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15.05.2001 – 13:46

Boston Consulting Group

Renaissance der Strategie lässt The Boston Consulting Group weiter wachsen
Europa erwirtschaftet fast die Hälfte des weltweiten Umsatzes der Unternehmensberatung - Neue Büros in Köln und Athen

    Berlin (ots)

Der Bedarf an innovativer Strategie ist
ungebrochen: The Boston Consulting Group (BCG) hat auch im Jahr 2000
ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit 1,1 Milliarden US-Dollar ist der
weltweite Umsatz der internationalen Strategieberatung gegenüber dem
Vorjahr um 16 Prozent gewachsen. Davon haben die 27 europäischen
Büros mit 532 Millionen US-Dollar fast die Hälfte erwirtschaftet.
Allein im deutschsprachigen Raum machten rund 500 Berater einen
Umsatz von 217 Millionen Euro. Im prosperierenden Schlüsselmarkt
Europa will BCG weiter expandieren: "Wir knüpfen unser europäisches
Netz enger", kündigte BCG-Europa-Chef Rafael Cerezo an. So werde man
noch in diesem Jahr neue Büros in Köln und Athen eröffnen. Weitere
Büros in europäischen Wirtschaftszentren seien in Planung.
    
    The Boston Consulting Group, 1963 in den USA gegründet, hat sich
in Europa besonders dynamisch entwickelt. Im letzten Jahrzehnt hat
sich die Zahl der Niederlassungen mehr als verdreifacht: War die
Strategieberatung Anfang der 90er Jahre in sieben europäischen
Ländern mit acht Büros vertreten, so ist sie jetzt in 18 Ländern mit
27 Büros vor Ort.
    
    Renaissance der Strategie
    
    "Nach dem Hype ist jetzt klassische Strategie mehr denn je
gefragt. Es wird wieder entscheidend sein, kreativ und überraschend
echte Wettbewerbsvorteile durchzusetzen", begründet Carl W. Stern,
Präsident und CEO von BCG, den anhaltenden Geschäftserfolg der
Beratung: "Die Unternehmen sind mit zahlreichen Herausforderungen
konfrontiert - der Auflösung der traditionellen Branchenstrukturen,
Fusionen, neuen Technologien. Diese Entwicklungen bieten den
Unternehmen neue Gestaltungsmöglichkeiten, die ohne strategische
Neuorientierung schnell zu Risiken werden können."
    
    Zudem sorge die Internet-Revolution trotz Krise in der New Economy
nach wie vor für volle Auftragsbücher: "Nach B2B und B2C ist unser
neuester Beratungsschwerpunkt jetzt B2E - also Business to Employee",
erklärt Martin Koehler, Mitglied des Management-Teams von
BCG-Deutschland. Nach außen über das Internet zu agieren und
Geschäfte mit Lieferanten und Kunden online abzuwickeln, das sei
inzwischen für die meisten Unternehmen gang und gäbe. "Jetzt aber
beginnen viele etablierte Konzerne, mit intranet-basierten
Mitarbeiterportalen auch ihre internen Abläufe auf elektronische
Basis zu stellen."
    
    Einen weiteren Grund für das starke Wachstum in Europa sieht
BCG-Europa-Chef Cerezo in der tiefen Verankerung in europäischen
Unternehmen. "Als Pionier der Strategieberatung machen wir fast zwei
Drittel unseres Umsatzes mit Klienten, mit denen wir fünf Jahre und
länger zusammen arbeiten. Durch diese kontinuierlichen
Geschäftsbeziehungen lernen wir die Unternehmen mit ihren jeweils
ganz spezifischen Strukturen, Prozessen und Kulturen von innen her
kennen und verstehen und können ihnen dadurch maßgeschneiderte
Lösungen bieten."
    
    Manager - Treiber oder Getriebene?
    
