Fahrgastverband PRO BAHN e. V.
PRO BAHN Oberbayern: Fehlerhafte Daten in der Fahrplanauskunft müssen zeitnah korrigiert werden können
Am Freitag, 10. Juli 2026 meldete die Bayerische Regiobahn (BRB), dass aufgrundvon »technischen Störungen [...] sowohl an den Bahnsteigen als auch in denVerbindungsauskünften der Deutschen Bahn keine Zugverbindungen des NetzesChiemgau-Inntal« angezeigt werden und dass die Störung »bis voraussichtlichMittwoch, den 15.07.2026« andauern würde. Aufgrund dieser Zeitspanne lag derVerdacht nahe, dass es Probleme bei der Übertragung von Fahrplandaten an dasEuropäische Fahrplanzentrum (EFZ) gab; derzeit können nur mittwochs undfreitags Daten dorthin geladen werden. Am Dienstag, 14. Juli 2026 bestätigtedie BRB in ihrem WhatsApp-Kanal einen »technischen Fehler bei der Übermittlungder Daten an das EFZ«.
PRO BAHN fordert, dass eine Fehlerkorrektur nach der Übertragung von Datenzeitnah möglich sein muss: „Es ist nicht akzeptabel, dass nach einerfehlerhaften Übertragung mehrere Tage vergehen, bis wieder korrekteFahrplandaten ausgegeben werden“, so Thomas Osterman, Sprecher desFahrgastverbandes PRO BAHN. „Dass nur zweimal pro Woche Daten in das EFZgeladen werden können, ist deutlich zu wenig.“ Im Abschlussbericht der„Taskforce Zuverlässige Bahn“ wird eine »höhere Aktualisierungsfrequenz derSollfahrplandaten« versprochen. Dazu Thomas Osterman: „Das ist ein Schritt indie richtige Richtung. Perspektivisch ist es wünschenswert, dass dieEisenbahnverkehrsunternehmen jederzeit, auch am Wochenende, Daten in das EFZladen können, damit die Fahrgäste jederzeit aktuelle Sollfahrplandaten bekommenund auch Fahrplanänderungen wegen kurzfristig angesetzter Baustellennoch rechtzeitig hochgeladen werden können.“
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