Smart City: Stadt und Stadtwerke Hürth gewinnen „Milesight Impact Award 2025“ mit dataMatters
Smart City: Stadt und Stadtwerke Hürth gewinnen „Milesight Impact Award 2025“ mit dataMatters
„Intelligente Abfallbehälter“ in Hürth bei Köln als weltweites Leuchtturm-Projekt ausgezeichnet
„Vom Mülleimer zur Mega-Auszeichnung“: 60.000-Einwohner-Stadt auf Augenhöhe mit Amsterdam, Singapur und London, besser als New York
Hürth/Köln, 21. Januar 2026 – Die Stadt Hürth bei Köln hat mit ihrem Smart-City-Projekt „Intelligente Abfalleimer“ („Smart Waste Hürth“), das von dem RWTH-Startup dataMatters umgesetzt wurde, weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Jetzt wurde die Kommune gemeinsam mit der Hochschul-Ausgründung mit dem renommierten „Milesight Impact Award 2025“ ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich an Unternehmen und Kommunen mit einem weltweit sichtbaren Leuchtturm-Projekt vergeben. In den Vorjahren ging die Auszeichnung unter anderem nach Amsterdam, Singapur und London.
Das deutsche Projekt wurde gemeinsam von den Stadtwerken Hürth, dem Institut für Zukunftstechnologie IDiTech und der Firma dataMatters in Köln verwirklicht. Im Rahmen des IDiTech Neujahrsempfangs wurde der „Milesight Impact Award 2025“, nach der Begrüßung des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Prinz, von Dr. Daniel Trauth, Geschäftsführer von dataMatters, feierlich an den Vorstand der Stadtwerke Hürth AÖR, Stefan Welsch und an den Bürgermeister der Stadtverwaltung Hürth und gleichzeitig Beiratsvorsitzenden des IDiTech, Dirk Breuer, übergeben.
„Hürth ist ein Vorbild für Metropolen“
Der „Milesight Impact Award“ zeichnet unter dem Motto „Make Sensing Matter“ Projekte aus, bei denen Sensoren zur Erfassung der realen Welt eine Schlüsselrolle spielen. Im Fall von Hürth handelt es sich dabei um Ultraschallsensoren, die im Inneren von öffentlichen Abfallbehältern befestigt sind, dort den Füllstand messen und ihn dann mit einer speziellen Funktechnik an die Stadtwerke übermitteln. Dort werkelt in einem kommunalen Datenraum ein von dataMatters entwickeltes KI-System (Künstliche Intelligenz), das ermittelt, welche Route die Müllwagen zum Leeren der Behälter am besten nehmen sollten. Dadurch entfallen unnötige Fahrten zu leeren oder halbleeren Behältern und zugleich wird überquellender Müll vermieden. Diese dynamischen statt festen Routen bringen der Stadt eine Kostenersparnis von rund 20 Prozent. Zudem werden die CO2-Emissionen um etwa 30 Prozent verringert. Rund 900 öffentliche Mülleimer stehen in Hürth, 200 sind bereits „intelligent“, weitere 50 sollen in Kürze hinzukommen.
„Die 60.000-Einwohner-Stadt Hürth ist mit diesem Leuchtturm-Projekt ein Vorbild für Metropolen“, sagt Dr. Daniel Trauth. Als Beispiel verweist er auf die Einführung von Mülltonnen in New York im letzten Jahr, statt den Müll wie zuvor üblich in schwarzen Säcken auf die Straße zu stellen. Dabei handelt es sich allerdings durchweg um „dumme Abfallbehälter“. „Hürth ist New York bei der Abfallentsorgung einen Schritt in Richtung Smart City voraus“, erklärt Dr. Daniel Trauth, warum der prestigeträchtige „Milesight Impact Award 2025“ nach Hürth statt nach New York ging.
Smart City als Anwendungsfall für Real-World AI
Der RWTH-Absolvent Dr. Daniel Trauth ordnet ein: „Bei Smart Cities handelt es sich um eine Anwendung der sogenannten Real-World AI, also der Anwendung von Künstlicher Intelligenz in der realen Welt.“ Er verweist auf Prognosen der Denkfabrik Diplomatic Council, wonach Real-World AI die Zukunft viel stärker bestimmen wird als die heute populären generativen KI-Modelle wie ChatGPT, Google Gemini oder Grok. Der globale Think Tank, der zum engsten Beraterkreis der Vereinten Nationen gehört, hat Dr. Daniel Trauth als Co-Chairman in die Führungsspitze des „Real-World AI Forum“ berufen.
