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Frauen-WM live bei MagentaSport & MagentaTV: Bundestrainer gibt Fiebich-Kompliment an Team zurück, Frankreich "unglaubliche Herausforderung" - Bühner über Entwicklung: "Unterschied ist schon crazy"

München (ots)

DBB-Team sorgt für Ausnahmezustand bei Heim-WM in Berlin - Deutschland im Basketballfieber! Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft steht erstmals im Halbfinale einer Weltmeisterschaft. "Für einige Leute ist es eine Überraschung, aber wir haben immer an uns geglaubt", sagt Nationalspielerin Frieda Bühner exklusiv bei MagentaSport selbstbewusst. Bundestrainer Olaf Lange spricht im Exklusiv-Interview bei MagentaSport von einer "tollen Entwicklung" seiner DBB-Auswahl. Auch Bühner schwärmt: "Das ist verrückt, wenn man zurückdenkt. Damals war unser Ziel: 'Wir wollen zur EM!' Jetzt ist unser Ziel: 'Wir wollen eine Medaille bei einer WM!' Dieser Unterschied ist schon crazy!" Damit verbunden sei die Hoffnung für den gesamten Frauen- und Mädchen-Basketball in Deutschland, "diesen Schub für die Zukunft zu nutzen", sagt Lange. Das Kompliment von Leonie Fiebich, er sei das "fehlende Puzzlestück", gibt er an sein Team zurück. Sowohl Bühner als auch Lange werden nicht müde, die Teamchemie hervorzuheben. Lange erklärt anschaulich: "Wir haben eine gute Mischung aus Spielerinnen, die top sind, und Spielerinnen, die in ihren Rollen ein Star sind." Den morgigen Halbfinal-Gegner Frankreich schätzt Lange als sehr "tief und athletisch" ein - Frankreich sei "klarer Favorit" und "eine unglaubliche Herausforderung!" (live ab 15.45 Uhr bei MagentaSport und MagentaTV). Bühner will das 71:84-Aus im Olympia-Viertelfinale abhaken: "Wir dürfen nicht mit der Angst reingehen: Wir wiederholen das Spiel von vor zwei Jahren bei Olympia. Wir müssen mit dem Gedanken reingehen, dass wir es besser machen können."

Auch die MagentaSport-Experten Ireti Amojo und Per Günther ordnen den historischen 93:74-Erfolg gegen Europameister Belgien in der heutigen "Frauen-WM Spezial"-Folge von #BasketballDeutschland, dem Basketball-Podcast von MagentaSport, ein und blicken auf das morgige Duell gegen Frankreich voraus.

Per Günther analysiert die historische Dimension des Erfolgs: "Das war heute eine Zäsur! Im deutschen Frauen-Basketball wird es für mich immer eine Zeit vor diesem Spiel gegen Belgien und eine Zeit danach geben. Deutschland hat mit 20 Punkten Vorsprung gegen den zweimaligen Europameister gewonnen. [...] Aus dem Gefühl, in der Weltspitze angekommen zu sein, wird sie zunächst nicht mehr herausfallen. Das bedeutet nicht, dass es automatisch gegen Frankreich oder die USA reicht. Aber das Team hat sich selbst in andere Sphären transportiert. Ich bin sehr froh, dass das auf dieser Bühne und vor diesem Publikum passiert ist!"

Ireti Amojo erklärt die neue Identität der DBB-Auswahl unter ihrem neuen Bundestrainer: "Olaf Lange sagte den Spielerinnen, was ihm unter der vorherigen Trainerin aufgefallen war: Sie hatten keine Identität! Dann setzte er eine Zäsur und sagte: Wir beginnen bei null. Was sind deutsche Tugenden? Was macht uns stark? Was zeichnet euch aus? Die Antworten waren: Wir sind diszipliniert, wir sind physisch, wir hustlen, wir kämpfen und geben niemals auf. Das sind die Werte, die er in diesem Team verankert hat. Daran glauben die Spielerinnen jetzt. [...] Sie glauben daran, dass sie sich durch harte Arbeit und Hustle in solchen Spielen halten und sie gewinnen können."

Die MagentaSport-Expertin warnt vor dem nächsten Gegner Frankreich: "Was Belgien nicht hatte und was früh im Spiel sichtbar wurde, ist die Tiefe der Bank. Genau das besitzen die Französinnen. [...] Frankreich besitzt sehr viel individuelle Qualität und Tiefe. Frankreich ist für mich noch einmal etwas besser und stärker in Turnierform als Team USA, weil die Französinnen eine eingeschworene Mannschaft sind. Sie funktionieren gut, besitzen Energie und haben Spaß am Basketball."

