Deutschland im Weihnachtsfieber: Über 23 Milliarden Lämpchen sorgen für neuen Rekord
Hamburg (ots)
- Aktuelle Weihnachtsumfrage von LichtBlick zeigt: Zahl der heimischen Weihnachtslämpchen steigt auf neuen Rekordwert
- Mehr als die Hälfte aller Haushalte stellt täglich die Weihnachtsbeleuchtung an
- Nur jede*r Zehnte findet öffentliche Weihnachtsbeleuchtung überflüssig
Deutschland blickt einer besonders strahlenden Weihnachtszeit entgegen: In den Haushalten werden in den kommenden Wochen rund 23,39 Milliarden Weihnachtslämpchen leuchten. Die Begeisterung für festliche Beleuchtung bleibt ungebrochen - sowohl zuhause als auch im öffentlichen Raum. Das sind die zentralen Ergebnisse der 16. repräsentativen LichtBlick Weihnachtsumfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des integrierten Energieversorgers durchgeführt hat.
"Mit über 23 Milliarden Lämpchen erreicht die heimische Weihnachtsbeleuchtung einen neuen Rekordwert. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Menschen auch weiterhin Wert auf eine festliche Atmosphäre in der Weihnachtszeit legen. Das gilt nicht nur für das eigene Zuhause, sondern auch für die festliche Beleuchtung von Innenstädten, öffentlichen Plätzen und Gebäuden", sagt Ata Mohajer, Communication Manager bei LichtBlick.
Weihnachtsbeleuchtung zur Adventszeit gehört für viele zum Alltag
Für viele Menschen gehört die festliche Beleuchtung zur Weihnachtszeit wie Plätzchen oder Stollen: Mehr als die Hälfte aller Haushalte nutzt ihre Weihnachtsbeleuchtung während der Weihnachtszeit täglich, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. An Betriebstagen lassen rund ein Drittel ihre Beleuchtung drei bis vier Stunden lang eingeschaltet. Ein weiteres Viertel nutzt sie sogar fünf bis sechs Stunden täglich. Nur wenige lassen ihre Beleuchtung weniger als eine Stunde pro Tag an.
Mehr Weihnachtslichter treiben Stromverbrauch nach oben
Die gestiegene Anzahl an heimischer Weihnachtsbeleuchtung sorgt für einen höheren Gesamtstromverbrauch: Dieser liegt bei rund 533 Millionen Kilowattstunden. Das sind 42 Millionen Kilowattstunden mehr als im Vorjahr (rund 491 Millionen Kilowattstunden). Die Nutzung von Ökostrom für alle Lämpchen würde 159.900 Tonnen CO2 vermeiden.*
Zwar nimmt der Anteil energieeffizienter LED-Lämpchen verglichen mit dem Vorjahr um zwei Prozentpunkte zu (85 Prozent). Der Rekordwert bei der Anzahl der Weihnachtslämpchen überlagert diesen Effekt jedoch, sodass Stromverbrauch und CO2-Ausstoß insgesamt steigen.
Öffentliche Weihnachtsbeleuchtung so beliebt wie selten zuvor
Die große Begeisterung für festliche Beleuchtung spiegelt sich auch im öffentlichen Raum wider. 84 Prozent der Befragten wünschen sich Weihnachtsbeleuchtung an öffentlichen Orten und Gebäuden. Damit erreicht die Zustimmung einen neuen Höchstwert (2025: 79 Prozent). Nur noch jede*r Zehnte hält öffentliche Weihnachtsbeleuchtung für überflüssig und ressourcenverschwendend.
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Zur 16. Weihnachtsumfrage von LichtBlick:
Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.103 Personen zwischen dem 24.08.2026 und dem 25.08.2026 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Abweichungen zu 100 Prozent sind rundungsbedingt.Die Berechnungen zur Anzahl der Weihnachtslämpchen, des Stromverbrauchs und der CO2-Vermeidung sind von LichtBlick vorgenommen worden. *Bei der Berechnung der CO2-Vermeidung sind wir wie folgt vorgegangen: Bei der Nutzung von Strom mit dem heutigen Strommix entstehen direkte Emissionen in der Höhe von 146.200 Tonnen CO2 (berechnet mit dem Emissionsfaktor für Graustrom von 300 gCO2/kWh. Quelle: BDEW für das Jahr 2025). Wäre unsere Stromproduktion zu 100 Prozent erneuerbar, würden keine direkten Emissionen mehr entstehen.
Pressekontakt:
Ata Mohajer, Communication Manager
Tel. +49 40 63601087, ata.mohajer@lichtblick.de
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