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Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)

Einladung zur Informationsveranstaltung (16.03.): Das Schicksal der Alawiten in Syrien nach dem Massenmord

Einladung zur Informationsveranstaltung (16.03.): Das Schicksal der Alawiten in Syrien nach dem Massenmord
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Ein Jahr nach den Massakern an der alawitischen Zivilbevölkerung an der syrischen Mittelmeerküste lädt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag, 16. März, zu einer Informationsveranstaltung in Göttingen ein. Der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Jens Kreinath und der Nahostreferent der GfbV, Dr. Kamal Sido, werden über die Lage der alawitischen Minderheit in Syrien diskutieren.

Wann? Montag, 16. März 2026, 18 Uhr

Wo? Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte der GfbV, Geiststraße 7, 37073 Göttingen

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Unter dem Vorwand, Rache an aufständischen alawitischen Assad-Anhängern zu üben, begann das islamistische Regime in Damaskus am 7. März 2025 einen großangelegten und koordinierten Angriff auf die alawitische Zivilbevölkerung an der syrischen Mittelmeerküste. Nach Einschätzung der GfbV handelte es sich um einen versuchten Völkermord.

Prof. Dr. Jens Kreinath wird über die gegenwärtige Lage der Alawiten und anderer religiöser Minderheiten in Syrien berichten. Er ist deutscher Theologe, Religionswissenschaftler, Sozial- und Kulturanthropologe. Derzeit ist er als Associate Professor am Department of Anthropology der Wichita State University in Kansas, USA, tätig. In seiner bisherigen Forschung befasste er sich unter anderem mit der Verehrung von Heiligen, mit interreligiösen Beziehungen – beispielsweise zwischen Muslimen und Christen an gemeinsamen Pilgerstätten in Hatay – sowie mit religiösen Minderheiten, insbesondere den Alawiten.

Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV, wird die Informationsveranstaltung sowie die anschließende Diskussion moderieren. Er reiste einen Monat nach Beginn der Angriffe auf die alawitische Bevölkerung Syriens in das betroffene Gebiet und sprach mit zahlreichen Überlebenden. Darüber hinaus besuchte er weitere Minderheitenregionen, unter anderem das Siedlungsgebiet der drusischen und kurdischen Bevölkerungsgruppen.

Hinweis für Redaktionen: Pressegespräche mit Prof. Dr. Jens Kreinath sind im Vorfeld der Veranstaltung von 17 bis 18 Uhr möglich. Wir freuen uns über eine kurze telefonische Rückmeldung unter Tel. 0173/67 33 980.

Für Rückfragen erreichen Sie Dr. Kamal Sido unter k.sido@gfbv.de oder 0173/6733980.

Gesellschaft für bedrohte Völker
Pressereferat
Sarah Neumeyer
Postfach 2024
D-37010 Göttingen
Tel.:  +49 551 499 06-21
Fax:  +49 551 580 28
E-Mail:  presse@gfbv.de
 www.gfbv.de
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