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26.01.2001 – 13:44

Ericsson GmbH

Ericsson wächst schneller als der Markt und baut Führung bei 2g und 3g weiter aus

    Düsseldorf (ots)


    
    * Im Jahr 2000 Umsatz um 27 Prozent und Aufträge um 31 Prozent
        gesteigert (auf vergleichbarer Basis plus 29 Prozent und plus 33
        Prozent)
    * Höhere Investitionen in 3G sichern Erfolg ab
    * Operatives Ergebnis im Rahmen der Erwartungen
    * Komplette Produktion von Mobiltelefonen wird ausgelagert -
        Einmal-Belastung von 8 Milliarden SEK in 2000, aber      
        Kostenersparnis auf 15 Milliarden SEK im Jahr  2002 verbessert  

    * Im vierten Quartal Sondererträge aus Unternehmensverkäufen von
        15,4 Milliarden SEK durch Verkauf von Juniper-Aktien
    * Ericsson erwartet für 2001 ein Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent
        und ein operatives Ergebnis von 6 bis 8 Prozent, mit steigenden
        Investitionen in 3G
    
    4. Quartal (SEK b.)*: 2000/1999/Diff. %
    
    Auftragseingang: 79,50/66,00/20%
    Umsatz: 82,10/73,80/11%
    Operatives Ergebnis: 5,60/8,70/-33%
    Bereinigtes Operatives Ergebnis 1): -1,5/8,70/
    Bereinigtes Operatives Ergebnis in %: -1,8%/11,8%
    Ergebnis vor Steuern: 4,60/8,50/-46%
    Gewinn pro Aktie EPS (SEK) AAP: 0,28/0,78/-64%
    Gewinn pro Aktie EPS US GP (SEK): 1,15/0,96/20%
    Cash flow vor Finanzaktivitäten: 11,60/9,50/
    
    1) bereinigt um:
    Beteiligungsgewinn Juniper: 15,40
    Außerordentliche Gewinne / Verluste & Pensionsvorsorgen: -0,2
    Zusätzliche Restrukturierungsmaßnahmen bei Endgeräten: -8,0
    
    
    12 Monate: 2000/1999/Diff. %
    
    Auftragseingang: 292,30/223,80/31%
    Umsatz: 273,60/215,40/27%
    Operatives Ergebnis: 31,20/17,60/77%
    Bereinigtes Operatives Ergebnis 1): 16,70/17,90/-7%
    Bereinigtes Operatives Ergebnis in %: 6,1%/8,3%
    Ergebnis vor Steuern: 28,70/16,40/75%
    Gewinn pro Aktie EPS (SEK) AAP: 2,65/1,54/72%
    Gewinn pro Aktie EPS US GP (SEK): 3,44/1,92/79%
    Cash flow vor Finanzaktivitäten: 6,40/-2,4
    
    1) bereinigt um:
    Beteiligungsgewinn Juniper: 15,40
    Außerordentliche Gewinne / Verluste & Pensionsvorsorgen: 7,00/-0,3
    Zusätzliche Restrukturierungsmaßnahmen bei Endgeräten: -8,0
    
    
    * der durchschnittliche Umrechnungskurs von US Dollar zu SEK
beträgt 9,1716
    
    Ericsson hält Ergebnisprognose ein  
    
    Mit einem operativen Ergebnis von 6,1 Prozent für das Jahr 2000
sowie einem positiven Cash flow im 4. Quartal hat Ericsson seine
Vorhersage für das Jahr 2000 eingehalten. Ericsson profitierte ein
weiteres Mal von seinem Erfolg im mobilen Infrastrukturgeschäft, das
im vierten Quartal 75 Prozent des gesamten Umsatzes betrug.
      
    Im vierten Quartal erwirtschaftete Ericsson ein operatives
Ergebnis von 5,6 Milliarden SEK bei einem Umsatz von 82,1 Milliarden
SEK. Bereinigt um Sondererträge vor allem aus dem Verkauf von Aktien
des US-Unternehmens Juniper Networks (15,4 Milliarden SEK) sowie
Belastungen aus Restrukturierung, mit denen das verlusträchtige
Mobiltelefongeschäft auf profitables Wachstum ausgerichtet wird,
weist Ericsson im 4. Quartal ein um Sondereffekte bereinigtes
operatives Ergebnis von 1,5 Milliarden SEK aus.
    
