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Wie Beamte die ideale Krankenversicherung finden: Sven Bruns über die wichtigsten Entscheidungskriterien

Wie Beamte die ideale Krankenversicherung finden: Sven Bruns über die wichtigsten Entscheidungskriterien
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Osnabrück (ots)

Monatliche Beitragslast, Versorgungsumfang im Krankheitsfall, unerwartete Einschränkungen – was Beamte nur allzu gern als reine Formalität abtun, stellt sich nahezu immer als Entscheidung mit enormer Tragweite heraus: Die Wahl der Krankenversicherung sollte weder leichtfertig noch auf Basis lückenhafter Informationen getroffen werden. Welche Kriterien sind dabei aber wirklich entscheidend?

Obwohl Beamten sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung offensteht, fällt die Entscheidung laut einer Studie des PKV-Verbandes in 93 Prozent der Fälle schnell auf die PKV. Ausschlaggebend sind dabei meist geringere monatliche Beiträge, individuell gestaltbare Leistungen und die Erwartung einer hochwertigeren medizinischen Versorgung. Doch welche Absicherungsform im Einzelfall tatsächlich sinnvoller ist, zeigt sich nie schon auf den ersten Blick. Um am Ende wirklich die ideale Lösung zu finden, müssen persönliche Rahmenbedingungen, die aktuelle Lebenssituation sowie mögliche zukünftige Entwicklungen sorgfältig einbezogen werden. Hinzu kommt, dass die Entscheidung für einen bestimmten Tarif oder Versicherer Auswirkungen haben kann, die sich erst über viele Jahre hinweg entfalten. „Unüberlegte Entschlüsse machen sich oft erst nach langer Zeit bemerkbar und sind dann in der Regel nur noch schwer zu korrigieren“, sagt Sven Bruns von Versicherungsvergleich-Beamte.de.

„Und ja, auf den ersten Blick mag dieses Thema wenig spektakulär, womöglich sogar trivial erscheinen. Dennoch ist es entscheidend, jede Wahl mit der nötigen Sorgfalt zu treffen, da sie die finanzielle Lage, die gesundheitliche Absicherung und damit auch die eigene Lebensqualität über viele Jahre hinweg maßgeblich beeinflusst“, fügt er hinzu. „Eine tragfähige Entscheidung für den passenden Versicherungsschutz entsteht dabei nur durch Fachkenntnis, unabhängige Beratung und einen individuell abgestimmten Tarifvergleich.“ Bereits 2006 hat sich Sven Bruns vollständig auf die Beratung von Beamten, Beamtenanwärtern und Referendaren spezialisiert und weiß daher genau, auf welche Kriterien es bei der Wahl der Krankenversicherung ankommt. „Auf ein reines Bauchgefühl, oberflächliche Ratschläge von Kollegen oder automatisierte, sekundenschnelle Testergebnisse sollte man sich hier keinesfalls verlassen“, stellt der Versicherungsexperte klar. Welche Aspekte stattdessen ausschlaggebend sind, verrät Sven Bruns hier.

Gesetzliche oder private Krankenversicherung: Was ist für Beamte besser?

Die meisten Beamten treffen ihre Entscheidung hier voreingenommen und überstürzt, häufig ohne sich intensiv mit den Hintergründen beschäftigt zu haben. Doch führt dieser Weg tatsächlich in jedem Fall zur optimalen Absicherung? „Seriös kann man darauf nur so antworten: Es kommt immer auf die individuelle Situation an. Prinzipiell bietet die PKV die Möglichkeit, Leistungen individuell zusammenzustellen und sich damit klar von den festen Leistungsrahmen der gesetzlichen Krankenversicherung abzugrenzen“, erklärt Sven Bruns. In Verbindung mit einem generell vorhandenen Beihilfeanspruch ergeben sich dadurch finanzielle Voraussetzungen, die eine passgenaue und flexible Absicherung begünstigen.

Darüber hinaus verfügt die PKV über Leistungsbestandteile, die im Behandlungsalltag deutlich ins Gewicht fallen können: Unterbringung im Einbettzimmer, Behandlung durch den Chefarzt oder kürzere Wartezeiten sind nur einige Beispiele hierfür. „Spätestens im Krankheitsfall wird deutlich, welchen Stellenwert eine leistungsstarke und zugleich flexible medizinische Versorgung hat“, so Sven Bruns. Dennoch ist für eine belastbare Entscheidung eine nüchterne Betrachtung unerlässlich: Erst detaillierte Gegenüberstellungen von PKV und GKV machen Kostenunterschiede sowie langfristige Effekte transparent. Ergänzend sorgt qualifizierte Beratung für Orientierung, denn nicht in jeder Situation stellt die private Krankenversicherung automatisch die beste Lösung dar.

Pauschale und individuelle Beihilfe im Fokus: Das ist der Unterschied

Auch die bereits erwähnte Beihilfe spielt bei der Entscheidung immer eine zentrale Rolle – allerdings in zwei sehr unterschiedlichen Ausprägungen. So besteht für die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland die Möglichkeit der sogenannten pauschalen Beihilfe. Diese übernimmt allgemein 50 Prozent des Beitrags zur GKV, unabhängig von persönlicher Lebenssituation oder individuellem Absicherungsbedarf. Allerdings ist dieses Modell bislang nur in ausgewählten Bundesländern vorgesehen, darunter Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Sachsen, Thüringen, Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In allen übrigen Bundesländern gilt: Wird dort eine Verbeamtung vorgenommen, muss der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung vollständig aus eigener Tasche gezahlt werden.

