Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg
Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert die Carl-Dittler-Realschule in Remchingen mit 1.156 Euro
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Carl-Dittler-Realschule in Remchingen mit einer Fördersumme von insgesamt 1.156 Euro für die Anschaffung eines neuen Elektrolyse-Sets für den Unterricht. Die Förderung kann alle zwei Jahre von Schulen beantragt werden. Nähere Informationen finden Sie in unserer Pressemeldung weiter unten.
Angehängt finden Sie zudem zwei Bilder, die Sie im Rahmen Ihrer Berichterstattung frei verwenden können.
Zu Bild 01: Schülerinnen und Schüler der Carl-Dittler-Realschule zusammen mit Schulleiterin Ute Westphal (1.v.r.), der MINT-Beauftragten der Schule Esther Grüner (Bildmitte, mit Förderkolben) sowie Tobias Pacher von Chemie BW (1.v.l) | (Bild: "Chemie BW")
Zu Bild 02: Die MINT-Beauftragte der Carl-Dittler-Realschule Esther Grüner mit dem symbolischen Förderkolben des FCI | (Bild: "Chemie BW")
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Cornicius
Pressesprecher
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Nachhaltiges Lernen durch Experimente:
Neue Laborausstattung für den praktischen Chemieunterricht an der Carl-Dittler-Realschule
Remchingen, 26. März 2026. Wie lässt sich Wasser in seine Bestandteile zerlegen? Und was passiert dabei auf Teilchenebene? An der Carl-Dittler-Realschule in Remchingen können Schülerinnen und Schüler solche Fragen künftig nicht nur theoretisch klären, sondern im Experiment selbst nachvollziehen: Mit einem neuen Elektrolyse-Set untersuchen sie, wie durch elektrischen Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird – ein zentrales Prinzip moderner Energietechnologien.
Möglich wird das durch eine Förderung des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) in Höhe von 1.156 Euro. Aus diesem Anlass überreichte Dr. Tobias Pacher, bei ChemieBW zuständig für das Programm Dialog Schule - Chemie, am 25. März symbolisch einen „Förderkolben“ an Schulleiterin Ute Westphal und die MINT-Beauftragte der Schule Esther Grüner (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Neben dem Elektrolyse-Set werden auch Chemikalien und neue Laborausstattung angeschafft, um den naturwissenschaftlichen Unterricht praxisnäher zu gestalten.
Der besondere Mehrwert: Eigenes Experimentieren macht Lernen nachhaltiger. Wenn Schülerinnen und Schüler selbst messen, beobachten und Ergebnisse auswerten, verknüpfen sie Theorie mit praktischen Erfahrungen. Inhalte werden so nicht nur verstanden, sondern langfristig verankert. Gerade komplexe Themen wie Elektrolyse oder Energieumwandlung werden dadurch greifbar und bleiben besser im Gedächtnis.
Die Förderung zeigt auch langfristige Wirkung: Insgesamt wurden an der Carl-Dittler-Realschule bereits 3.056 Euro aus dem Chemie-Fonds investiert. So kann die Schule ihre Laborausstattung kontinuierlich modernisieren und den Unterricht weiterentwickeln.
„Wir wollen Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften begeistern“, erläutert Pacher. „Wer selbst experimentiert, entwickelt Verständnis – und manchmal auch eine echte Leidenschaft für MINT-Fächer. Deshalb ermutigen wir Schulen ausdrücklich, einen Antrag beim Fonds der Chemischen Industrie zu stellen und sich diese Unterstützung für ihren Unterricht zu sichern.“
Übrigens: Grundschulen können alle zwei Jahre bis zu 500 Euro, weiterführende Schulen bis zu 2.500 Euro Förderung erhalten. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter https://www.vci.de/fonds.
Zum Fonds der Chemischen Industrie
Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.
Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).
In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.
Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.
Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg
In den Verbänden Chemie BW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind 473 Unternehmen organisiert (Stand: Ende 2025). Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).
Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um
- den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
- den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).
Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:
- den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)
- die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).
Daniel Cornicius
Pressesprecher Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI) Baden-Württemberg
Allee Cité 1 76532 Baden-Baden
+49 170 31 28 560 cornicius@vci.de

