3.Liga live bei MagentaSport: "Sehr reife Leistung" - Küsse für MSV-Coach, Janssen liefert "geile Argumente", "Verkrampft, ängstlich, total verkopft" - Wollitz schimpft über "Druck", Härtel hat ihn
München (ots)
Der MSV startet wie ein Aufstiegsfavorit in 2026: nach dem 2:0 gegen Regensburg mit 6 Punkten und 6:0 Toren, dazu mit Neuzugang Lobinger eine Tormaschine, die sofort rund läuft und perfekt einstudierten Freistoß-Varianten - Platz 1, zumindest bis morgen, wenn Verl bei einem Sieg in Wiesbaden wieder vorbeiziehen könnte (live ab 19.15 Uhr). Duisburgs Trainer Dietmar Hirsch erhält von seinen Spielern Küsse auf den Kopf: "Ich freue mich lieber nachher, wenn meine Frau mich küsst. Ich bin sehr glücklich", lacht Hirsch und attestiert seinem Team "eine sehr reife Leistung."
Fast kitschig, diese Geschichte: In der Vorwoche forderte Essens Marek Janssen öffentlich einen Startelfeinsatz und kassiert dafür vom Verein eine Geldstrafe. Beim 4:1 gegen den TSV Havelse spielt prompt von Beginn an und haut einen Dreierpack raus. "Es hat mich motiviert", so Janssen nach einer "sehr aufregenden" Woche. Zu der Frage, ob die Leistung eine sofortige Startelf-Garantie bedeutet, möchte sich der Matchwinner dieses Mal lieber "nicht äußern". Sein Trainer Uwe Koschinat "weiß nicht, ob ich so geile Argumente finde, um Marek nicht starten zu lassen." Zwischen die beiden passe "kein Blatt", so Koschinat.
Im Aufstiegsrennen siegt Energie Cottbus nach 3 sieglosen Spielen wieder. Trainer Claus-Dieter Wollitz stellt seiner Mannschaft nach dem 2:1 gegen das tapfere Schlusslicht Schweinfurt dennoch ein schwaches Zeugnis aus: "Sie ist verkrampft, sie ist ängstlich. Man kann einen schlechten Tag haben und Fehler machen, aber wir sind total verkopft. Die Verunsicherung wächst und wächst und wächst." Das knallharte Fazit: "Dieser Verein hat nicht die Voraussetzungen und Spieler, in dieser Situation mit dem Erwartungsdruck umzugehen." Ein Rumms a la Wollitz als Mahnung an das Energie-Umfeld, das gern träumt.
Im Tabellenkeller kassiert Aue ein 0:3 gegen Ulm und rutscht endgültig auf einen Abstiegsplatz. "Härtel raus"-Rufe dann, für Pavel Dotchev wird die Rückkehr zu einem seiner liebsten Ex-Klubs zum Glückgefühl: 2. Sieg mit Ulm und: "Mich hat es sehr gefreut, wie freundlich mich die Auer Fans empfangen haben", so Dotchev, der "froh" war, "dass es vorbei ist.". Dotchevs Nachfolger in Aue, Jens Härtel, hatte vor dem Match selbst die Floskel vom "Sechs-Punkte-Spiel" bemüht: "Wir können mit solchen Situationen nicht umgehen. Wir haben eine Menge Baustellen", hadert Härtel, der mit 2 Pleiten in 2026 startet.
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur 3. Liga am Samstag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht's in der 3. Liga bei MagentaSport am Sonntag ab 13.15 Uhr mit der Partie Waldhof Mannheim gegen Hansa Rostock. Ab 16.15 Uhr trifft Osnabrück auf 1860 München, ab 19.15 Uhr beschließen Wehen Wiesbaden und Verl den 21. Spieltag. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga spielt u.a. ab 18.15 Uhr der FC Bayern gegen RB Leipzig - live bei MagentaSport.
MSV Duisburg - SSV Jahn Regensburg 2:0
Duisburgs Patrick Sussek bereitet beide Treffer per Freistoß vor, Winterneuzugang Lex-Tyger Lobinger trifft im 2. Spiel in Folge und sorgt mit dem 2:0 für die Entscheidung. Durch den hochverdienten Heimsieg bleibt der MSV im 4. Spiel in Serie ungeschlagen und erklimmt die Tabellenspitze, bis Verl am Sonntag wieder vorbeiziehen kann. Mit 2 Punkten Vorsprung auf die Abstiegsregion bleibt Regensburg nach 3 sieglosen Partien auf Platz 14.
Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg, über die Küsse der Spieler auf seinen Kopf nach dem Abpfiff: "Ich freue mich lieber nachher, wenn meine Frau mich küsst. Ich bin sehr glücklich. Es war ein hochverdienter Sieg. In der Höhe war es mindestens so verdient, wir hätten mehr Tore schießen müssen. Wir haben viel Energie. Wir haben eine Torchance zugelassen, die richtig brenzlig war. Sonst war es eine sehr reife Leistung, hochverdient. Ich bin sehr stolz. Es ist nicht immer schön, der Platz ist nicht gut bespielbar. Wir haben versucht, Fußball zu spielen, haben aber auch die Grundtugenden umgesetzt. Die Power war da, das ist der Fußball vom MSV. Das haben meine Jungs hervorragend gemacht." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=KzF5SWdQZmVoSENNRTdIL3NQZ1JuK3Vwb2pFbm9HV3pDaTg3N1BsR1puST0=
Patrick Sussek, der beide Duisburger Tore mit Freistößen vorbereitet hat: "Es hat sich auf dem Platz sehr gut angefühlt. Wir haben die Räume gut genutzt und 2:0 verdient gewonnen. Standardsituationen haben wir die letzten 2, 3 Wochen trainiert. Wir wiederholen das immer wieder im Training, irgendwann klappt es. Wir sind noch nicht so weit, um über die Tabellenspitze zu sprechen. Es fühlt sich schön an, wenn man auf die Tabelle schaut. Aber es sind ja noch andere Spiele diesen Spieltag, es kann sich alles noch wieder ändern." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=STBLbmdJWXRyQ2VEN0VwTVUyaW9rUW01bkxod29jRVo3VThlaHJnb2hPWT0=
Michael Wimmer, Trainer Regensburg, darüber, ob der Alarmmodus angeschaltet ist: "Ich habe den Alarmmodus noch nie abgeschaltet. Ich bin mir absolut der Lage bewusst. Wir brauchen die Punkte, um dahinten rauszukommen. Für uns geht's um nichts anderes. Wir müssen versuchen, dass wir nächstes Jahr 3. Liga spielen. Wir waren nicht mutig genug. Man kann hier verlieren, überhaupt kein Thema. Aber wir waren nicht mutig genug, haben hinten drin gestanden, in Ballbesitz haben wir jeden Ball nach vorne gedroschen. Das ist nicht der Fußball, den ich sehen will. Da haben wir die Balance nicht gefunden. Duisburg war in der 1. Halbzeit in allen Belangen überlegen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=eDJLd1JDRkhWSjdqTTdKZnJyNGg4RmpCd0xSSW9mQVVIdEkrMFNjZVdkcz0=
Energie Cottbus - 1. FC Schweinfurt 05 2:1
Cottbus wird durch den Schweinfurter Führungstreffer nach 19 Minuten wachgeküsst, gleicht nur 5 Minuten später aus und dreht die Partie noch vor dem Seitenwechsel. Dabei profitieren die Hausherren von der Fehlentscheidung des Schiedsrichters Christian Ballweg, in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit keinen Elfmeter, sondern einen Freistoß an der Strafraumgrenze zu pfeifen. Energie ist nach zuletzt 3 sieglosen Spielen mit 40 Punkten weiter im Dunstkreis der Tabellenspitze. Schweinfurt bleibt mit 9 Zählern abgeschlagen Letzter.
