebotes ab 2022

Bonn, 22. April 2021: Vor vier Wochen hat der Konzern Deutsche Post DHL Group seine neue Nachhaltigkeitsstrategie präsentiert und das Null-Emissions-Ziel bis 2050 bekräftigt. Nun hat das Unternehmen konkretisiert, wie der Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland in den nächsten Jahren klimafreundlicher werden will. Dazu soll insbesondere in den Bau von CO2-neutralen Betriebsstätten und die Nachrüstung bereits bestehender Gebäude sowie den weiteren Ausbau der Elektroflotte investiert werden. Darüber hinaus will das Unternehmen den Anteil an Paketsendungen, die zwischen größeren Paketzentren auf der Schiene transportiert werden, von heute 2 Prozent zunächst verdreifachen und langfristig auf bis zu 20 Prozent erhöhen. Auch im Bereich der Produkte und Services wollen Deutsche Post und DHL „grüner“ werden: Neben dem heutigen „GoGreen“-Angebot sollen ab 2022 weitere Produkte und Services angeboten werden, mit denen Privat- und Geschäftskunden die beim Paketversand entstehenden Emissionen ausgleichen oder sogar vermeiden können. Ab 2022 werden zudem die verbleibenden CO2-Emissionen für nationale und internationale Briefsendungen automatisch und ohne Aufpreis durch zertifizierte Projekte ausgeglichen.

Dazu erklärt Tobias Meyer, Vorstand Post & Paket Deutschland im Konzern Deutsche Post DHL Group: „Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Als Deutsche Post und DHL wollen wir weiter vorangehen und unsere führende Position in Deutschland beim Thema Nachhaltigkeit ausbauen. Deshalb werden wir trotz steigendem Anteil warentragender und transportintensiverer Sendungen in unserem Netz die von uns direkt oder indirekt verursachten CO2-Emissionen senken und die verbleibenden Emissionen zu einem noch höheren Anteil ausgleichen. Hierzu werden wir unsere Infrastruktur und Prozesse umbauen und neue, klimafreundliche Produkte anbieten. Unser Ziel ist dabei, der beste Post- und Paketdienstleister zu bleiben – gerade auch bei der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit!“

Grüne Gebäude

Bis zum Jahr 2025 will Deutsche Post DHL bis zu 280 CO2-neutrale Zustellstützpunkte (ZSP) in ganz Deutschland errichten. Von diesen Zustellstützpunkten verteilen die nach Haustarif der Deutschen Post vergüteten Zustellerinnen und Zusteller die Briefe und Pakete an die Haushalte in ihrem Bezirk. Diese neuen ZSP-Eigenbauten werden ausgestattet mit Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen in Verbindung mit Fußbodenheizungen und Gebäudeautomation. An einzelnen Standorten ergänzen Batteriespeicher das Energiekonzept. In diesen wird der tagsüber geladene Solarstrom gespeichert und nachts für die Fahrzeugladung verwendet. Für die Speicherung kommen Batterien von ausgemusterten E-Fahrzeugen zum Einsatz, die auch nach Ende ihres Lebenszyklus in einem Elektrofahrzeug eine für stationäre Zwecke ausreichende Speicherkapazität aufweisen. Dadurch können sie noch viele Jahre als Pufferspeicher für Solarstrom genutzt werden. Jeder dieser ZSP spart – nur bezogen auf das Gebäude – rund 20 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber einem herkömmlichen Gebäude ein. Allein durch diese Maßnahme spart das Unternehmen 5.600 Tonnen CO2 in 2025 ein.

Auch bei anstehenden Großbauten wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Das in Planung befindliche Briefzentrum Germering bei München, das Ende 2023 den Betrieb aufnehmen und Platz für 1.300 Mitarbeiter bieten soll, wird über eine 1,5 Megawatt Photovoltaik-Anlage, einen Batteriespeicher sowie eine Dach- und Fassadenbegrünung verfügen. Die Beheizung und Kühlung soll zudem durch eine Grundwasserwärmepumpe erfolgen. Auch das Paketzentrum Ludwigsfelde bei Berlin, das 2022 eröffnet werden soll, wird über eine Photovoltaikanlage mit Strom versorgt werden. Darüber hinaus wird ein eigenes wärmegeführtes Blockheizkraftwerk den Strom und die Wärmeenergie erzeugen. Generell gilt für den Strom in den Betriebsstätten, dass der Anteil von Öko-Strom weiter bei mindestens 95 Prozent bleiben soll.