Er erläutert das Prinzip anhand einer Smart City: „Sensoren erfassen, was in einer Stadt tatsächlich vor sich geht, und senden diese Informationen an einen kommunalen Datenraum, wo sie mittels Künstlicher Intelligenz ausgewertet werden. Auf die Ergebnisse können die zuständigen Verantwortungsträger am PC oder Smartphone zugreifen und auf Basis dieser Fakten bessere Entscheidungen treffen als zuvor, wo es lediglich Annahmen gab. Die KI gibt dabei auch fundierte Prognosen über künftige Entwicklungen ab. So kann sie beispielsweise vorausschauend Umstände wie Stadtfeste oder verkaufsoffene Sonntage berücksichtigen, die das Abfallaufkommen beeinflussen.“
Dr. Daniel Trauth betont: „Hürth beweist, dass eine Smart City erstens nicht nur etwas für Metropolen ist, und zweitens keine Millionenbudgets benötigt.“ Sein Unternehmen hat unter dem Namen urbanOS ein kommunales Betriebssystem entwickelt, das die Realisierung einer Smart City besonders zügig und kosteneffizient nicht nur für Großstädte, sondern gerade auch für kleine und mittlere Städte sowie Landkreise ermöglichen soll. Da in dem Operating System viele Abläufe schon vorprogrammiert sind, sinken die Kosten. „Natürlich erhält jede Kommune ihre individuelle Lösung, aber die standardisierte Basis verkürzt die Entwicklungszeit und drückt die Kosten“, erklärt der Kölner Unternehmer.
„Smart City ist weltweit ein Riesenthema“
Dank des „Milesight Impact Award 2025“ rückt die Stadt Hürth nach Ausführungen von Dr. Daniel Trauth stärker in den internationalen Fokus. „Wir haben schon erste Anfragen aus anderen Kommunen sowohl aus Deutschland als auch aus dem europäischen Ausland erhalten, die mehr über Hürth wissen wollen“, sagt der Kölner Unternehmen. Aus seiner Tätigkeit bei den Vereinten Nationen weiß er: „Smart City ist weltweit ein Riesenthema, weil die Herausforderungen einer modernen Stadt zu akzeptablen Kosten im Grunde nur mit Real-World AI zu bewältigen sind.“
dataMatters (www.datamatters.io) ist auf die Nutzung Künstlicher Intelligenz in der Realwirtschaft spezialisiert. Einsatzgebiete: Smart City, Smart Factory, Industrie 4.0, Smart Building, IoT, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheitswesen, Agrarwirtschaft u.v.a.m. Dabei werden über Sensoren Daten aus dem realen Betrieb erfasst, in Datenräumen gesammelt und dort mittels KI-Software analysiert bzw. an KI-Systeme der Firmenkunden zur Weiterverarbeitung übergeben. Anhand der Ergebnisse lässt sich der Betrieb effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher führen. Anwendungsbeispiele: Parkraumbewirtschaftung, Frühwarnsysteme für Anomalien wie beispielsweise Extremwetter, Maschinenverschleiß oder Rohrbruch, Heizungs-/Beleuchtungsautomatisierung in Gebäuden, CO2-Footprint-Erfassung anhand realer Daten und vieles mehr. So greifen bspw. Kommunen gerne auf dataMatters zurück, um die urbane Lebensqualität und Nachhaltigkeit zu erhöhen. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Daniel Trauth hat dataMatters aus der RWTH Aachen ausgegründet und zu einem internationalen Player an der Schnittstelle zwischen Realwirtschaft und KI geführt. Er wurde hierfür mit über 20 Ehrungen (RWTH Spin-off Award 2019, digitalPioneer 2020 des digitalHubs der Stadt Aachen, Focus Innovation Champion 2023 und 2024 u.v.a.m.) ausgezeichnet. Als Co-Chairman des „Real-World AI Forum“ in der globalen Denkfabrik Diplomatic Council berät er die Vereinten Nationen unter anderem bezüglich Smart Cities.
Weitere Informationen: dataMatters GmbH, Köln (Sitz/Entwicklungszentrum) und Hürth (Showroom), www.datamatters.io, info@datamatters.io, PRESSE: presse@datamatters.io
Presseagentur: euromarcom public relations, team@euromarcom.de, www.euromarcom.de
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