Claus-Dieter Wollitz, Trainer Cottbus, über die Mannschaftsansprache nach dem Spiel: "Ich habe gesagt, ich habe eine Bitte: Dass sie wieder zu sich selbst findet. Sie ist verkrampft, sie ist ängstlich. Man kann einen schlechten Tag haben und Fehler machen, aber wir sind total verkopft. Sie lässt sich manipulieren. Ich versuche, in Ansprachen den kompletten Druck wegzunehmen. Viele Spieler haben aktuell überhaupt keinen Impact für unsere Gruppe. Unsere Stärke ist immer, uns nicht von außen irgendetwas aufdrängen zu lassen, sondern uns richtig selbst einzuschätzen. Im Moment ist das in einer Art und Weise, die der Mannschaft und auch dem Verein nicht gut tut. Dieser Verein hat nicht die Voraussetzungen und Spieler, in dieser Situation mit dem Erwartungsdruck umzugehen. Es tut mir einfach leid für die Jungs. Die Spiele tun mir und der Mannschaft nicht gut. Die Verunsicherung wächst und wächst und wächst. Von uns erwarten die Zuschauer immer einen zelebrierten Fußball. Den können wir nicht Woche für Woche erfüllen. Wir sollten auf dem bescheidenen, dankbaren Weg weitergehen und alles als Außenseiter versuchen, möglich zu machen. So treten wir im Moment nicht auf." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=elRmUGRCRUoxNHV3bHRpY0h4dVZtQzZ0eEY5OGk5NkxuYnNkOHFLQUFNRT0=
Axel Borgmann, Cottbuser Torschütze zum 2:1: "Es hat sich nicht gut angefühlt, wir sind aber trotzdem froh, dass wir die 3 Punkte geholt haben. Nach dem 0:1 haben wir eine super Reaktion gezeigt, sind bei uns geblieben und machen dann nicht unverdient das 1:1 und 2:1. Die 2. Halbzeit war einfach nicht gut von uns. Egal, welche Mannschaft hier bei uns im Stadion spielt: Es kann nicht sein, dass wir keinen Zugriff haben und sie uns phasenweise dominieren." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MWNlSmtVRnFKSjhGdnZtRk9DVzNsek1Ub0F0MlhmWjRQNEZLL2JPMGVadz0=
Victor Kleinhenz, Trainer Schweinfurt: "Es war ein sehr leidenschaftlicher Auftritt. Von der Positionierung her, wie wir Fußball gespielt haben, fand ich es zu Beginn der 1. und zur 2. Halbzeit richtig gut. Wir haben uns ordentliche Torchancen herausgearbeitet. Es wäre definitiv mehr drin gewesen. Man braucht einfach noch diesen absoluten Killer-Instinkt, den Ball über die Linie zu drücken." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R0hyekQxeW9uYzQyb3d0YVRXR1BLRmp6UVlXcHo1M0pHTkFpeHR6azV2OD0=
Projektmanager statt Zweitliga-Spieler: Cottbuser Oesterhelweg mit "aufregender Geschichte"
Maximilian Oesterhelweg, der für Cottbus in der vergangenen Saison noch auf dem Rasen stand, gibt Einblicke in seine neue Tätigkeit als Projektmanager bei Energie: "Im ganzen letzten Jahr sind viele Ideen zusammengekommen. Ich hatte ein extrem gutes Verhältnis zum Trainer, der mir früh signalisiert hat, dass er mich gerne in den Verein einbinden will. Wir waren sportlich ja sehr gut unterwegs, da gab es die Überlegung: Wenn wir aufsteigen, würde ich noch ein Jahr als Spieler bekommen. Das hat leider nicht geklappt. Jetzt arbeite ich unserem ehrenamtlich tätigen Präsidenten zu. Das ist eine sehr aufregende Geschichte, eine tolle Arbeit, die mir extrem viel Freude macht. Ich arbeite mit extremem Vertrauen. Gerade hier in Cottbus meine ersten Schritte im Fußballmanagement zu machen, ist eine coole Geschichte. Deswegen bin ich dem Verein und den Verantwortlichen extrem dankbar." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=QW1ZVkovNDZQTmRxZE5mdFBPRVlFaEc1SHNsRExaLy9wVzE2aDRtWTA1QT0=
Rot-Weiss Essen - TSV Havelse 4:1
Nach dem Auswärtsspiel in München (1:1) forderte Essens Marek Janssen am MagentaSport-Mikrofon einen Startelfeinsatz, erntete dafür intern Kritik und wurde mit einer Geldstrafe sanktioniert. In der Folgewoche beginnt er für RWE und wird gegen Havelse mit 3 Toren zum Matchwinner, während Teamkollege Jannik Hofmann in der 55. Minute die Rote Karte sieht. Für Havelse fliegt Semi Belkahia in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot vom Platz. Nach 6 Spielen ohne Niederlage springt Essen mit 38 Punkten vorerst auf Rang 4. Der starke Havelser Lauf ist nach 4 Spielen ohne Pleite beendet, der TSV rutscht auf den vorletzten Platz ab.