E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und E-Trikes

Bereits heute ist Deutsche Post DHL Vorreiter in der E-Mobilität und mit über 15.000 Elektrotransportern der Eigenmarke StreetScooter der mit Abstand größte E-Flottenbetreiber in Europa und darüber hinaus. 2022 wird die Flotte auf etwa 21.500 StreetScooter anwachsen und es wird ein neues Modell dazukommen: Erste Prototypen des „StreetScooter Gigabox“ mit einem Ladevolumen von 12 Kubikmetern und Platz für rund 240 Pakete sollen noch in diesem Jahr eingesetzt werden. 2025 soll die Zustellflotte dann insgesamt 37.000 E-Fahrzeuge umfassen, darunter auch E-Nutzfahrzeuge etablierter Autohersteller, soweit verfügbar. Elektrofahrzeuge eignen sich besser als Verbrenner für Fahrten mit Start-Stopp-Verkehr, wie in der Brief- und Paketzustellung üblich. Jedes Fahrzeug spart dabei ca. 4 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug ein. Bis 2025 reduziert das Unternehmen so seine jährlichen CO2-Emissionen um 150.000 Tonnen.

Das Unternehmen passt auch die Ladeinfrastruktur an den weiteren Ausbau der E-Flotte an. Bereits heute ist Deutsche Post DHL mit 20.000 Ladepunkten in seinen Betriebsstätten der größte private Ladeinfrastruktur-Betreiber im Land. Zum Vergleich: In ganz Deutschland gibt es aktuell gerade einmal 40.000 öffentliche und teilöffentliche Ladesäulen.

Ergänzt wird die Elektroflotte durch 8.000 E-Bikes und rund 9.000 E-Trikes, dreirädrige elektrisch betriebene Lastenräder. Bis 2025 schafft die Deutsche Post weitere 5.000 E-Trikes an. Diese sind umweltfreundliche Transportmittel für die Zustellung in den Städten. Aufgrund ihrer hohen Zuladungskapazität ermöglichen sie die Mitnahme von kleinen Paketen. Allein im letzten Jahr konnten so 58 Millionen kleine Pakete CO2-frei und umweltfreundlich zugestellt werden.

Ausbau des Packstation-Netzes

Mit den Packstationen können DHL-Kunden einfach, bequem und rund um die Uhr Pakete versenden und empfangen. Damit tragen sie auch zum Klimaschutz bei: Im Vergleich zur Haustür-Zustellung spart eine Packstation-Sendung auf der letzten Meile im Durchschnitt 30 Prozent CO2 ein. Denn die Zustellerinnen und Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Zudem haben die neueren Generationen der Packstation ein weiter entwickeltes Energiekonzept. Über Solarpanels auf den Automaten decken sie ihren eigenen Energiebedarf. Sowohl wegen des Umweltaspekts als auch aufgrund der hohen Kundennachfrage wird Deutsche Post DHL das Netz bis 2023 auf über 12.500 Automaten ausbauen.

Verlagerung auf die Schiene

Für die Sicherung des Pakettransports und im Interesse kurzer Laufzeiten sind täglich zahlreiche LKW im Paketnetzwerk auf Straßen und Autobahnen unterwegs. Der Anteil der auf der Schiene transportierten Sendungen beträgt hier gerade einmal 2 Prozent. Mittelfristig ist die Zielsetzung von Deutsche Post DHL, diesen Anteil zu verdreifachen. Langfristig wäre es denkbar, rund 20 Prozent der Pakete per Bahn zu transportieren. Damit dies gelingt, sind viele Veränderungen erforderlich – von schnellen Güterwaggons bis zur Verfügbarkeit neuer Lokomotiven, besserer Trassen und schneller, kostengünstiger Verlademöglichkeiten vom LKW auf die Bahn und umgekehrt.

Schon seit dem Jahr 2000 fährt jede Nacht ein Paket-IC auf einer Nord-Süd-Anbindung Pakete durch die Republik, und bei weniger zeitsensiblen Transporten am Wochenende ist der Anteil des Schienentransports bereits erhöht worden. Seit dem vorweihnachtlichen Starkverkehr, in dem doppelt so viele Züge eingesetzt wurden als zuvor, sind in Zusammenarbeit mit der DB Cargo mittlerweile fünf Wochenendzüge für Deutsche Post DHL im Einsatz. Um den klimafreundlicheren Pakettransport auf der Schiene weiter auszubauen, plant Deutsche Post DHL, ausgewählte große Paketzentren mit Gleisanschlüssen auszustatten. Dadurch sollen Transporte zu den Terminals reduziert, die Verladung beschleunigt und noch höhere Mengen in den zur Verfügung stehenden Zeitfenstern auf der Schiene transportiert werden.

