Eierstöcke sind ein Enigma
Eierstöcke sind ein Enigma (Welt am Sonntag 21.12.25)
Nachdem mir in den letzten Tagen immer wieder riesige Plakate mit Werbung für Longevity in unserer Stadt aufgefallen sind, prangte dann am Sonntag obige Überschrift auf einem ganzseitigen Artikel der Welt am Sonntag.
Ich dachte schon, ok, wieder nur ein neuer Artikel zur Langlebigkeit. Und darum geht es letztlich auch. Aber hier ging es um eine neue Idee – die frühzeitige Alterung der Eierstöcke als Maßstab für die Alterung der Frauen aufzuhalten. Je später die Menopause eintritt, desto besser und desto gesünder ist die Frau und deren Nachkommen. Und am besten lässt sich eben die Alterung an den Eierstöcken ablesen, weil sie viel schneller altern als der Rest der Frau.
In diesem Zusammenhang kommt man dann sehr schnell auf Rapamycin, ein Medikament, dass die Fruchtbarkeit um Jahre verlängern soll und natürlich auch die Langlebigkeit bei besserer Gesundheit. Schon vor Jahren wurde die Einnahme von Prof. Sinclair, einem Langlebigkeitsforscher propagiert.
Alles schön und gut, dennoch beschleicht mich bei all der Langlebigkeitsforschung der Verdacht, dass es um nichts anderes geht, als um Geld. Und das in großen Mengen.
Über die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, redet niemand. Was passiert denn mit den Kindern, wenn die „alten“ Mütter doch versterben. Brauchen wir eigentlich noch Kinder, wenn wir alle so lange leben. Werden wir bis hundert arbeiten müssen, obwohl wir uns in der Gesellschaft schon nicht darauf einigen können, evtl. bis 70 zu arbeiten...
Diese und andere Fragen, werden Sie liebe Leser/innen sich stellen, wenn Sie die Bücher meiner Methusalemreihe gelesen haben. Ich jedenfalls fand es beim Schreiben äußerst spannend, die Frage des „Was wäre, wenn“ zu stellen.
Folgen Sie mir also in die USA und nach China, dorthin, wo die Forschungsmusik in Sachen „Longevity spielt und wo meine Protagonisten ihren Thriller erleben.
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Es grüßt Sie herzlich
Andreas Struve, promovierter Zahnarzt und Autor
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