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Tim Bendzko im Music Made in Germany - Interview mit Moderatorin Miriam Audrey Hannah: „Mehr kann man nicht erreichen, als dass jemand sagt: Mir geht es auch so“
Tim Bendzko im Music Made in Germany - Interview mit Moderatorin Miriam Audrey
Hannah: „Mehr kann man nicht erreichen, als dass jemand sagt: Mir geht es auch
so“
Ludwigshafen / Mannheim, 27. März 2026. Mit seinem neuen Album „Alles nur nicht zurück“ zeigt sich Tim Bendzko persönlicher, reflektierter und offener denn je. Im „Music Made in Germany - Interview mit Miriam Audrey Hannah“ spricht er über die Gedanken hinter den Songs, über Entwicklung – und darüber, warum seine Musik bewusst Raum lässt.
Music Made in Germany ist eine Marke der Audiotainment Südwest.
Über die Wirkung seiner Musik und die Reaktionen der Menschen
„Ich habe immer gesagt, auch wenn das jetzt nicht ein klassisches Mainstream-Pop-Album ist – ich glaube, wenn jemand ein bisschen Emotionen in sich trägt, dann wird ihn dieses Album in irgendeiner Art und Weise berühren. Und genau das ist passiert. Das Feedback ist unglaublich positiv. Ich habe noch nie so viele Nachrichten bekommen – und schon gar nicht so ausführliche, persönliche. Da schreiben mir Menschen lange Mails und sagen, dass sie mir eigentlich nie schreiben würden, aber dass es ihnen ein Anliegen ist, mir zu sagen, was diese Songs für sie bedeuten. Und mehr kann man ja nicht erreichen, als dass jemand den Song hört und das Gefühl hat: Mir geht es auch so.“
Über seine Art, Songs zu schreiben – und warum er bewusst nicht alles erklärt
„Ich habe gar nicht das Bedürfnis, im Detail private Sachen zu beschreiben. Mir geht es eher um das Ergebnis von den Dingen, die mir passieren – also um die Gefühle, die daraus entstehen.
Und dadurch bleibt zwangsläufig vieles offen. Aber genau das ist ja auch der Punkt.
Ich will weder im Detail private Dinge erzählen noch Menschen sagen, wie sie Dinge zu tun haben. Das würde ich mir nie anmaßen. Das sind keine Ratgeber. Im besten Fall können die Songs Inspiration sein. Und was sie, glaube ich, auf jeden Fall sind: dass man sich darin wiederfinden kann – und merkt, ich bin mit dem, was ich fühle, nicht alleine.“
Über Meinungen, Entwicklung und Zuhören
„Wir tun so ein bisschen so, als wäre es eine unglaubliche Leistung, eine Meinung zu haben. Aber das ist keine Kunst. Die Kunst ist, sich eine Meinung zu bilden. Oft entscheidet man sich zuerst für eine Seite – und sucht dann Argumente dafür. Eigentlich müsste es andersrum sein.
Und ich merke bei mir selbst, wie oft ich meine Meinung ändere. Oder Dinge neu bewerte.
Das wird oft als Schwäche gesehen – aber das ist es nicht. Es ist Charakterstärke, wenn ich sage: Ich habe neue Perspektiven kennengelernt, vielleicht ist es doch anders. Und oft ist es ja sogar so, dass beide Seiten ihre Berechtigung haben. Es muss nicht immer einer recht haben. Oft sind einfach mehrere Wahrheiten total okay.“
Über die „unsichtbare Schwere“, die viele Menschen mit sich tragen
„In dem Song geht es darum, dass jeder seine eigene Geschichte hat – seinen eigenen Weg – und man sieht es den Menschen einfach nicht an. Wir sind so schnell dabei, jemanden zu sehen und sofort ein Urteil zu haben. Ich bin da selbst der Erste. Aber wir wissen nie, was jemanden zu dem Menschen gemacht hat, der er ist. Und jeder trägt so eine unsichtbare Schwere mit sich rum. Diese zwei Gramm, die man nicht sieht – aber die da sind. Und vielleicht geht es einfach darum, das nicht die ganze Zeit zu verstecken.“
Über Social Media, Inhalte und „laut denken“
„Mir wurde jahrelang gesagt, dass ich Social Media mehr machen muss. Aber ich habe immer gesagt: Ich muss da etwas finden, das für mich Sinn ergibt. Ich wollte nicht einfach Dinge nachmachen, die gerade funktionieren. Das ist für mich das Gegenteil von Kunst.Und dann habe ich gemerkt, dass die Songs sich dafür anbieten, anders darüber zu sprechen – über die Inhalte. Ich gehe erst in die Tiefe und sage, was ich denke und fühle – und dann gibt es dazu einen Song. Diese Videos sind im Grunde nichts anderes, als dass ich laut denke. Und das traut man sich heute viel zu selten, weil man Angst hat vor Reaktionen.“
Über seinen nächsten Schritt: ein eigener Podcast
„Ich werde dieses Jahr einen Podcast starten. Da geht es nicht darum, Anekdoten zu erzählen oder zu sagen, was ich für ein aufregendes Leben habe. Sondern ich will Themen nehmen – zum Beispiel Vertrauen – und einfach eine Stunde darüber sprechen. Im besten Fall mit jemandem, der sich damit noch besser auskennt. Es soll in die Tiefe gehen. Genau das, was ich gerade eh schon mache – nur ausführlicher.“
Über Live-Musik und warum Songs sich verändern dürfen
„Es gibt nichts Schlimmeres, als zu einem Konzert zu gehen und die Songs eins zu eins so zu hören wie auf dem Album. Für uns ist es total spannend, Songs neu zu entdecken – und für das Publikum auch. Man hat dann plötzlich zwei Versionen von einem Song, die man lieben kann.
Und genau das macht es aus: dass Musik lebt und sich weiterentwickelt.“
Die Interviews erscheinen im Rahmen der „Music Made in Germany“-Radiosendung sowie des Podcasts und Videopodcasts. Die Ausstrahlung im Radio ist am Samstag, den 28. März 2026 von 18:00 – 20:00 Uhr bei RADIO REGENBOGEN. auf RPR1. am Sonntag, den 29. März 2026 von 16:00 Uhr – 19:00 Uhr und am 30. März 2026 von 19:00 – 22:00 Uhr. RADIO REGENBOGEN und RPR1. sind Marken der Audiotainment Südwest.
Über „Music Made in Germany mit Miriam Audrey Hannah“:
In der Sendung „Music Made in Germany“ spricht Moderatorin und Musikjournalistin Miriam Audrey Hannah wöchentlich mit Künstlerinnen und Künstler, sowie Persönlichkeiten der deutschsprachigen Musikszene – authentisch, nahbar, persönlich. Podcast & Infos: www.musicmadeingermany.de
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