Extra-Lob von den Fans: Essens Matchwinner Marek Janssen wird nach dem Spiel aus der Kurve gerufen und mit Fangesängen gefeiert. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=UllDSnJzYnYzazQ1cGNYLzBZSGpXSTZXTy9mdXhEdjg0T3h5RXcxcDRKdz0=
Uwe Koschinat, Trainer Essen: "Auf der einen Seite hatten wir einen sehr schwierigen Einstieg ins Spiel. Die Havelser haben uns mit ihrem Mut, der Unbekümmertheit und Frechheit richtig Probleme bereitet. Dann haben wir einen Gang höher geschaltet, Schwung aufgenommen und die Räume gesehen, die sich auftun. Durch die Rote Karte hatten wir eine völlig neue Situation, weil es dann erstmal darum ging, den Gegner auszubremsen. Das haben wir insgesamt gut gemacht. Die Mannschaft hat sehr hart gearbeitet."
... über Dreierpacker Marek Janssen: "Persönlichkeiten sind ganz selten stromlinienförmig, sie sind ganz selten angepasst, sie müssen Ecken und Kanten haben. Man kann die Dinge, die Marek nach außen kundgetan hat, auch intern belassen. Das weiß Marek auch. Wenn ein Spieler so liefert, nachdem er sich einen solchen medialen Druck gemacht hat, ist das schon bemerkenswert. Dass es ein Dreierpack wird, ist mit Sicherheit ein unvergessener Tag für ihn. Die Serie, die er spielt, wenn er von der Bank oder von Anfang an kommt, ist schon bemerkenswert."
... ob Janssen auch in der kommenden Woche in der Startelf stehen wird: "Ich weiß nicht, ob ich so geile Argumente finde, um Marek nicht starten zu lassen." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=V0srV2d1bG1EOURldW5ZelJIWUJuenZpMnJucjZMMGtXdVY5NlpOMmtZWT0=
Vor dem Spiel äußerte sich Koschinat zur Unruhe im Verein trotz der sportlich aussichtsreichen Situation: "Das Wichtigste ist, dass ich als Cheftrainer bei mir bleibe. Ich bin permanent bereit - und das ist in so einem großen Klub auch wichtig - sowohl Schwingungen und Stimmungen aufzunehmen als auch mich einer sachlichen Diskussion zu stellen. Ich bin von unserem Weg sehr überzeugt. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition. Wir haben die Menschen mehrheitlich in ganz hohem Maße mit dieser Art des Fußballs abgeholt und über ein Jahr getragen."
... über den Startelfeinsatz von Marek Janssen trotz dessen Kritik aus der Vorwoche: "Es ist keine Lüge: Es war definitiv klar, dass Marek Janssen heute startet. Das war mir im Trainingslager klar, weil das ein Spiel für ihn ist. Marek hat hier brutal geliefert. Er ist dieser Typ, der mit der Drucksituation im positiven Sinne umgeht, weil er sich unglaublich viel erarbeitet hat und hier viele Menschen überzeugt hat. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass es Spielsituationen gibt, in denen es besser ist, ihn in der Hinterhand zu haben, weil er unser treffsicherster Schütze ist, aber er noch ein paar Themen hat, die er bearbeiten muss. An meiner Haltung zu Marek Janssen hat sich nichts geändert." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aCtCZm9XVEZxNURJOWpYMnIxMW5FZDB3bTZnRjZMZlJVNm5LM2orTmd3Zz0=
Marek Janssen, Essens Matchwinner mit 3 Toren, über die Diskussionen der vergangenen Woche: "Es war sehr aufregend. Ich freue mich jetzt einfach darüber, dass ich der Mannschaft und den Fans 3 Tore schenken konnte. Die 3 Punkte sind alles, was zählt. Es hat mich motiviert. Wir haben viele Gespräche geführt. Der Trainer hat gestern auch gesagt, dass kein Blatt zwischen uns passt."