    Statement von Kurt Hellström, Präsident von Ericsson
    
    "Wir blicken auf ein weiteres Jahr mit kräftigem Zuwachs zurück.
Erneut konnten wir unser Geschäft mit mobiler Infrastruktur schneller
steigern als der Gesamtmarkt und das bei gesunder Profitabilität",
sagte Kurt Hellström, Präsident und CEO von Ericsson. "Wir besetzen
weltweit die bei weitem führende Position in der zweiten und dritten
Mobilfunk-Generation. Wir haben deutlich über 50 Prozent aller
Aufträge für GPRS- und 3G-Technologie gewonnen. Dies gibt uns eine
hervorragende Ausgangsbasis, um unseren Marktanteil beim Übergang zu
3G weiter zu steigern. Wir profitieren vor allem von unserer starken
Kundenbasis, unserer technologischen Führung sowie der Fähigkeit, die
neuen Technologien in grossen Volumina ausliefern und installieren zu
können. Wir verstärken deswegen unsere Investitionen in 3G, um die
Erfüllung der Bedürfnisse unserer Kunden sicherzustellen.
    
    Unser Geschäft mit mobilen Telefonen hat sich nach Plan
entwickelt, ist aber nicht zufriedenstellend. Die Gründe für die
derzeitige Verlustsituation sind bekannt. Zum einen gehen sie auf
Komponentenausfälle bei  Zulieferern zurück, zum anderen auf eine
Produktpalette, die den Markttrend zu  Telefonen im Einsteigersegment
nicht komplett bedienen konnte. Durch die Lieferengpässe waren unsere
Produktionskapazitäten nicht ausgelastet und wir haben  massive
Umsatzausfälle erlitten. Die Folge war ein konsequentes
Restrukturierungsprogramm, das in unserem Geschäftsergebnis deutliche
Spuren hinterlassen hat.
    
    Unser im vergangenen Sommer angekündigtes
"Back-to-profit"-Programm, das unser Mobiltelefongeschäft in der
zweiten Jahreshälfte 2001 wieder in die Gewinnzone bringen wird, ist
im Plan. Angesichts der derzeitigen Marktentwicklung haben wir das
Endgerätegeschäft genau durchleuchtet und entschieden, den kompletten
Produktionsprozess von Mobiltelefonen auszugliedern.
    
    Wir haben eine strategische Partnerschaft mit Flextronics
unterzeichnet. Flextronics wird die Produktion unserer Telefonsparte
übernehmen, und wir werden damit eine steigende Wirtschaftlichkeit
sowie eine höhere Flexibilität erzielen. Diese Massnahme führt zwar
zu einmaligen Restrukturierungskosten, doch sehen wir dies als gute
Investition, die sehr schnell zu finanziellen Verbesserungen führt.
Insgesamt werden wir dadurch jährlich 15 Milliarden SEK ab 2002
einsparen, eine solide Basis für ein profitables Geschäft in der
Zukunft. Wir machen damit auch deutlich, dass wir weiterhin zu den
Ersten in der Mobiltelefon-Branche zählen werden."
    
    Auftragsplus von mehr als 60 Prozent bei Mobile Systems
    
    Zum Jahresende 2000 konnte Ericsson ein weiteres mal seine
Marktführerschaft untermauern, nachdem 22 von insgesamt 33
Netzbetreibern Ericsson als 3G-Lieferanten genannt haben. Auch bei
GPRS führt Ericsson den Weltmarkt an. US- und lateinamerikanische
Netzbetreiber haben sich jetzt für GSM/GPRS auf dem Weg zur dritten
Mobilfunkgeneration und dem Mobile Internet ausgesprochen. Eine Wende
von der Ericsson als Nummer 1 unter den Anbietern profitieren wird.
Durch massive Investitionen in GSM und 3G stiegen die Aufträge mit
Mobile Systems um mehr als 60 Prozent. Wir haben im vierten Quartal
unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich
gesteigert, ein Trend der sich auch 2001 fortsetzen wird.                
    
    ENGINE gewinnt 35 Prozent Marktanteil bei Mulitservice-Netzwerken
    
    Auch im vierten Quartal hat Ericsson seinen Marktanteil im
Geschäft mit Telekom-Unternehmen, die ihre Netzwerke von
leitungsvermittelter Schmalbandtechnik auf paketvermittelte
Breitbandtechnik umrüsten, weiter ausgebaut. Mit 35 Prozent haben wir
uns gegen traditionelle Datacom-Anbieter in einem harten Wettbewerb
durchgesetzt. Dieser Markt wird dominiert von den führenden
Telekom-Unternehmen, und wir profitieren von unseren etablierten
Kundenbeziehungen, unserer Erfahrung auf diesem Gebiet und unserem
technologischen Know how in ATM (Asynchronous Transfer Mode) und IP
(Internet Protocol).
    
