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Aktivkohle für den Klimaschutz: Helios reduziert Emissionen aus Narkosegasen

Aktivkohle für den Klimaschutz: Helios reduziert Emissionen aus Narkosegasen
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Aktivkohle für den Klimaschutz: Helios reduziert Emissionen aus Narkosegasen

Narkosegase sind unverzichtbar für eine sichere Anästhesie. Zugleich zählen sie zu den größten direkten Emissionsquellen im Krankenhaus. Im Rahmen seiner Klimastrategie führt Helios seit 2023 in seinen Kliniken schrittweise eine Technologie ein, mit der Narkosegase in Aktivkohlefiltern aufgefangen und dem Recycling zugeführt werden, anstatt sie in die Außenluft abzugeben. Ab Mitte 2026 wird Helios rund 600 Narkosegasgeräte in 36 Kliniken in ganz Deutschland mit dieser Technologie ausstatten. Diese Kliniken verursachten 2025 insgesamt 80 Prozent der CO2 Emissionen im Bereich Narkosegase.

„Die Maßnahme ein wichtiger Schritt, um unsere direkten Emissionen um bis zu 2000 Tonnen zu senken“, sagt Dr. Elke Frank, Chief Sustainability Officer (CSO) und Geschäftsführerin Personal (CHRO) bei Helios. Nach der Pilotierung in 19 Kliniken der Region Ost in 2023 und der vollständigen Ausstattung unserer Intensivstationen in 2025, setzt Helios den Ausbau 2026 in den Operationssälen der Kliniken konsequent fort.

„Für Mitarbeitende und Patienten ändert sich durch die Technologie kaum etwas, denn die Systeme sind medizinisch anerkannt, sicher und nach unseren Erfahrungen einfach in der Anwendung. Wir unterstützen den Prozess außerdem mit digitalen Schulungen,“ ergänzt Frank.

Das Auffangen von Narkosegasen ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen Helios Emissionen im OP in den Blick nimmt. Seit 2024 verzichtet Helios komplett auf Lachgas in der Anästhesie und nutzt zudem konsequent das Minimal-Flow-Verfahren, bei dem nur so wenig Frischgas wie nötig verwendet wird. Das besonders klimaschädliche Narkosegas Desfluran wurde sukzessive reduziert und kommt ab 2026 nicht mehr zum Einsatz.

Link zum Video: Kurz erklärt - Auffangsysteme für Narkosegase

Über Helios

Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.

In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.

Pressekontakt Helios

Birgit Gugath
Pressesprecherin 
Mobil: +49 173 28 12 169
E-Mail:  presse@helios-gesundheit.de
Helios Kliniken | Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin