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03.02.2021 – 10:54

Qentinel GmbH

Testen in der Automotive Cloud - so wird die Software für das vernetzte Fahren sicher

Testen in der Automotive Cloud - so wird die Software für das vernetzte Fahren sicher
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Die Bundesregierung schätzt, dass 2025 bereits 500 Millionen Connected Cars auf den Straßen rollen werden. Rund um das cloud-vernetzte Fahrzeug entsteht ein Zukunftsmarkt, der bis 2025 auf jährlich 600 Milliarden US-Dollar prognostiziert wird. Datendienste, Versicherungen, die Unterhaltungsindustrie und Dienstleister aller Art werden eine Flut neuer neue Apps anbieten, um mit vernetzten Fahrzeugen Geld zu verdienen. Dieses Software-Ecosystem benötigt geeignete Betriebssysteme sowie standardisierte Testmethoden. Der finnische Softwarespezialist Qentinel treibt die Entwicklung cloudbasierter Testautomatisierung für das vernetzte Fahren an.

Qentinel und GFFT starten Konsortialprojekt zum Software-Testen in der Automotive-Cloud.

Im GFFT Software Lab kooperieren internationale Experten für Software-Qualität. Qentinel, ein führender Spezialist für Testautomatisierung und die GFFT, die Gesellschaft zur Förderung des Forschungstransfers starten 2021 ein Konsortialprojekt zum Thema „Software-Testen in der Automotive-Cloud“. Ziel ist es, praxisorientierte Lösungen für die besonderen Herausforderungen des vernetzten Fahrens zu entwickeln. Interessierte Software-Tester, Software-Entwickler und Automobil-Ingenieure sind herzlich zum persönlichen Erfahrungsaustausch eingeladen. Für 2021 sind bisher (Online-)-Workshops zu drei Themen geplant: Android Automotive, Adaptive Autosar und Testautomation in der Cloud.

Android Automotive – Qualitätssicherung für das Betriebssystem der Zukunft.

Ein Schwerpunkt des Konsortialprojektes ist das Betriebssystem Android Automotive, das bereits in ersten Premium-Modellen eingesetzt wird. Es ermöglicht innovative Anwendungen, wie zum Beispiel das fahrerlose automatisierte Parken in Parkhäusern, erfordert aber auch besonders leistungsfähige Testmethoden. Im Konsortialprojekt wird Qentinel zeigen, wie man automatisierte Softwaretests für Android Automotive Anwendungen schnell erstellt und effizient durchführt.

Hintergrund: Rund um Android Automotive entsteht gerade ein florierendes Ecosystem. Im vernetzten Auto ist das Betriebssystem des Touchscreen Display die Schnittstelle zwischen Fahrer, Fahrzeug, Netzen, Datendiensten und Service Providern. Und so wie bei Smartphones werden auch bei den Connected Cars nur zwei bis drei Betriebssysteme im Zentrum eines Mega-Marktes stehen. Aktuell hat Googles Mutterkonzern Alphabet mit Android Automotive die Nase vorne. Es läuft zum Beispiel im neuen Modell der Volvo-Tochter Polestar. Vorteil für die Kunden: Sie erhalten hier ein Premium-Infotainmentsystem mit der gewohnten Usability ihres Smartphones sowie ein rasant wachsendes Angebot spezieller Apps. Die Autohersteller können durch den Einsatz von Android Automotive ihre Entwicklungskosten deutlich reduzieren und die Service Provider erhalten einen weiteren Absatzkanal für ihre Dienstleistungen und einen Markt für neue digitale Geschäftsmodelle.

Adaptive AutoSar – Testen im neuen Industriestandard des vernetzten Fahrens.

Das internationale AutoSar Konsortium ist ein Zusammenschluss führender Automobilhersteller, Zulieferer und Softwareentwickler. Im Adaptive AutoSar-Standard werden die Grundlagen der Qualitätssicherung für Over-the-Air-Software-Updates und für das vernetzte bis hin zum hochautomatisierten Fahren definiert. Da die Fahrzeugsoftware immer komplexer wird, sind auch die Software-Tests besonders anspruchsvoll. Qentinel zeigt, wie sich Entwicklungstempo und Testeffizienz durch Automatisierung steigern lassen.