... über eine mögliche Startelf-Garantie im nächsten Spiel: "Dazu möchte ich mich nicht äußern. Ich will immer alles geben und der Rest kommt von selbst." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=T09zTHoyUTlBcFE1NnJLdHpJOTR6SlJMai8zbmNEaEpPQkpGZkpObmhYcz0=
Marcus Steegmann, Direktor Profifußball Rot-Weiss Essen, in der Halbzeit über die Causa Marek Janssen: "Es ist ja fast wie angekündigt. Das Interview vor einer Woche haben wir sowohl intern als auch extern aufgearbeitet, haben es sanktioniert. Der Spieler hat sich entschuldigt. Es ist komplett ausgeräumt. Dass er so mit der Situation umgeht, ist fantastisch für ihn und für uns. Das ist Fußball." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=V280aGlMOEEzZTlvNU4zSGQxMG9aY1l0bVpidzBiTyszSUpKOWFtK0VrZz0=
Samir Ferchichi, Trainer Havelse: "Eine Mannschaft hat Fußballinhalt sehr gut auf den Platz gebracht und die andere Mannschaft hat die Tore geschossen. Wir müssen frühzeitig mit 1:0 oder sogar 2:0 in Führung gehen. Die 1. Halbzeit sowie die 2. Halbzeit hat nur der TSV gespielt. Es gehört auch zur Wahrheit: Um Spiele zu gewinnen, muss man auch Tore verhindern und schießen. Wir haben hier hochverdient verloren, weil 4 Tore am Ende zu viel sind." Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=a2c4aWoxSUo4U3loWmtFUFpHRmJ4WEhKNFQ4QlkzWmpCQ2UxV1daYmdUVT0=
Erzgebirge Aue - SSV Ulm 0:3
Ein Torwartfehler des jungen Louis Lord beim 0:1, das entscheidende 0:2 vom Ex-Spieler Mirnes Pepic per Traumtor kassiert, Frust-Rot für Ryan Malone, das Abrutschen auf die Abstiegsränge: Und nicht mal auf den gegnerischen Trainer konnten die Auer Fans so richtig böse sein, saß beim SSV Ulm schließlich Veilchen-Legende Pavel Dotchev auf der Bank. Der siegt erst zum 2. Mal als Trainer mit Ulm gegen seinen Nachfolger im Auer Chefsessel. Ulm rückt mit dem 3. Auswärtssieg der Saison 3 Punkte an Aue heran. Nach dem 1:0 im Hinspiel und einem 1:0 im Dezember gegen Viktoria Köln ist es für die zweitschwächste Defensive der Liga erst das 3. Zu-Null-Spiel der Saison.
Zwei Welten in Aue: Pfiffe gegen die Heimmannschaft nach dem 0:3 gegen jubelnde Ulmer. Im Fokus steht deren Trainer Pavel Dotchev, der sich nach dem Abpfiff im Spielerkreis diebisch freut. Link zum Clip:
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Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm, siegt mit den Spatzen zum 2. Mal im 7. Spiel und bekommt von den Fans der Auer seine persönliche Coaching-Zone: "Ich bin froh, dass es vorbei ist. Das habe ich morgens schon gesagt. Zum Glück ging es so positiv für uns aus. Ich freue mich sehr - für mich, für die Jungs und für den Verein. Das ist ein tolles Gefühl! Die erste halbe Stunde war das Spiel zu offen. Wir hatten da wenig Zugriff und bei der einen oder anderen Situation auch Glück. Mein Plan vor dem Spiel hat nicht funktioniert. Die 1. Umstellung im Spiel kam nicht richtig an. Erst in der Pause haben wir das auf der Taktiktafel richtig erklären. Danach war das ein ganz anderes Spiel und wir haben verdient gewonnen. Wir haben das dann richtig gut gemacht und sogar ein paar Tore liegen lassen. Das 2:0 von Mirnes Pepic war dann aus dem kompakten Mittelfeld richtig gut herausgespielt. Mich hat es sehr gefreut, wie freundlich mich die Auer Fans mit persönlicher Coaching-Zone empfangen haben. Die Mannschaft hat nun bis Dienstagnachmittag frei, sie hat nun so lange gelitten." Link zum Interview:
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Marcel Seegert, SSV Ulm, trifft zum 1:0 für die Ulmer: "Uns war klar, dass das ein wichtiges Spiel für uns als Verein ist. Wir haben hinten gut abgeriegelt und nur bei 2 Kontern Glück. Vorn haben wir noch gestochen und so war das ein perfekter Arbeitstag für uns. Mir tut es leid, dass der Auer Julian Günther-Schmitt nach dem Zweikampf mit mir rausmusste. Aber da musste ich hin, es ging um viel. Bei den 50:50-Duelllen darf man da nicht zurückstecken." Link zum Interview:
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Jens Härtel, Trainer Erzgebirge Aue, benennt die beiden ausschlaggebenden Fehler beim 0:3 klar: "Es war bitter, dass wir mit einem 0:0 in die Pause gehen. Wir spielen uns gute Chancen heraus und müssen in Führung gehen. Dann ist es ein Fehler beim 0:1 und eine wilde Phase, die ausreicht. Nach dem 0:2 nach einer Umschaltsituation und der Roten Karte ist die Partie gelaufen. Da sind wir aktuell nicht die stabilsten. Wir können mit solchen Situationen aktuell nicht umgehen. Louis Lord muss beim 0:1 rufen, wenn er rauskommt. So behindert ihn der eigene Mann bei einer Situation, die gar nicht gefährlich ist. Wenn Ryan Malone so reingeht, muss er sicher sein, dass er den Ball kriegt. Das ist total ärgerlich. So darfst du da nicht hingehen. Das hat uns zusätzlich bestraft. Wir haben eine Menge Baustellen." Link zum Interview:
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Jonah Fabisch, Erzgebirge Aue, mangelt es an Organisation: "Nach der Roten Karte war es schwierig gegen Ulm, die mit dem Ball ein gutes Team sind. Wir brauchen trotzdem nach solchen Situationen Energie als Team. In der 1. Halbzeit hatten wir unsere Chancen. Danach waren wir unorganisiert und haben leichte Tore bekommen. Das war eine verdiente Niederlage. Ulm hat umgestellt, um das Zentrum zuzumachen. Wir haben dann relativ schnell das 0:1 bekommen. Danach haben wir es nicht mehr gut gemacht." Link zum Interview:
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TSG Hoffenheim II - Alemannia Aachen 2:3
Aachens Trainer Mersad Selimbegovic überrascht mit einem Personalwechsel im Tor: Fotios Pseftis beginnt erstmals in der 3. Liga für Jan Olschowsky. Torjäger Lars Gindorf glänzt nach 6 Spielen ohne Treffer mit einem Doppelpack, steht nun bei 14 Saisontoren. Hoffenheim startet nach der 2. Niederlage nach dem desolaten 0:4 gegen Havelse ohne Punkte ins Jahr. Die Abgänge von 3 Leistungsträgern im Winter (Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Ruben Reisig, David Mokwa) wiegen schwer. Aachen rückt auf Rang 3 der Auswärtstabelle und nach zuvor nur 2 Punkten aus 6 Spielen unter Trainer Mersad Selimbegovic wieder auf die Nichtabstiegsplätze vor, überholt Saarbrücken und Aue.
Mersad Selimbegovic, Trainer Alemannia Aachen, muss bis zum Schluss zittern: "Wir haben erneut ein Spiel spannend gemacht, das eigentlich zu sein müsste. Beim 2. Gegentreffer war das ein klarer Schubser gegen uns und für die 7 Minuten Nachspielzeit gibt es auch keinen Anlass. Ich jammere nicht, aber bei uns sind 9 Leute in Aachen geblieben, verletzt oder gesperrt. Umso größer ist mein Kompliment an die Mannschaft. Wir brauchen weiter einen Mittelstürmer, einen anderen Stürmertyp. Unsere 2 Torschützen in Hoffenheim sind nicht der Typ Stoßstürmer." Link zum Interview:
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Lars Gindorf, Doppeltorschütze Alemannia Aachen, trifft nach 6 torlosen Spielen wieder und setzt vor dem Spiel beim 1860 München (Samstag, 31.Januar , ab 13.45 Uhr) auf die Auswärtsstärke der Alemannen: "Nach letzter Woche und dem 0:3 gegen Osnabrück war das extrem wichtig und verdient. Ich hatte in den Wochen zuvor manchmal kein Glück bei meinen Chancen. Ich muss dem Mika Schroers noch mehr auflegen, damit er auch mal daheim trifft. Das nächste Spiel ist wieder auswärts, vielleicht bringt uns das Glück."