Demgegenüber steht bei der privaten Krankenversicherung die individuelle Beihilfe, die sich direkt an den tatsächlichen Krankheitskosten beteiligt, etwa bei ärztlichen Behandlungen. Diese Form der Beihilfe greift bundesweit, unabhängig vom Standort der Dienststelle, und richtet sich nach der persönlichen Lebenssituation. „Gerade dieser Unterschied wird häufig unterschätzt“, verrät Sven Bruns. „Während die pauschale Beihilfe lediglich einen Teil des Beitrags abfedert, reduziert die individuelle Beihilfe die tatsächlichen Gesundheitskosten deutlich und schafft damit eine völlig andere finanzielle Ausgangslage.“ Dabei gestaltet sich die Höhe der Beihilfe folgendermaßen:

  • Beamter mit bis zu einem Kind: 50 Prozent Beihilfe
  • Beamter mit zwei oder mehr Kindern: 70 Prozent Beihilfe
  • Beihilfeberechtigter Ehepartner: 70 Prozent Beihilfe
  • Beihilfeberechtigte Kinder: 80 Prozent Beihilfe
  • Pensionäre: 70 Prozent Beihilfe

Hinweis: In Hessen und Sachsen gelten teils abweichende Beihilfesätze. Welche Prozentsätze im konkreten Fall anwendbar sind, richtet sich dort nach den jeweiligen landesrechtlichen Regelungen beziehungsweise der individuellen Beihilfeverordnung.

Das bedeutet in der Praxis: Beamte mit zwei oder mehr Kindern müssten beispielsweise nur 30 Prozent der Kosten für eine private Krankenversicherung übernehmen. Auf diese Weise verringern sich die monatlichen Beitragskosten deutlich.

Kinder und Ehepartner berücksichtigen: Wann auch sie beihilfeberechtigt sind

Damit ist die Beihilfe auch bei der Absicherung von Familienangehörigen ein entscheidender Faktor. So gelten Kinder von Beamten als beihilfeberechtigt, sofern für sie Kindergeld und damit auch der Kinderzuschlag bezogen wird. In diesen Fällen beteiligt sich die Beihilfe an den Krankheitskosten, sodass nicht der volle Beitrag für eine private Krankenversicherung getragen werden muss.

Sozialversicherungsrechtlich ergeben sich jedoch klare Vorgaben: Liegen die Einkünfte des Beamten oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 77.400 Euro (Stand: 2026) und verdient er gleichzeitig mehr als der Ehegatte, müssen die Kinder privat versichert werden – alternativ bleibt nur eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung zu entsprechend hohen Beiträgen. Werden diese Voraussetzungen nicht gleichzeitig erfüllt, besteht Wahlfreiheit: Das Kind kann entweder kostenfrei über die Familienversicherung des gesetzlich versicherten Ehepartners abgesichert oder mit in die private Krankenversicherung für Beamte aufgenommen werden (Ausnahme: Hessen, dort gelten abweichende Regelungen).

Auch für Ehepartner ist eine Beihilfeberechtigung möglich, allerdings abhängig von Einkommensgrenzen, die in den Beihilfeverordnungen der Bundesländer und der Bundesbeihilfe geregelt sind. Diese reichen von 12.000 Euro Jahreseinkommen in Bremen bis zu 20.000 Euro in Bayern. Liegen die Einkünfte innerhalb der jeweiligen Grenzen, besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Beihilfe. Sofern zusätzlich keine Sozialversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung vorliegt, kann der Ehepartner ebenfalls privat mit Beihilfeanspruch abgesichert werden. „Gerade bei Familien zeigt sich, wie komplex die Regelungen sind“, betont Sven Bruns. „Ohne genaue Prüfung der Einkommensverhältnisse und beihilferechtlichen Vorgaben lassen sich die finanziellen Auswirkungen kaum realistisch einschätzen.“

Fazit: Nichts dem Zufall überlassen

Letztendlich gilt also: Oberflächliche Ergebnisse aus Online-Vergleichsportalen oder gut gemeinte Empfehlungen aus dem Kollegenkreis greifen bei einem derart komplexen Thema fast immer zu kurz. Ausschlaggebend sind stets die individuellen Anforderungen – von familiärer Situation und Lebensalter über gesundheitliche Risiken und mögliche Vorerkrankungen bis hin zu den persönlichen Leistungswünschen, die mit einer privaten Krankenversicherung verbunden sind. „Pauschale Lösungen werden der Lebensrealität von Beamten in den seltensten Fällen gerecht“, fasst Sven Bruns zusammen.

Eine fundierte Entscheidung setzt damit immer auch die Bereitschaft voraus, Zeit in den Auswahlprozess zu investieren. Den entscheidenden Unterschied sowie die nötige Entlastung liefert hierbei aber vor allem professionelle Begleitung: Durch fachkundige Unterstützung lassen sich typische Fehler vermeiden, relevante Details erkennen und tragfähige Vergleiche anstellen. „Nur ein professioneller Versicherungsvergleich schafft eine belastbare Grundlage für eine Entscheidung, die über Jahrzehnte trägt“, so Sven Bruns abschließend.

Sie wollen als Beamter eine Versicherungslösung finden, die Ihre persönliche Situation kompromisslos berücksichtigt? Dann informieren Sie sich bei Sven Bruns und nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen, unabhängigen Tarifvergleichs!

Pressekontakt:

Bruns Versicherungsmakler
Vertreten durch: Sven Bruns
E-Mail: svenbruns@versicherungsvergleich-beamte.de
Website: https://versicherungsvergleich-beamte.de/

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