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100. Todestag von Claude Monet

100. Todestag von Claude Monet
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Die Normandie feiert Leben und Werk des Vaters des Impressionismus

Am 5. Dezember jährt sich der Todestag von Claude Monet zum hundertsten Mal. Heute einer der berühmtesten Maler der Kunstgeschichte, hinterließ er mehr als 2000 Werke, von denen viele Landschaften der Normandie zeigen – allen voran die Seerosen in seinem Garten in Giverny. Doch auch der Hafen von Le Havre und die Kathedrale von Rouen zählen zu seinen bekanntesten Motiven. Die Region, in der Monet so viel Inspiration fand, zelebriert seinen 100. Todestag mit einem vielschichtigen Veranstaltungsprogramm, durch das Besuchende Werk, Leben und Inspiration des Künstlers (neu) entdecken können.

Künstlerinnen und Künstler ehren Monet beim Festival Normandie Impressionniste

Inspiriert von dem berühmten Garten des Künstlers in Giverny würdigt auch das Festival Normandie Impressionniste 2026 Monets 100. Todestag. Vom 29. Mai bis zum 27. September steht die sechste Ausgabe des alle zwei Jahre stattfindenden Festivals unter dem Motto „Garten der Möglichkeiten“. Das Besondere: Die gesamte Region, insbesondere Orte entlang der Seine, beteiligen sich am Festival. So können in Honfleur, Rouen, Vernon und vielen weiteren Städten und Dörfern Ausstellungen und Werke bewundert werden, die den Garten in Giverny neu interpretieren. Unter den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern finden sich große Namen: Ai Weiwei bildet für das MuMa in Le Havre Monets berühmtes Seerosenbild mit über 650.000 Legosteinen nach. Freuen Sie sich ebenfalls auf die alle Sinne ansprechenden Installationen von Fujiko Nakaya und Céleste Boursier-Mougenot, digitale Experimente von Jacques Perconte und organische Metamorphosen von Lionel Sabatté. Aus dem Bereich Film und Bildende Kunst steuern Künstlerinnen wie Mika Ninagawa, Sarah Moon und Noémie Goudal poetische Visionen bei.

Von der Leinwand in die Realität: Unterwegs zu Monets Motiven in Giverny

In Giverny selbst, wo Monet die letzten 43 Jahre seines Lebens verbrachte, gibt die Ausstellung „Avant les nymphéas. Monet découvre Giverny, 1883-1890“ (Vor den Seerosen. Monet entdeckt Giverny, 1883-1890) im Musée des Impressionnismes vom 27. März bis 5. Juli einen Einblick in Monets erste Jahre in dem kleinen Ort, in denen er ausgiebig seine neue Umgebung erkundete. Besonders schön ist dabei, dass man nach der Ausstellung bei einem Spazierganz viele der Motive im Original bewundern kann. Geführte Wandertouren im November und Dezember machen diese Landschaften im Winterlicht erlebbar. Entlang der Seine, von Giverny nach Vernon können die Wandernden hier die besondere Atmosphäre des Winters spüren, die Monet in seinen Werken abbildete. Wer nicht bis zum Winter warten will, kann ab Juni an Touren für alle Sinne teilnehmen, Kunstwanderungen oder eine Mini-Kreuzfahrt auf der Seine machen.

Claude Monets frühe Jahre in Le Havre

Le Havre, wo Monet das den Impressionismus begründende Bild „Impression. Soleil levant“ (Impression. Sonnenaufgang) malte, rückt zu Ehren Monets die frühen Jahre des Künstlers in den Fokus. Die Ausstellung „Monet in Le Havre“, zu sehen vom 5. Juni bis zum 27. September im Museum für moderne Kunst André Malraux, folgt Monet durch Kindheit und Jugend, vom Umzug der Familie nach Le Havre im Jahr 1845 bis 1872, dem Jahr der ersten Impressionisten-Ausstellung in Paris. In diesen fast 30 Jahren machte Monet seine ersten Schritte als Künstler, zeichnete Alltagsszenen in seine Skizzenbücher, karikierte prominente Bürgerinnen und Bürger der Stadt, malte in Begleitung von Eugène Boudin erste Landschaftsbilder und kreierte erste Stillleben. Von den wilden Landschaften der Pointe de la Hève in Sainte-Adresse bis hin zum Herzen des großen Industriehafens erzählen die in der normannischen Stadt entstandenen Werke die Geschichte einer künstlerischen Vision und Ambition. In Le Havre malte Monet sein erstes Gemälde „Blick von Rouelles“ (1858) sowie bedeutende Werke wie „La Pointe de la Hève, Sainte-Adresse“ (1864) und „Seelandschaft, Nachteffekt“ (1864).

Ausflug in die Hauptstadt: Monets Spuren in Paris

Selbstverständlich zelebriert auch die französische Hauptstadt den 100. Todestag Monets, ebenso wie die Region um Paris, wo der Künstler zeitweise lebte. Im Museum Marmottan Monet, das die weltweit größte Sammlung seiner Werke beherbergt, stellt die Ausstellung „Histoires du paysage de Monet à Hockney (1890-2025)“ (Geschichten der Landschaft von Monet bis Hockney, 1890-2025) ab dem 24. September 2026 bis zum 31. Januar 2027 die Kunst der Landschaftsmalerei in den Mittelpunkt. Gemälde von 1890 bis in die heutige Zeit zeigen die Entwicklung des Genres und bieten die Möglichkeit, impressionistische Werke modernen Interpretationen gegenüberzustellen.

Das Musée de l’Orangerie, wo Monets legendäre Seerosenbilder zu sehen sind, widmet sich ab dem 29. September mit der Ausstellung „Monet et le temps“ (Monet und die Zeit) der Darstellung von Zeit in den Werken des Künstlers. Im Fokus stehen dabei insbesondere seine Serien und Zyklen, beispielsweise von Heuballen oder Pappeln zu unterschiedlichen Tageszeiten. Die Serie der Kathedrale von Rouen, bei dem jedes Bild von anderen Lichtverhältnissen geprägt ist, und natürlich die verschiedenen Darstellungen seines Seerosenteichs und der japanischen Brücke in seinem Garten in Giverny dürfen hier nicht fehlen und zeigen Monets neuartige Herangehensweise an das abstrakte Thema Zeit. Informationen zu diesen sowie vielen weiteren Ausstellungen und Veranstaltungen in der Normandie und der Region Paris finden sich unter https://voyagesimpressionnistes.com/en/

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