Hintergrund: Das Auto der Zukunft wird nicht nur emissionsarm sein, sondern auch ein hypervernetzter Hochleistungscomputer auf Rädern. Die Bundesregierung prognostiziert, dass 2025 bereits 500 Millionen Connected Cars auf den Straßen rollen werden. Schon heute sammeln moderne Autos bis zu 25 GB Daten pro Fahrstunde und ihre Rechner enthalten über 100 Millionen Zeilen Code – bewertet man eine Codezeile mit Kosten von rund 10 Euro, bedeutet das Investitionen von einer Milliarde Euro allein in die Software eines neuen Fahrzeugs. Künftige Fahrzeuge werden jedoch 200 bis 300 Codezeilen enthalten. 80 Prozent der Wertschöpfung des Automobilsektors werden dann auf Software und digitale Services entfallen, die wie beim Smartphone zum Teil „over the air“ geladen und regelmäßig upgedated werden. Das erfordert neue Standards für eine schnelle und flexible Qualitätssicherung über die Cloud.

Agile Testautomatisierung – welche Chancen bietet die Cloud den OEMs und Zulieferern?

Während sich in der Software-Industrie agile Methoden wie DevOps und cloudbasierte Lösungen durchsetzen, ist dies in der Automobilindustrie noch unüblich. Durch die zunehmende Vernetzung von Software und Hardware müssen aber OEMs und Zulieferer ihre Methoden und Plattformen mit der Softwarewelt harmonisieren. Qentinel zeigt in einem Workshop, wie man virtuelle Software-Testrobots und physische Hardware-Testrobots über die Cloud verbindet. So können zum Beispiel die Eingaben eines Menschen auf dem Touchscreen-Display im Fahrzeug im Rahmen von automatischen Tests simuliert werden. Dabei arbeiten die Hardware-Ingenieure in der Autofabrik und die Software-Ingenieure im Entwicklungszentrum zeitsparend und effizient über die Cloud zusammen.

Hintergrund: Testen wird zum Engpass. Wenn Software-Developer ihr Release-Tempo weiter beschleunigen wollen, müssen sie auf agile Methoden wie DevOps und cloud-basierte Plattformen umsteigen - und das Testing mit ihnen. Gleichzeitig müssen neben den im Fahrzeug eingebetteten Systemen immer mehr extern vernetzte Systeme berücksichtigt werden. Hier entsteht eine Komplexität der Qualitätsanforderungen an die Software, die nur noch mit der Harmonisierung der Verfahren, der Automatisierung des Testens und der Verlagerung der Infrastruktur in die Cloud zu bewältigen ist.

Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.test-innovations.com/kalender/.

Nächster Termin am 10.3.2021 Symposium zur Zukunft des Testens https://www.test-innovations.com/events/symposium-zur-zukunft-der-testautomtisierung/.

Anmeldung und Ansprechpartnerin GFFT: britta.stehr@gfft-ev.de

Qentinel GmbH, Königsallee 61, 40215 Düsseldorf

Pressekontakt: Dirk Strubberg, Geschäftsführer, dirk.strubberg@qentinel.com. Mobil: +49 151 14185941

Über Qentinel

Qentinel ist ein in Finnland gegründetes internationales Unternehmen für Testautomatisierung und Qualitätssicherung von Software. Wichtigstes Produkt ist Qentinel Pace, eine hochautomatisierte Software-Testplattform in der Cloud. Zu den Kunden zählen viele Unternehmen aus der Softwarebranche, aber auch der Industrie und dem Finanzsektor. Im Juni 2020 wurde Qentinel Pace vom britischen Forbes Technology Council als eine von 16 "game-changing technologies" ausgezeichnet.

https://qentinel.com/

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Strubberg, Managing Director Qentinel GmbH
Tel.: +49 (0)151 – 1418 5941, Mail: dirk.strubberg@qentinel.com