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen aus den Exklusiv-Interviews mit Bundestrainer Olaf Lange und Frieda Bühner sowie Stimmen der MagentaSport-Experten Ireti Amojo und Per Günther aus der heutigen "Frauen-WM Spezial"-Folge von #BasketballDeutschland, dem Basketball-Podcast von MagentaSport (Podcast-Link: abteilungbasketball.podigee.io/). Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle angeben. Für Deutschland geht es im Halbfinale morgen gegen Frankreich, ab 15.45 Uhr live bei MagentaSport und MagentaTV. Das zweite Halbfinale den USA und Spanien steht ab 19.45 Uhr auf dem Programm. Alle Entscheidungen gibt´s live bei MagentaSport und MagentaTV.

Bundestrainer Olaf Lange im heutigen Exklusiv-Interview bei MagentaSport über...

... die Nacht nach dem historischen Viertelfinal-Sieg: "Schlafen war ein bisschen schwierig. Wenn man so emotional ist, dauert es eine Weile, bis man herunterkommt. Das ist bei den Spielerinnen genauso gewesen. Das war jetzt nicht meine beste Nacht, aber natürlich nimmt man das gerne in Kauf nach so einem tollen Abend."

... die Entwicklung der Mannschaft: "Das ist ein Moment, wo alles zusammenkommt. Aber ich will das gar nicht auf das eine Spiel reduzieren. Wie wir uns vom Anfang über das Turnier entwickelt haben, wie die Mannschaft zusammengekommen ist, wie wir inhaltlich offensiv und defensiv wesentlich besser und reifer spielen, kann man schon sehr stolz darauf sein. Man muss ehrlicherweise sagen, dass Belgien ein gutes Match-up für uns war. Das sieht morgen aus athletischer Sicht, Größe und Tiefe wieder ganz anders aus. Aber es war mittel- und langfristig für unser Selbstbewusstsein und unseren Glauben sehr wichtig, so einen Moment zu haben. Es war langfristig wichtig für unsere Psyche."

... die Entwicklung des Frauen-Basketballs in Deutschland: "Es ist schon eine tolle Entwicklung. Es ist auch gutes Feedback für alle, die da Arbeit reingesteckt haben - für die Jugendtrainer und auch Stefan Möller, der jahrelang Jugend-Nationaltrainer war, für die Vereine. Da sollten sich alle als zugehörig für diesen Erfolg sehen. Aber wir müssen natürlich auch sehen, dass wir das als Schub für die Zukunft nutzen - für junge Spielerinnen - und den Frauen- und Mädchenbasketball weiter nach vorne pushen."

... die Qualität der Spielerinnen: "Wir haben eine hohe Anzahl an Spielerinnen, die international top sind. Das sind vordergründig unsere WNBA-Spielerinnen, die einen großen Anteil haben, weil sie die Standards heben. Dann haben wir auch Spielerinnen, die mitziehen und sich individuell entwickelt haben, die aus der DBBL kommen. Wir haben eine gute Mischung aus Spielerinnen, die top sind, und Spielerinnen, die in ihren Rollen ein Star sind. Das ist das Wichtige. Es sind ja 12 Leute, die über den gesamten Turnierverlauf einen Anteil haben. Wir sind ja nicht nur 8 oder 5, wir spielen im Prinzip mit 12 - auch, wenn an einem gegebenen Tag eine Spielerin nicht das Feld sieht. Aber alle haben einen Anteil. Das ist eine tolle Sache und ein gutes Feedback für alle Jugendspielerinnen, dass man immer dazu beitragen kann."

... Leonie Fiebichs Lob, er sei das "fehlende Puzzlestück": [überlegt] "Das ist nett zu hören. Ich versuche, meine Rolle immer ein bisschen runterzuspielen. Jeder hat eine Rolle. Bei mir geht's darum, dass ich ein Umfeld schaffe, dass alle ihre beste Leistung bringen können. Das ist meine eigentliche Rolle - und die ist auch wichtig. Aber am Ende des Tages wird auf dem Feld gespielt. Ich habe in meinem Leben noch keine Punkte von der Seitenlinie gescort. Das Kompliment geht an die Mannschaft!"

