MAQUET Holding B.V. & Co. KG

SIEMENS und MAQUET kooperieren in der Medizintechnik
"Gläserner" Operationstisch für mehr Sicherheit in der Chirurgie

    Rastatt (ots) -
    
    Hightech-Einheit AWIGS verbindet
    Diagnose, Operation und Ergebniskontrolle
    
    Das Geschäftsgebiet Computertomographie des Siemens-Bereichs
Medical Solutions kooperiert künftig mit dem
Operationstischhersteller MAQUET GmbH & Co. KG (Rastatt/
Baden-Württemberg). Anlässlich der weltgrößten Medizinmesse Medica
(21. bis 24. November) in Düsseldorf geben beide Unternehmen ihre
Zusammenarbeit bei einer medizintechnischen Innovation bekannt und
präsentieren (in Halle 11, Stand F 39) den "gläsernen"
Operationstisch AWIGS: Ein Diagnose- und Operationssystem, das als
Hightech-Einheit Computertomograph (CT) und Operationstisch
miteinander verbindet. Die Innovation AWIGS verfügt hiermit erstmals
über einen vierzeiligen Highend CT, der dreidimensionale Bilddaten
liefert. Der Name AWIGS steht für Advanced Workplace for Image Guided
Surgery.
    
    Schneller, sicherer und schonender können durch dieses
Hybrid-System therapeutische und diagnostische Eingriffe vorgenommen
werden. Die Operationsfläche ist in allen Ebenen sowie in der
gesamten Körperlänge des Patienten auf 360( durchstrahlbar. Damit
wird AWIGS zu einer rundum "gläsernen" Diagnose- und
Operationstisch-Einheit. Der integrierte medizinische Arbeitsplatz
führt Chirurgie und Radiologie zusammen. AWIGS ermöglicht somit
disziplinübergreifendes Arbeiten. Wertvolle Zeit wird gewonnen.
Minuten, die gerade in Notfällen Leben retten können.
    
    Bei der Kooperation ergänzen sich beide Unternehmen: Je nach
Kundenwunsch stellt der Siemens-Bereich Medical Solutions die
Ausstattung der bildgebenden Diagnostik bereit. Hierfür werden
Computertomographen der Serie SOMATOM Sensation 4 eingesetzt.
    
    MAQUET als Marktführer im Bereich von Operationstischen und
Systemlösungen für den OP entwickelte das Gesamtkonzept des
AWIGS-Systems. In enger Abstimmung mit SIEMENS vermarktet MAQUET das
Komplettsystem AWIGS zunächst in Europa und Japan.
    
    Die Anwendungsgebiete für AWIGS sind außerordentlich vielfältig:
So lässt sich mit Hilfe von AWIGS in Kombination mit dem Siemens
Sensation 4 CT Scanner beispielsweise ein Tumor chirurgisch sicherer
entfernen. Der Grund dafür: Vor, während und nach der Operation kann
der Chirurg anhand der Bilddaten aus dem CT auch dreidimensional
seinen Eingriff planen, die Basisdaten des Navigationssystems
aktualisieren und das Ergebnis sofort kontrollieren. Aufgrund der
räumlichen Trennung von Chirurgie und Radiologie war dies bislang
fast unmöglich. AWIGS soll künftig in der Neurochirurgie und
Orthopädie wie auch in der Allgemeinchirurgie, Traumatologie, Mund-
und Kieferchirurgie eingesetzt werden.
    
    Im Bereich der Unfallchirurgie und Notfallrettung setzt AWIGS
zukunftsweisende Standards. Der Patient wird auf ein
strahlendurchlässiges Transferboard aus Kohlefaser (CFK) gebettet,
das multifunktional für Transporter, Operationstisch und
Computertomograph genutzt wird. Es entfallen damit bislang
unvermeidbare, belastende Umlagerungen des Patienten. Bis zu neun
dieser häufig riskanten Umbettvorgänge sind gegenwärtig von der
Anlieferung im Krankenhaus über die Röntgenuntersuchungen und
Versorgung auf der Intensivstation bis hin zum Abschluss der
Operation nötig. Bei AWIGS wird der Patient vom Transporter, der für
die Erstversorgung auch als Behandlungstisch dient, zur Diagnose
sanft in den CT geschoben - er verbleibt dabei immer auf der selben
Unterlage, dem multifunktionalen  Transferboard. Falls die
Notwendigkeit einer sofortigen Operation besteht, kann sie auf dem
angekoppelten OP-Tisch unmittelbar begonnen werden.
    
    AWIGS arbeitet mit dem Computertomographen SOMATOM Sensation 4,
der zur neuesten Systemgeneration von SIEMENS zählt. Mit
kontinuierlich rotierender Röhre-Aufnahme-Einheit kann der
Computertomograph SOMATOM Sensation 4 bis zu vier
Untersuchungsschichten gleichzeitig in hochauflösender
Detailabbildung aufzeichnen. In Echtzeit erhält der Operateur somit
Einblick in das Körperinnere. Ein Bauch kann in nur acht Sekunden
komplett untersucht werden und die Schichtbilder können plastisch
dargestellt werden.
    
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