Ausweitung des GoGreen-Produktportfolios

Seit 2007 bieten Deutsche Post und DHL mit dem Service GoGreen die Möglichkeit an, die beim Versand unvermeidbar entstehenden CO2-Emissionen durch zertifizierte Klimaschutzprojekte auszugleichen. Seit zehn Jahren ist jedes Privatkundenpaket innerhalb Deutschlands automatisch CO2-kompensiert. Ab 2022 wird auch der Versand aller nationalen und internationalen Briefsendungen von Privat- und Geschäftskunden CO2-kompensiert erfolgen. Die Kunden zahlen dabei keinen Aufpreis für diesen nachhaltigeren Versand.

Im Zeitraum 2015/2016 bis 2019/2020 ist es DHL bereits gelungen, die eigenen CO2-Emissionen pro Paket um 25 Prozent zu verringern, unter anderem durch die massive Ausweitung der E-Flotte und die klimafreundliche Gestaltung der eigenen Gebäude. Auf Basis öffentlich verfügbarer Quellen und Schätzungen anhand der Erfahrungen bei vergleichbaren logistischen Abläufen geht das Unternehmen davon aus, dass gegenwärtig im Durchschnitt mindestens 30 Prozent weniger CO2-Emissionen pro Paket entstehen als bei den Wettbewerbern im Paketmarkt. Gleichwohl will DHL das Angebot an klimafreundlichen Produkten zum Ende des Jahres weiter ausbauen mit dem Ziel, Geschäftskunden mehr Transparenz über die Qualität der konkreten CO2-Einsparung zu verschaffen. Dabei ist die Zielsetzung, im Rahmen des GoGreen-Produktangebots ab 2022 zusätzliche Optionen und CO2-reduzierte Paketprodukte anzubieten, die Kunden die Möglichkeit geben, bei der Absenkung der absoluten CO2-Emissionen aktiv mitzuwirken.

Weitere Informationen unter: www.deutschepost.de/nachhaltigkeit und www.dhl.de/nachhaltigkeit

– Ende –

Sie finden die Pressemitteilung zum Download sowie ergänzende Informationen für eine Berichterstattung wie Fotos, Grafiken, Fact Sheets, TV-Footage und Videosequenzen mit Interviewaussagen von Tobias Meyer zum Thema unter dpdhl.de/presse

Medienkontakt

Deutsche Post DHL Group

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Tel.: +49 228 182-9944

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Im Internet: dpdhl.de/presse

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Deutsche Post DHL Group ist der weltweit führende Logistikanbieter. Der Konzern verbindet Menschen und Märkte und ermöglicht den globalen Handel. Er verfolgt die strategischen Ziele, weltweit erste Wahl für Kunden, Arbeitnehmer und Investoren zu sein. Dazu konzentriert sich Deutsche Post DHL Group auf Wachstum in seinen profitablen Logistik-Kerngeschäften und die Beschleunigung der digitalen Transformation in allen Unternehmensbereichen. Mit nachhaltigem, unternehmerischen Handeln sowie dem Engagement für Gesellschaft und Umwelt leistet der Konzern einen positiven Beitrag für die Welt. Bis 2050 strebt Deutsche Post DHL Group die Null-Emissionen-Logistik an.

Der Konzern vereint zwei starke Marken: DHL bietet ein umfangreiches Serviceportfolio aus Paketversand, internationalem Expressversand, Frachttransport, Supply-Chain-Management und E-Commerce-Lösungen; Deutsche Post ist Europas führender Post- und Paketdienstleister. Deutsche Post DHL Group beschäftigt rund 570.000 Mitarbeiter*innen in über 220 Ländern und Territorien der Welt. Im Jahr 2020 erzielte der Konzern einen Umsatz von mehr als 66 Milliarden Euro.

The logistics company for the world.