... Halbfinal-Gegner Frankreich: "Eine unglaubliche Herausforderung! Frankreich ist sehr, sehr tief, sehr athletisch und in Sachen Spielintelligenz sehr, sehr gut. Das ist ein ganz anderes Kaliber. Die hatten in Paris die USA am Rande einer Niederlage, hätten meiner Ansicht nach da gewinnen müssen. Aber wir sind nun hier. Dann wollen wir auch angreifen und sehen, was wir reißen können. Wir werden uns sicherlich nicht verstecken. Frankreich ist natürlich klarer Favorit."

Link zum Exklusiv-Interview: cloud.thinxpool.de/s/SQdqLq2nw8inA5i?dir=/&openfile=true

Frieda Bühner im Exklusiv-Interview bei MagentaSport über...

... die Einordnung des Sieges gegen Belgien als Sensation: "Für einige Leute ist es eine Überraschung, aber wir haben immer an uns geglaubt. Wir hatten immer totales Vertrauen in uns. Du musst dich immer darauf fokussieren, wer gerade da ist und was im Moment passiert. Das machen wir einfach extrem gut. Für uns ist es keine Überraschung. Ich weiß jetzt nicht, ob es unsere Erwartung war, aber es war schon unser großes Ziel. Diesem Ziel näherzukommen, ist schön. Ich bin total stolz auf das Team."

... die Entwicklung der Nationalmannschaft: "Das ist verrückt, wenn man zurückdenkt. Damals war unser Ziel: 'Wir wollen zur EM!' Jetzt ist unser Ziel: 'Wir wollen eine Medaille bei einer WM!' Dieser Unterschied ist schon crazy. Wir haben uns immer diese großen Ziele gesetzt. Wenn du dir diese großen Ziele setzt und mit diesem Mindset in ein Turnier und jedes Training reingehst, dann können wir das auch erreichen. Das macht uns aus, dass wir uns diese Ziele setzen und dafür arbeiten. Es ist einfach verrückt, dass wir jetzt wirklich hier stehen und dem Ziel so nahe sind."

... ihr Team, bei dem sie ins Schwärmen gerät: "Es war so viel Talent bei uns. Aber wir wissen auch, wie gut wir als Team zusammenspielen können. Die letzten Spiele waren alles Teamsiege. Jeder war bereit, jeder hat dazu beigetragen. Das war schon immer bei uns so, dass wir füreinander spielen wollten. Wenn du in der Gruppe so ein Ziel hast und alle am gleichen Strang ziehen, kommt das irgendwann."

... ihre rasante persönliche Entwicklung. Als die Erfolge ihrer noch jungen Karriere aufgezählt werden, wird Bühner emotional: "Ich kriege gerade ein bisschen Gänsehaut. Man blickt da nicht immer ganz zurück. Sich das vor Augen zu führen, kann ich nicht so ganz glauben. Meine harte Arbeit zahlt sich. Ich habe so Spaß, besonders hier bei der 'Natio' zu spielen. Das macht mich ein bisschen emotional. Ich habe so eine Leidenschaft für diesen Sport und für meine Teammates. Diese neuen Erlebnisse zu erleben, durch die ganze Welt reisen zu dürfen wegen Basketball, pusht einen."

... wie man Halbfinal-Gegner Frankreich schlagen kann: "Wir spielen für jede Einzelne in unserem Team. Dann kann man auch solche Teams schlagen. Wir haben die letzten Spiele so gut als Team zusammengespielt, diszipliniert gespielt, den Gameplan durchgezogen. Jetzt spielst du gegen die vier besten Teams der Welt. Egal, welches Team jetzt kommt: Es ist eine große Hürde. Aber wir sind bereit. Wir können mit Selbstbewusstsein in die Spiele gehen, weil wir gezeigt haben: Wir gehören hier hin! Wir dürfen uns nicht verstecken."

... das deutliche Aus im Olympia-Viertelfinale gegen Frankreich: "Es hat sich so angefühlt, als wären wir nicht zusammengeblieben. Ich habe mich so gefühlt, als wären wir ein bisschen überrollt worden. Die Erinnerungen daran sind nicht schön. Wenn du verlierst, weil du guten Basketball gespielt hast, aber das andere Team besser war, dann muss man das akzeptieren. Mit dem Gefühl zu verlieren, man fällt auseinander, ist überhaupt nicht schön. Jetzt haben wir die Chance, es besser zu machen. [...] Wir dürfen nicht mit der Angst reingehen: Wir wiederholen das Spiel von vor zwei Jahren bei Olympia. Wir müssen mit dem Gedanken reingehen, dass wir es besser machen können. Deswegen gehe ich mit positiven Gedanken rein."