    Angesichts des wachsenden Einflusses der internationalen
Kapitalmärkte auf unternehmerische Entscheidungen stellte Dieter
Heuskel, Leiter des deutschen Management-Teams von BCG, im Rahmen des
BCG-Pressegesprächs in Berlin die provozierende Frage: Wer lenkt
heute Unternehmen? Das Top-Management oder nicht vielmehr Investoren
und Analysten? Aus Sicht von Heuskel gibt es darauf keine einfache
Antwort mehr. "Unter dem Diktat des Shareholder Value stehen
Top-Manager zunehmend unter dem Druck der Kapitalmärkte. Sie werden
in eine Rolle gedrängt, die sie vom Treiber zum Getriebenen werden
lässt." Auf Langfristigkeit und Vertrauen angelegte Beziehungen
zwischen Unternehmensführung und Kapitalgebern gehörten der
Vergangenheit an, so Heuskel: "Heute müssen Top-Manager auf Roadshows
und Analystentreffen für ihre Strategien werben und diese
rechtfertigen, sie müssen plausible "Stories" liefern. Heute werden
Unternehmen von Investmentbankern und Private-Equity-Firmen gekauft,
wenige Jahre gehalten und dann mit hohen Renditen verkauft."
    
    Dabei scheint das Management offenbar nicht leisten zu können, was
die Kapitalmarkt-Akteure zu leisten vermögen: "Durch oft radikale
Maßnahmen erhöhen sie binnen kurzer Zeit Erträge, beseitigen
Ineffizienzen, machen das Unternehmen rentabler, zukunftsfähiger,
eben kurzfristig wertvoller", so Heuskel. Die Kehrseite der
vordergründig glänzenden Medaille: "Die kurzfristigen Eigentümer
ziehen nicht zuletzt deshalb so viel Wert aus dem Unternehmen, weil
dessen Zukunft auf längere Sicht für sie keine Rolle spielt", meint
Heuskel. Investitionen in die Ausbildung der Mitarbeiter, in
Forschung und Entwicklung, in eine Vertrauenskultur, in Identität und
den Aufbau einer Marke rechneten sich nicht auf kurze Sicht.
    
    Heuskel will das Top-Management wieder stärker in die
Verantwortung nehmen. Er plädiert dafür, Entscheidungen dort zu
belassen, wo sich auf längere Sicht Verantwortung für die Folgen
entwickeln kann - und das heißt: bei den Managern. "Allein die
Unternehmensführung fühlt sich dem Unternehmen als Ganzem
verpflichtet. Sie bewertet nicht nur die vorhandenen Assets, sondern
entwickelt aktiv Zukunftsstrategien. Nur sie kann "von innen" heraus
- und nicht nur durch "deal-making" am Kapitalmarkt - den
Unternehmenswert steigern. Nur sie kann Werte schaffen, die über den
nackten Shareholder Value hinausgehen."
    
    The Boston Consulting Group
    
    In einem sich permanent verändernden Umfeld können nur
Unternehmen, die sich ständig erneuern, langfristig erfolgreich sein.
The Boston Consulting Group (BCG) hilft Firmen bei dieser Aufgabe.
Als Pionier der strategischen Unternehmensberatung nimmt BCG heute
eine führende Rolle ein, wenn es darum geht, Unternehmensstrategien
zu entwickeln und Veränderungsprozesse in Organisationen zu
gestalten.
    
    1963 in den USA gegründet, unterhält BCG heute weltweit 48 Büros,
davon sieben in Deutschland. In Deutschland erzielte BCG im Jahr 2000
mit 500 Beratern einen Umsatz von 217 Millionen Euro. BCG berät
Unternehmen aus den verschiedensten Branchen - vom Finanzsektor über
die Softwarebranche bis hin zur Automobil- und Luftfahrt- und
Konsumgüterindustrie.
    
    
ots Originaltext: The Boston Consulting Group
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Kontakt und Information

The Boston Consulting Group
Martin Koehler
Tel.: 089/2371-4422
E-Mail: medien.de@bcg.com

wbpr Public Relations
Ulrike Zeitler
Tel.: 0178 / 444 30-25
Fax:    089 / 99 59 06-97
E-Mail: ulrike.zeitler@wbpr.de

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