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TUM@Freising: Einen Schluck voraus – Getränketrends der Zukunft | Vortrag mit Prof. Martina Gastl

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

PRESSEMITTEILUNG

TUM@Freising Vortrag mit Prof. Martina Gastl

Einen Schluck voraus – Getränketrends der Zukunft

Der Standort Weihenstephan mit der ältesten Brauerei der Welt ist seit jeher mit der Thematik Bier und Getränke eng verbunden. Dabei wäre Wasser genaugenommen die einzige essenzielle Flüssigkeit, die der Mensch trinken muss. Sind Getränkeentwicklungen daher reiner Luxus? Vor welchen Herausforderungen steht die Getränkebranche? Welche Produkte entsprechen unserem Zeitgeist und welche neuartigen Konzepte sind zu erwarten? Über diese und weitere Fragen spricht Prof. Martina Gastl, Leiterin des Forschungszentrums Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität, bei ihrem Vortrag in der Reihe TUM@Freising am Dienstag, 14. Mai 2024 im Lindenkeller in Freising.

Prof. Gastl gibt in ihrem Vortrag einen Überblick, wie sich die Getränkebranche und das Konsumentenverhalten über die Jahre entwickelt hat. Sie zeigt die Ursprünge der Getränkeentwicklung und prognostiziert, welche Trends sich voraussichtlich auf den Markt auswirken werden. Getränkeinnovationen sind geprägt von gesellschaftlichen Themen wie Nachhaltigkeit und Vertrauen in den Herstellungsprozess. Neben der Frage der Verbraucherinnen und Verbraucher danach, wie gesund ein Getränk ist spielen auch gesetzliche Anforderungen eine Rolle. Dies stellt sowohl das Marketing und vor allem die Getränkeentwicklung stetig vor neue Herausforderungen. Manche Getränkesparten sind davon mehr, andere weniger betroffen. Die Umsätze der Brauwirtschaft sind in den letzten Jahren beispielsweise stark zurückgegangen; im Bereich alkoholfreier Erfrischungsgetränke und Wässer fiel der Rückgang jedoch moderater aus oder es verzeichnete sich sogar einen Anstieg. Insgesamt trinkt die Bevölkerung überdies mehr! Diese Zusammenhänge werden an ausgewählten Beispielen von Martina Gastl dargestellt.

Getränke spiegeln unseren Zeitgeist wider – Symbiose aus Verbraucherverhalten und Innovation

Wie und was trinken wir übermorgen? Die Getränkeindustrie überrascht stets mit neuen, innovativen Produkten und versucht dabei möglichst viele Verbraucher zu erreichen. Dennoch haben auch traditionelle Getränke einen festen Platz im Getränke- bzw. Marktportfolio. Wie kaum eine andere Branche, reagiert die Getränkeindustrie beziehungsweise der zugehörige Markt schnell auf die sich zunehmend wandelnden und individualisierten Präferenzen der Konsumenten mit neuen Produktkonzepten und Verfahren. Zusätzlich spielen gesundheitliche Aspekte sowie das Themengebiet Nachhaltigkeit eine zunehmend wichtige Rolle. Oftmals ist die Getränkeindustrie ein maßgeblicher Impulsgeber im Nahrungsmittelmarkt, beispielsweise bei der Verwendung funktioneller sowie natürlicher, pflanzlicher Inhaltsstoffe. In dem dynamischen Markt der Getränkeindustrie stechen insbesondere Produkte heraus, die Einzigartigkeit beweisen und beispielsweise mit einem besonderen Geschmackserlebnis oder durch beeindruckende Funktionalität Begeisterung hervorrufen.

Vortragstermin: Dienstag, 14. Mai 2024, 19:00 Uhr

Nach dem Vortrag sind alle Interessierten eingeladen, ihre Fragen an den Referenten zu stellen. Moderiert wird die Veranstaltung von Philipp Lenz.

Über die Referentin: Prof. Dr.-Ing. Martina Gastl

Prof. Gastl machte eine handwerkliche Ausbildung als Brauerin und Mälzerin. Anschließend studierte sie Brauwesen und Getränketechnologie an der Technischen Universität München Weihenstephan und promovierte 2006. Ab 2009 leitete sie die Arbeitsgruppe Rohstofftechnologie am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, dessen stellvertretende Leiterin sie bis März 2022 war. Seit April 2022 leitet sie das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität (BLQ), ein Zentralinstitut der Technischen Universität München. Seit 2023 ist sie Honorarprofessorin der TUM School of Life Sciences. Das Forschungszentrum Weihenstephan BLQ bietet ein umfangreiches Dienstleistungsprogramm, veranstaltet Seminare und bearbeitet öffentlich- und industriefinanzierte Forschungsprojekte. Da es ebenso in die Lehre eingebunden ist, fungiert dieses Institut als wichtiges Bindeglied zwischen Forschung, Lehre und Praxis.

Mehr Informationen:

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.ls.tum.de/ls/presse/tumfreising

Zusatzinformationen für Redaktionen:

Fotos zum Download: https://mediatum.ub.tum.de/1740630

Organisatorischer Kontakt:

Sonja Böhm

TUM School of Life Sciences

sonja.boehm@tum.de

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 650 Professuren, 52.000 Studierenden und 12.000 Mitarbeitenden eine der weltweit stärksten Universitäten in Forschung, Lehre und Innovation. Ihr Fächerspektrum umfasst Informatik, Ingenieur-, Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin, Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Sie handelt als unternehmerische Universität und sieht sich als Tauschplatz des Wissens, offen für die Gesellschaft. An der TUM werden jährlich mehr als 70 Start-ups gegründet, im Hightech-Ökosystem München ist sie eine zentrale Akteurin. Weltweit ist sie mit dem Campus TUM Asia in Singapur sowie Büros in Brüssel, Mumbai, Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinder:innen wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006, 2012 und 2019 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings wird sie regelmäßig als beste Universität in der Europäischen Union genannt.

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