Link zum Exklusiv-Interview: cloud.thinxpool.de/s/Ee3LY3XPmWPywK6?dir=/&openfile=true

"Das war eine Zäsur": Deutscher Frauen-Basketball "besitzt eine neue Identität" - Warnung vor Frankreich: "Noch etwas besser und stärker in Turnierform als Team USA"

MagentaSport-Experte Per Günther über die historische Einordnung des Erfolgs: "Das war heute eine Zäsur! Im deutschen Frauen-Basketball wird es für mich immer eine Zeit vor diesem Spiel gegen Belgien und eine Zeit danach geben. Deutschland hat mit 20 Punkten Vorsprung gegen den zweimaligen Europameister gewonnen. [...] Wir leben jetzt in einer Zeit, in der diese Mannschaft gut genug ist. Sie hat den Kern, die Idee und alles, was sie braucht. Aus dem Gefühl, in der Weltspitze angekommen zu sein, wird sie zunächst nicht mehr herausfallen. Das bedeutet nicht, dass es automatisch gegen Frankreich oder die USA reicht. Aber das Team hat sich selbst in andere Sphären transportiert. Ich bin sehr froh, dass das auf dieser Bühne und vor diesem Publikum passiert ist!"

MagentaSport-Expertin Ireti Amojo über die Stärken der DBB-Frauen - und den Erfolgsfaktor, dass die Last nicht mehr auf einzelnen Stars liege: "Vor diesem Turnier haben wir häufig über einzelne Spielerinnen gesprochen und gesagt: Ihre individuelle Klasse macht das Team so gut. Nach solchen Spielen sprachen wir darüber, wie gut Satou oder Leo gespielt hatten. Dieses Turnier hat gezeigt, dass Deutschland die Erwartungen und die Last inzwischen auf mehrere Schultern verteilen kann. In jedem Spiel hat eine andere Spielerin herausragend gespielt und die Mannschaft getragen. Der Sieg gegen Belgien war dafür bezeichnend. Jede Spielerin, die auf das Feld kam, wusste, wie es funktioniert. Alle haben ihre Rolle perfekt gespielt, hatten keine Angst und volles Selbstbewusstsein. In der Vergangenheit sagten wir: Die Defense steht, aber offensiv muss der Ball zu Satou [Sabally], Leo [Fiebich] oder der Spielerin, die gerade ein gutes Spiel hat. Gegen Belgien war es egal, wer auf dem Feld stand. [...] Deutschland hatte unabhängig von der Aufstellung fünf verschiedene Optionen und hat immer die richtige gefunden. Den Belgierinnen war anzumerken, dass sie von dieser Ausgeglichenheit überwältigt waren. Jede deutsche Spielerin war gefährlich. Belgien konnte sich nicht auf ein oder zwei Spielerinnen konzentrieren und diese aus dem Spiel nehmen. [...] Am Ende war Deutschland das komplettere Team und hat deshalb so souverän gewonnen. Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, den wir vor ein oder zwei Jahren noch nicht gesehen haben. Dieser Kader besitzt eine neue Identität und geht mit Selbstbewusstsein in solche Spiele."

Per Günther über die neue Klarheit in der Defensive unter Bundestrainer Olafe Lange: "Wenn man das frühere Spiel anschaut, sieht man verschiedene Verteidigungsformen: mal Quick Hedge, mal Heraustreten, mal Flat. Die Spielerinnen wussten teilweise selbst nicht genau, was passieren sollte. Olaf Lange musste wegen der geringen Trainingszeit etwas finden, das sich schnell installieren lässt, zum Personal passt und an das die Mannschaft glaubt. Das hat er in atemberaubend kurzer Zeit geschafft - gemeinsam mit seinen fantastischen Spielerinnen. Mit diesem Ansatz gewinnt Deutschland jetzt Spiele."

