PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von IKB Deutsche Industriebank AG mehr verpassen.

15.11.2000 – 08:48

IKB Deutsche Industriebank AG

ots Ad hoc-Service: IKB Dt. Industriebank IKB Deutsche Industriebank AG erhöht Betriebsergebnis um 5,1 % im ersten Halbjahr 2000/2001

Düsseldorf (ots Ad hoc-Service) -

Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG, übermittelt von der DGAP
Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich
Die IKB hat im ersten Halbjahr des lfd. Geschäftsjahres (1. April
- 30. September) ihr Betriebsergebnis um 5,1 % auf 94 Mill. EUR
gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres erhöht.
Im einzelnen stieg der Zinsüberschuss um 6,1 % bzw. 12 Mill. EUR
auf 212 Mill. EUR. Der Provisionsüberschuss konnte um 2 Mill. EUR auf
5 Mill. EUR verbessert werden.
Die Verwaltungsaufwendungen sind im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2000/2001 um 7,2 % auf 79 Mill. EUR angewachsen. Der
Personalaufwand als größter Aufwandsposten ist dabei um 8,5 % auf 51
Mill. EUR angestiegen. Dieser Zuwachs erklärt sich vor allem aus dem
Anstieg des durchschnittlichen Beschäftigtenstandes um 60 Personen
gegenüber dem 30.9.1999. Die Anderen Verwaltungsaufwendungen sind um
5,0 % auf 27 Mill. EUR angestiegen; damit sinkt die Zuwachsrate
wieder auf das Niveau früherer Jahre.
Für den Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen
ergibt sich ein Zuwachs um 53 Mill. EUR auf 55 Mill. EUR; hierin ist
vor allem der Veräußerungsgewinn unseres 26 %-igen Anteils an der
National-Bank AG enthalten.
Der Risikovorsorgesaldo wird mit 100 Mill. EUR ausgewiesen. Dabei
sind Wertpapiererträge aus der Liquiditätsreserve in Höhe von 3 Mill.
EUR verrechnet worden, sodass die Nettorisikovorsorge 103 Mill. EUR
beträgt. Im letzten Jahr lag die Nettorisikovorsorge noch bei 144
Mill. EUR. Wegen des damals deutlich höheren Kompensationsbetrages
von 104 Mill. EUR wurde der Risikovorsorgesaldo mit 40 Mill. EUR
ausgewiesen.
Konzernbilanz
Die Bilanzsumme lag zum 30. September mit 30,3 Mrd. EUR um 1,2
Mrd. EUR bzw. 4 % über dem entsprechenden Vorjahreswert. Von diesem
Anstieg entfallen 0,8 Mrd. EUR auf die Forderungen an Kunden.
Demgegenüber sind die Forderungen an Kreditinstitute stark
rückläufig.
Der Bestand an Schuldverschreibungen ist um 0,7 Mrd. EUR auf 3,3
Mrd. EUR angestiegen. Dieser Zuwachs hat vor allem mit den zu Beginn
des Geschäftsjahres begebenen Collateralized Loan Obligations in Höhe
von 534 Mill. US-$ zu tun. Im Rahmen dieser Transaktion haben wir
AAA-Wertpapiere in Höhe von 0,5 Mrd. EUR als Sekundärsicherheit für
die Zeichner der von uns begebenen Anleihe erworben. Im wesentlichen
sind auch aus diesem Grund unsere Verbrieften Verbindlichkeiten um
0,7 Mrd. EUR auf 11,5 Mrd. EUR angestiegen.
Die Ausweitung unseres Kreditgeschäftes haben wir maßgeblich über
die Aufnahme langfristiger Mittel von öffentlichen Kreditinstituten
refinanziert, was zu einem Anstieg der langfristigen
Verbindlichkeiten um 0,6 Mrd. EUR auf 8,8 Mrd. EUR geführt hat.
Nahezu unverändert ausgewiesen werden mit 2,3 Mrd. EUR die
Eigenmittel. Der Grundsatz I wurde im Konzern am 30. September 2000
mit 10,0 % bei einem Sollwert von 8 % erfüllt; die Kernkapitalquote
betrug 5,5 %.
Die bisherige Geschäftsentwicklung deutet darauf hin, dass wir
auch für das gesamte Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis
erwirtschaften.
Der Vorstand der IKB Deutsche Industriebank AG Düsseldorf

Original-Content von: IKB Deutsche Industriebank AG, übermittelt durch news aktuell