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Deutsche Post and DHL on the road to zero emissions in Germany

  • Climate-neutral building construction: Building energy design featuring photovoltaics, heat pumps and building automation
  • Efficient use of electricity and resources, with battery storage and recycled batteries taken from retired e-vehicles
  • E-fleet expanded to 37,000 vehicles and 14,000 e-trikes by 2025
  • 12,500 Packstations by 2023
  • Long-term goal: 20% of parcels shipped by rail
  • Broader GoGreen product portfolio from 2022

Bonn – April 22, 2021: Four weeks ago, Deutsche Post DHL Group presented its new Sustainability Strategy, underpinning its 2050 zero emissions goal. In a further step, the Group has now specified how its Post & Parcel Germany division aims to become more climate friendly in the course of the coming years. Investments will be made in the construction of carbon-neutral production facilities, retrofitting existing buildings and further expanding the existing electric fleet. The company also wants to initially triple the current 2% share of parcel shipments transported between larger parcel centers by rail, and in the longer term gradually increase that share to as much as 20%. Deutsche Post and DHL also plan to make their products and services “greener”: Alongside the current GoGreen portfolio, from 2022 further products and services will be offered which private and business customers can use to offset or even avoid emissions arising from parcel shipping. Also from 2022, the remaining carbon emissions generated in shipping national and international letter mail will be automatically offset via certified projects and at no extra charge.

As Tobias Meyer, Board Member for Post & Parcel Germany at Deutsche Post DHL Group, explains: “Climate change is the most pressing challenge of our times. As Deutsche Post and DHL, we want to continue moving forward and expand our position in Germany as sustainability leaders in logistics. Despite the growing share of goods-related and transport-intensive shipments in our network, we will reduce the carbon emissions we cause, both directly and indirectly, and offset the remaining emissions to an even greater extent than before. We will transform our infrastructure and our processes, and offer new, climate-friendly products. Our goal is to remain the leading postal and parcel service provider – not least where environmental and social sustainability are concerned.”

Green buildings

By 2025 Deutsche Post DHL plans to build up to 280 carbon-neutral delivery bases throughout Germany. From those delivery bases, delivery staff paid according to Deutsche Post’s own company collective agreement will distribute mail and parcels to households in their various delivery districts. The new company-built delivery bases will feature photovoltaic systems, heat pumps in conjunction with underfloor heating and building automation. At some sites, battery storage systems will supplement the energy efficiency model. Solar power captured during the day is stored in the batteries and then used to charge e-vehicles overnight. To store the solar power, batteries taken from retired e-vehicles are used which – even after reaching their end-of-life in an electric vehicle – have sufficient storage capacity to allow their use as stationary chargers. This means they can be used as buffer storage to provide solar power for years to come. Compared with conventional buildings, each of the new delivery bases – relative only to the building itself – saves around 20 tonnes of carbon per year. With this measure alone, in 2025 the company will achieve carbon savings amounting to 5,600 tonnes.

Sustainability is also a top priority where upcoming large-scale buildings are concerned. The planned mail center in Germering near Munich, which is scheduled to go into operation at the end of 2023, will provide space for 1,300 employees and feature a 1.5 megawatt photovoltaic system, battery storage and a green roof and facade. Heating and cooling will be provided via a geothermal heat pump. And in Ludwigsfelde on the outskirts of Berlin, the new parcel center scheduled to open in 2022 will be supplied with electricity produced from solar panels. The building will also have its own combined heat and power plant which will provide electricity and heat. The overall share of green electricity at production facilities is to remain at a minimum of 95%.

E-mobility, charging infrastructure and e-trikes

Deutsche Post DHL is already an e-mobility pioneer – with over 15,000 StreetScooter branded electric vans, it is by far the largest e-fleet operator in Europe and beyond. In 2022, the fleet will grow to around 21,500 StreetScooters and a new model will be introduced: The first prototypes of the StreetScooter Gigabox with a load capacity of 12 cubic meters and space for some 240 parcels will be deployed in the course of this year. In 2025, the delivery fleet will then comprise 37,000 e-vehicles, including e-commercial vehicles from established vehicle manufacturers as and when available. Unlike combustion engines, electric vehicles are better suited to journeys involving the heavy stop-start city traffic usually encountered when delivering parcels and mail. Compared with a conventional van, an e-van reduces carbon emissions by around 4 tonnes per year. Thus, by 2025 Deutsche Post DHL will reduce its carbon emissions by an annual 150,000 tonnes.

The Group is also adapting is charging infrastructure to serve the needs of a growing e-fleet. As Germany’s largest private charging infrastructure operator, Deutsche Post DHL already has 20,000 charging stations at its production sites. By comparison: There are currently only 40,000 public and semi-public charging stations in Germany overall.

The Group’s e-fleet will be supplemented by 8,000 e-bikes as well as some 9,000 e-trikes – three-wheeled electric-powered cargo bikes. Deutsche Post plans to purchase a further 5,000 e-trikes by 2025. They provide an environmentally friendly means of transport for deliveries in city streets and with their high payload capacity, there’s enough room for small parcels to be carried too. Last year alone, 58 million small parcels were delivered using this carbon-neutral, environmentally-friendly transport mode.

Packstation network expansion

Packstations enable DHL customers to send and receive parcels easily and conveniently at any time of the day. This means they also play a role in climate protection: Compared to doorstep delivery, over the last mile a Packstation shipment reduces carbon emissions by an average 30%. At a Packstation, deliverers can deliver and also collect several dozen parcels per stop. Newer generation Packstations are also more energy efficient. Solar panels located above the parcel vending machines provide all the power they need. Given the environmental aspect and high customer demand, Deutsche Post DHL plans to expand the network to comprise more than 12,500 Packstations by 2023.

Shifting shipments to rail

To ensure provision of parcel transport and in the interest of shorter transit times, the company has a vast fleet of parcel network trucks out on the roads and highways each day. With the share of shipments sent by rail currently at just 2%, Deutsche Post DHL intends to triple that figure in the medium term. In the longer term, it is conceivable that around 20% of parcels could be transported by rail. For this to happen, a number of changes need to be made – from fast freight wagons to the availability of new locomotives, better rail tracks and fast, cost-effective loading options from truck to rail and rail to truck.

Since 2000, an Intercity parcel train has been speeding parcels across the country on a north-south rail line night after night. The share of rail transport has also been increased for less time-sensitive transports at weekends. And since the pre-Christmas peak season, in which twice as many trains were deployed as before, five weekend trains have been in operation for Deutsche Post DHL as part of a collaboration with rail freight company DB Cargo. To further expand climate-friendly parcel transport by rail, Deutsche Post DHL plans to equip selected larger parcel centers with rail sidings on site. The aim is to reduce transports to the terminals, speed up loading, and transport even greater volumes by rail in the available time windows.

Broader GoGreen product portfolio

Since 2007, Deutsche Post and DHL have been offering their GoGreen service as a way of offsetting – through certified climate protection projects – the carbon emissions unavoidably generated by shipping. For the past ten years, private customers’ parcels shipped within Germany have been automatically offset. From 2022, this will apply to all shipments of national and international letter mail items for both private and business customers. Customers incur no surcharge for this more sustainable shipping service.

Thanks in part to the substantial expansion of its e-fleet and by ensuring the design and construction of its own premises was climate friendly, DHL succeeded in decreasing its carbon emissions per parcel by 25% during the period from 2015/2016 to 2019/2020. Based on information from publically available sources and estimates derived from comparable logistics processes, the company believes that at present its carbon emissions per parcel are on average at least 30% lower than those generated by competitors on the parcel market. But even so, DHL intends to further expand its range of climate-friendly products by the end of 2020 as part of efforts to afford business customers greater transparency as to the quality of actual carbon savings made. In supplementing the GoGreen product range, the aim is to offer additional options and low-carbon parcel products from 2022, giving customers the opportunity to play an active part in reducing absolute carbon emissions.

– End –

You can find the press release for download as well as supplementary information for reporting, including photos, graphics, fact sheets, TV footage and video sequences with interview comments on the topic from Tobias Meyer on dpdhl.com/pressreleases

Media Contact:

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Deutsche Post DHL Group is the world’s leading logistic company. The Group connects people and markets and is an enabler of global trade. It aspires to be the first choice for customers, employees and investors worldwide. To this end, Deutsche Post DHL Group is focusing on growth in its profitable core logistics businesses and accelerating the digital transformation in all business divisions. The Group contributes to the world through sustainable business practices, corporate citizenship and environmental activities. By the year 2050, Deutsche Post DHL Group aims to achieve zero emissions logistics.

Deutsche Post DHL Group is home to two strong brands: DHL offers a comprehensive range of parcel and international express service, freight transport, and supply chain management services, as well as e-commerce logistics solutions. Deutsche Post is Europe’s leading postal and parcel service provider. Deutsche Post DHL Group employs approximately 570,000 people in over 220 countries and territories worldwide. The Group generated revenues of more than 66 billion Euros in 2020.

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