Mit dem Rücken zur Wand?
Eroberung, Unterwerfung, Aufteilung territorialer Gebiete, uneingeschränkte Macht; totgeglaubte Begriffe, die in der heutigen Zeit wieder aufflammen. Erschreckend, dass sich jene Begriffe etablieren - und deren konkrete Anwendung. Es wird aufgerüstet, angegriffen, verteidigt und erobert. Würde ein Römer, der 2000 Jahre zuvor gelebt hat, in das Jahr 2026 versetzt werden und Mäuschen spielen, für ihn wären Eroberungen selbstverständlich. Krieg. Kampf. Dem Mächtigen gehört die Welt. Das Volk steht mit dem Rücken zur Wand.
Um es zu beschwichtigen, gab es im Alten Rom nicht nur Brot und Spiele. Die Saturnalien ähneln unserem heutigen Fasching, der jährlich im Februar zur Hochform reift und mit dem Aschermittwoch endet. Das römische Fest, dem Gott Saturn geweiht und im Dezember gefeiert, gilt als Vorläufer der närrischen Zeit. Die Herrschenden verkleideten sich als Diener, während sich die Diener als Herren verkleideten und für eine kurze Zeit von den Mächtigen bedient wurden. Sklaven durften über ihre Herren lachen. Heute werden Politiker und Politikerinnen am politischen Aschermittwoch aufs Korn genommen. Die Machtverhältnisse ändern sich dadurch nicht.
Hat sich die Menschheit überhaupt weiterentwickelt? Nein? Oder nur äußerlich? Entwicklung verläuft nicht linear. Wie im Persönlichen gibt es auch im Politischen Rückschritte, die sich dem Vorwärtskommen entgegenstellen.
Antonella, die Protagonistin aus meinem Roman „Das Geheimnis von La Botte“ erlebt den Konflikt um Macht und Ohnmacht hautnah. Ihre Frage, wie viel Einfluss der einzelne Mensch im Leben hat, ist eine der zentralen Fragen, die in meinen Roman eine Rolle spielen. Antonella erfährt im Laufe ihrer Zeitreisen, dass sich die von Machtstreben diktierten Ereignisse im Alten Rom nicht verändern lassen. Aber was ist mit ihrem eigenen Leben? Ist sie das Opfer der Umstände oder kann sie die Geschicke lenken? Wenn ja, wie? Durch Offenheit? Erkenntnis? Liebe?
Vielleicht möchten Sie Näheres über Antonellas Zeit auf der mysteriösen Insel wissen.
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Herzlichst
Kristina Rössler-Lehnhoff, Schauspielerin und Autorin
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