Ireti Amojo über die neue deutsche Identität - sowohl auf als auch neben dem Court: "Olaf Lange sagte den Spielerinnen, was ihm unter der vorherigen Trainerin aufgefallen war: Sie hatten keine Identität! Dann setzte er eine Zäsur und sagte: Wir beginnen bei null. Was sind deutsche Tugenden? Was macht uns stark? Was zeichnet euch aus? Die Antworten waren: Wir sind diszipliniert, wir sind physisch, wir hustlen, wir kämpfen und geben niemals auf. Das sind die Werte, die er in diesem Team verankert hat. Daran glauben die Spielerinnen jetzt. [...] Sie glauben daran, dass sie sich durch harte Arbeit und Hustle in solchen Spielen halten und sie gewinnen können. Der nächste Schritt zur eigenen Identität waren die sogenannten Culture Meetings: Olaf Lange hatte nur wenig Zeit mit der Mannschaft. Trotzdem setzte er sich mit dem Team in einen Stuhlkreis und sagte: Wir lernen uns jetzt kennen. Zwei Lügen, eine Wahrheit - und es darf nichts mit Basketball zu tun haben. Das waren Momente, in denen sich die Spielerinnen stärker miteinander auseinandergesetzt und besser kennengelernt haben. Dadurch sind sie auch abseits des Spielfelds enger zusammengewachsen. Das hilft in einem Turnier mit vielen und teilweise direkt aufeinanderfolgenden Spielen."

... die völlige Akzeptanz der Rollenverteilung im DBB-Team - gerade bei den Spielerinnen, die von der Bank kommen: "Alexis Peterson-Small, Marie Gülich und Alex Wilke sind aus der Starting Five gefallen. Manche Spielerinnen könnten dadurch das Gefühl bekommen, nicht von Anfang an beteiligt zu sein oder weniger Spielzeit zu haben. Man hat aber nicht den Eindruck, dass das irgendjemanden beschäftigt. Olaf Lange hat wahrscheinlich seine Starting Five gefunden. Trotzdem entscheidet er stark danach, wer gerade funktioniert, welche Match-ups anstehen und wer auf dem Spielfeld produzieren kann. Alle Spielerinnen auf der Bank wirken bereit. [...] Es gibt einen Gameplan, und alle halten sich daran. Die Spielerinnen vertrauen darauf, dass Olaf Lange so coacht, dass das Team am Ende erfolgreich ist. Dieser Buy-in ist total wertvoll!"

... den deutschen Gegner Frankreich als eingespieltes Team mit außergewöhnlicher Tiefe: "Was Belgien nicht hatte und was früh im Spiel sichtbar wurde, ist die Tiefe der Bank. Genau das besitzen die Französinnen. Bei Frankreich könnte man beinahe auslosen, welche fünf Spielerinnen beginnen. Von der Bank kommt so viel zusätzliche Qualität. Selbst Marine Johannès kommt derzeit von der Bank. Dominique Malonga ist ein Ausnahmetalent im französischen und im internationalen Basketball. Sie spielt gerade ihre erste WNBA-Saison und kommt ebenfalls von der Bank. Frankreich besitzt sehr viel individuelle Qualität und Tiefe. Frankreich ist für mich noch einmal etwas besser und stärker in Turnierform als Team USA, weil die Französinnen eine eingeschworene Mannschaft sind. Sie funktionieren gut, besitzen Energie und haben Spaß am Basketball. [...] Frankreich verfolgt ähnlich wie Spanien die Idee, dass sich die Spielerinnen über mehrere Jahre zur Nationalmannschaft bekennen: Sie unterschreiben Vereinbarungen, mit denen sie für die Maßnahmen zur Verfügung stehen. Dadurch kennen sich der Kader und die Spielerinnen bereits seit vielen Jahren."

Basketball live bei MagentaSport und MagentaTV im Überblick

Frauen Basketball-WM 2026 | Halbfinale

Samstag, 12.09.2026

ab 15.45 Uhr: Deutschland - Frankreich

Moderation: Stefanie Blochwitz, Experten: Ireti Amojo und Per Günther, Kommentator: Alexander Frisch

ab 19.45 Uhr: USA - Spanien

Moderation: Stefanie Blochwitz, Experten: Ireti Amojo und Per Günther, Kommentator: Jakob Lobach

Frauen Basketball-WM 2026 | Spiel um Platz 3 und Finale

Sonntag, 13.09.2026

ab 16.15 Uhr: Spiel um Platz 3

ab 19.30 Uhr: Finale

3x3 Basketball: FIBA 3x3 Europe Cup

Freitag, 11.09.2026

ab 13.20 Uhr: Tag 1

Samstag, 12.09.2026

ab 13.20 Uhr: Tag 2

Sonntag, 13.09.2026

ab 12.05 Uhr: Finaltag

Pressekontakt:

Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24

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