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José Carreras: "Kampf gegen Krebs braucht ´social leaders´"
Jobst Plog: "ARD will Bewusstsein für Krebs schärfen"

    Berlin (ots) - Zum Auftakt der ARD Themenwoche Krebs hat der Startenor José Carreras mehr Aufmerksamkeit für die Menschen gefordert, die sich im Kampf gegen den Krebs engagieren. In seiner Eröffnungsansprache im ARD Hauptstadtstudio in Berlin rief der Präsident der Internationalen José Carreras Stiftung gegen Leukämie e. V. am Sonntag (2. April) zu einer gemeinsamen Anstrengung auf: "Wir müssen diesen Menschen eine Hauptrolle in unserer Gesellschaft geben, auch in den Medien. Als ´social leaders´ können sie beispielhaft mit Werten identifiziert werden, die unser Zusammenleben ausmachen."

    Die ARD Themenwoche Krebs nannte Carreras eine "bemerkenswerte Initiative, die höchste Anerkennung verdient." Carreras weiter: "Patienten und Angehörige werden dank der ARD Themenwoche spüren, dass sie nicht allein sind: Viele andere teilen ihr Leid und ihre Hoffnung."

    Der Stellvertretende ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Prof. Jobst Plog erklärte, die ARD wolle Krebs aus der Tabuzone holen. "Wir starten eine Programmaktion, die es so noch nicht gegeben hat: nicht in der ARD, nicht in anderen deutschen Sendern, und auch in Europa ist sie beispiellos," so Plog. "Wir werden in der kommenden Woche fast jeden unserer Zuschauer oder Zuhörer mindestens einmal erreichen. Das ist uns wichtig - denn wir wollen das Bewusstsein über Krebs schärfen." Die Themenwoche Krebs stehe im Zentrum des Auftrages der ARD. "Wir verstehen die ARD Themenwoche als Service für unser Publikum: Wir wollen ein ausgewogenes, möglichst vollständiges Bild der Krankheit zeichnen und dabei deutlich machen, worum es vor allem geht: Um ,Leben - was sonst?´."

    Zur Eröffnung der Themenwoche wurden im Hauptstadtstudio Berlin rund 300 Gäste erwartet, darunter die Präsidentin der Deutsche Krebshilfe, Professor Dagmar Schipanski. Im Anschluss an die Eröffnungsansprachen diskutierte die Moderatorin Sandra Maischerger mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Prof. Dr. med. Michael Bamberg (Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e. V.), Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher (Deutsche Angestellten-Krankenkasse DAK), Cornelia Yzer (Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V.) und Sibylle Herbert (Autorin und Krebspatientin) das Thema "Krebs heilen - eine Frage des Geldes?".

    Vom 3. bis 9. April widmet die ARD erstmals eine ganze Programmwoche einem Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Unter dem Motto "Leben - was sonst?" berichten alle Programme in Hörfunk und Fernsehen über das Thema Krebs - in Dokumentationen, Talksendungen, Magazinen, Spielfilmen oder Serien. Insgesamt sind derzeit mehr als 1000 redaktionelle Beiträge in Hörfunk und Fernsehen geplant. Die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg unterstützen die ARD Themenwoche Krebs und stehen der ARD beratend zur Seite.

    Einen ausführlichen Überblick über das Programm und weitere Hintergründe zur ARD Themenwoche Krebs bietet die Internet-Seite leben.ARD.de.

Pressebüro: Karin Jensen a+o Gesellschaft für Kommunikationsberatung mbH Tel. 0 40 / 43 29 44 12 Fax 0 40 / 43 18 99 94 E-Mail: Karin.Jensen@a-und-o.com

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