Mika Schroers, Torschütze zum 1:0 für Aachen, erzielt alle seine Saisontore auswärts: "Mein Tor war für mich wichtig. Ich hatte nach meinen Chancen zuvor schon angefangen nachzudenken. Im Fußball sind die Rufe gegen den Trainer sehr schnell da. Wir haben versucht das nicht an uns ranzulassen." Link zum Doppel-Interview:
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Stefan Kleineheismann, Trainer TSG Hoffenheim II, kennt nach 7 Gegentoren in 2 Spielen im Jahr 2026 den Ansatz: "Wir haben zu einfach Gegentore gefressen. Wir müssen nun erstmal gut miteinander verteidigen. Wir verlieren Schlüsselzweikämpfe zu einfach. Wir haben 3 wichtige Spieler im Winter verloren. Da ist es klar, dass nicht alles von heute auf morgen geht. Wir müssen an unser Maximum kommen." Link zum Interview:
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FC Ingolstadt - VfB Stuttgart II 2:1
Der FC Ingolstadt schwingt sich im Kampf um den Klassenerhalt zum König der Lüfte auf. Das 1:0 ist das 11. Kopfballtor des FCI in dieser Saison. Dass es das Team von Trainerin Sabrina Wittmann auch am Boden kann, zeigen die Ingolstädter beim feinen 2:1-Siegtreffer. Nach dem 3:0 in Regensburg zum Auftakt ist der Topstart ins Jahr 2026 perfekt. Den erlebt der VfB Stuttgart II keineswegs. Nach der besten Hinrundenbilanz seit 2012 (8 Siege) kommt die Elf mit 2 Niederlagen nicht in die Gänge (zuvor 0:4 in Duisburg). Zudem reißt die Serie von zuvor 4 ungeschlagenen Auswärtspartien.
Sabrina Wittmann, Trainerin FC Ingolstadt, startet mit 6 Punkten ins neue Jahr: "Wir waren sehr standhaft, das ist das positivste an unserer Entwicklung im letzten halben Jahr. So ein Spiel hätten wir vor einem halben Jahr noch verloren. Das ist nicht nur ein Prozess der Wintervorbereitung. Das hat bereits in der Hinrunde angefangen. Die defensive Struktur war unser Hauptaugenmerk. Mattis Hoppe ist in den letzten 1,5 Jahren vom Jugendspieler zum Herrenspieler gereift." Link zum Interview:
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Sabrina Wittmann freut sich über einen Neuzugang beim FCI. Emilio Kehrer kommt aus der 2. Liga der Niederlande von Willem II. Dieser debütiert gegen den VfB Stuttgart II in der 77. Minute für den FCI: "Emilio Kehrer ist ein dribbelstarker Spieler. Er ist trotzdem ein defensiv sehr fleißiger Spieler, der beide Richtungen kennt." Link zum Interview:
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Nico Willig, Trainer VfB Stuttgart II, startet mit 2 Niederlagen ins neue Jahr: "Wir betreiben viel Aufwand, daraus entsteht zu wenig Torgefahr. Danach schenken wir die Gegentor her. So muss der Gegner einfach nur noch barrikadieren und wir spielen um den Strafraum herum. Wir sind stets bemüht bei zu wenig Ertrag. Wir haben trotzdem gut dagegengehalten und unseren Druck aufgebaut. Es kommt nur zu wenig raus. Die große Frage: Wie können wir zielstrebiger zum Tor spielen?" Link zum Interview:
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Fußball live bei MagentaSport
3. Liga | 21. Spieltag
Sonntag, 25.01.2026
ab 13.15 Uhr: SV Waldhof Mannheim - Hansa Rostock
ab 16.15 Uhr: VfL Osnabrück - TSV 1860 München
ab 19.15 Uhr: SV Wehen Wiesbaden - SC Verl
Google Pixel Frauen-Bundesliga | 15. Spieltag
Sonntag, 25.01.2026
ab 13.45 Uhr: SV Werder Bremen - 1. FC Nürnberg
ab 15.45 Uhr: Hamburger SV - SGS Essen
ab 18.15 Uhr: FC Bayern München - RB Leipzig
Pressekontakt:
Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24
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