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Krieg in Nahost: 30.000 Menschen fliehen nach Syrien und spannt die humanitäre Situation weiter an

Bonn (ots)

Der Krieg in Nahost hat über 30.000 Menschen zur Flucht nach Syrien gezwungen. Die ohnehin angespannte Lage im Land droht sich weiter zu verschärfen.

Die internationale Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe warnt, dass der Krieg in Nahost allein seit Anfang März 30.000 Menschen aus dem Libanon zur Flucht über die Grenze nach Syrien gezwungen hat. Tausende weitere werden erwartet. In Syrien sind über 16 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen, die Bedarfe der Tausenden Geflüchteten verschärfen nun die ohnehin angespannte Situation. Auslöser für die Flucht nach Syrien sind insbesondere die jüngsten militärischen Eskalationen im Süden des Libanon und in der Bekaa-Region. Help-Nothilfeteams analysieren gemeinsam mit Partnerorganisationen die Lage vor Ort und bereiten mögliche Nothilfemaßnahmen für die Geflüchteten vor.

"Ein Großteil der ankommenden Menschen sind syrische Geflüchtete, die aufgrund des Kriegs in Nahost erneut fliehen müssen und aus dem Libanon nach Syrien zurückkehren. Zudem suchen auch einige libanesische Familien in Syrien vorübergehend Schutz. Viele kommen direkt aus Konfliktgebieten und stehen jetzt vor dem Nichts. Besonders dringend benötigt werden aktuell Lebensmittel wie Brot, Trinkwasser und haltbare Nahrungsmittel sowie Notunterkünfte, Decken und warme Kleidung. Auch medizinische Hilfe ist umgehend notwendig. Damit wir die Betroffenen jetzt schnell mit Nothilfe unterstützen können, sind wir dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen", sagt Mirna Abboud, Help-Länderdirektorin Syrien.

Allein zwischen dem 1. und 4. März 2026 erreichten insgesamt etwa 30.705 Menschen aus dem Libanon Syrien. Die meisten von ihnen überquerten die Grenze über die Übergänge Jdeidet Yabous und Jousieh. Nach ihrer Ankunft reisen viele der Menschen weiter in Regionen wie den Großraum Damaskus, Homs, Tartous oder Latakia, wo sie auf Unterstützung durch Familienangehörige oder lokale Gemeinschaften hoffen.

Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an presse@help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 2790 438 / +49 (0)173 7107454.

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