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Bundesverband Mediation e.V.

Demokratie braucht Dialog und Konfliktkompetenz - vor und nach der Wahl
Bundesverband Mediation blickt mit Sorge auf politische Polarisierung und bietet Konflikt-Hotline an

Berlin (ots)

Der Bundesverband Mediation (BM) blickt mit Sorge auf die politischen Entwicklungen rund um die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sowie die anstehenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Wo politische Gegensätze schärfer werden und kein inhaltlicher Diskurs mehr stattfindet, wächst die Gefahr, dass gesellschaftliche Konflikte in den persönlichen Alltag hineinwirken.

"Demokratie lebt vom Streit über unterschiedliche Positionen. Sie braucht die Bereitschaft, einander zuzuhören und miteinander im Gespräch zu bleiben - auch wenn man anderer Meinung ist.", sagt Christian Hartwig, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Mediation. "Suchen wir nach Ideen, die inklusiv, gerecht, lösungsorientiert und nachhaltig sind. Diskutieren wir fair und verantwortungsvoll. Unterschiedliche Perspektiven müssen gehört werden, ohne dass Menschen durch Polarisierung ausgegrenzt werden," unterstreicht Monika Lentz als 2. Vorsitzende. Lenz weiter. "Das ist die Basis für eine gemeinsame Zukunft!"

Mediation kann gerade dort ansetzen, wo die Fronten verhärtetet sind. Sie fördert Dialog, Empathie und gegenseitiges Verständnis und eröffnet so Wege zu gemeinsamen Lösungen. Diese Prinzipien sind aus Sicht des BM nicht nur für persönliche Konflikte relevant, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander. Denn politische Auseinandersetzungen enden nicht an der Wahlurne sondern benötigen Raum und Begleitung. Unterschiedliche politische Überzeugungen können Familien, Freundschaften, Nachbarschaften und Arbeitsverhältnisse belasten. Aus politischen Meinungsverschiedenheiten können persönliche Konflikte und tiefe Gräben entstehen.

Der BM bietet deshalb Unterstützung für Menschen an, die sich durch die politischen Entwicklungen verunsichert oder belastet fühlen.

Über die Konflikt-Hotline stehen geschulte Mediator:innen für ein vertrauliches und kostenfreies Gespräch zur Verfügung. Die Konflikt-Hotline ist aus dem gesamten deutschen Bundesgebiet täglich, auch an Wochenenden und Feiertagen, von 8:00 bis 20:00 Uhr unter 0800 2473676 erreichbar.

Pressekontakt:

Jörn Valldorf
Pressereferent
E-Mail: joern.valldorf@bmev.de
Tel.: +49 15565126431
www.bmev.de

Original-Content von: Bundesverband Mediation e.V., übermittelt durch news aktuell

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