    Mehr als 10 Prozent Weltmarktanteil mit Mobiltelefonen
    
    Im vierten Quartal hat Ericsson 11,8 Millionen Telefone verkauft.
Im gesamten Jahr wurden 43,3 Millionen Ericsson Telefone abgesetzt,
eine Steigerung von 38 Prozent zum Vorjahr. Ericsson besetzt damit
einen Weltmarktanteil von mehr als 10 Prozent. Wir schätzen den
Weltmarkt 2000 auf 405 bis 415 Millionen Einheiten.
    
    Das "Back-to-Profit"-Programm, das die Division Consumer Products
in der zweiten Jahreshälfte 2001 in die Gewinnzone bringen soll, ist
voll im Plan. Wir verlagern die Telefon-Produktion von Kumla/Schweden
und Lynchburg/Virginia in Produktionsstätten mit weit geringeren
Kosten. Wir haben unsere Produktpalette bereinigt und einige Projekte
eingestellt. Unsere Partnerschaft mit dem taiwanesischen
Elektronikhersteller Arima zur Entwicklung und Produktion von
Telefonen für Einsteiger läuft gut an. In dieser Woche haben wir ein
weiteres Abkommen mit dem ebenfalls in Taiwan beheimateten
Unternehmen GVC unterzeichnet. Ausserdem haben wir die strategische
Grundsatzentscheidung getroffen, die komplette Fertigungskette zu
unserem Partner Flextronics zu verlagern. Das erlaubt uns die
Konzentration auf die Entwicklung führender Technologien, Entwicklung
von Telefonen, Marketing, Branding und Kundenmanagement.
    
    Unser Marktausblick                        
            
    Wir erwarten auch weiterhin starkes Wachstum im Geschäft mit
mobiler Telekommunikation, getrieben vom Zuwachs an Teilnehmern und
dem Trend der grossen Telekommunikationsunternehmen hin zu
Multiservice-Netzwerken.
    Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Teilnehmer von mobiler
Kommunikation um nahezu 50 Prozent auf 700 bis 715 Millionen
gestiegen. Der Weltmarkt für Mobiltelefone wird nach unserer
Erwartung in diesem Jahr auf 500 bis 540 Millionen Stück und der
Zuwachs der Teilnehmer auf 920 bis 950 Millionen steigen.
      
    Die steigende Nachfrage nach Mobile Internet wird durch den Erfolg
mit SMS-Nachrichten sowie WAP/i-mode belegt. Mehr als 13 Milliarden
SMS-Nachrichten werden jeden Monat gesendet, und die Zahl verkaufter
WAP-Telefone stieg allein von August bis Dezember 2000 von 3 auf 26
Millionen. Im laufenden Jahr beginnt GPRS, und Ericsson liefert die
ersten 3G-Systeme aus. Wir sind überzeugt, dass Mobile Internet der
Markt der Zukunft sein wird, und wir werden weiterhin tatkräftig den
Ausbau dieses Marktes voran treiben.
                                  
    Vorhersage für das Jahr 2001
    
    Unsichere makroökonomische Rahmenbedingungen und ein vorsichtiger
Kapitalmarkt dämpfen die Ausichten auch in unserer Industrie. Wir
sind dennoch zuversichtlich für unser weiteres Geschäft.
    
    Wir haben die meisten Vereinbarungen für die mobilen
Infrastrukturnetze der nächsten Generation gewonnen. Wir werden noch
massiver investieren, um ganz vorne bei der Realisierung von 3G dabei
zu sein.
    
    Für das erste Quartal 2001 erwarten wir anhaltend starke Nachfrage
nach unseren Produkten und Dienstleistungen im Mobilsystem-Geschäft.
Für Mobiltelefone erwarten wir niedrigere Verkäufe. Insgesamt
erwarten wir von Januar bis März 2001 einen Umsatzzuwachs von 15
Prozent, auf vergleichbarer Basis gerechnet. Der Gewinn vor Steuern
dürfte nach unserer Erwartung im 1. Quartal bei Null liegen,
beeinflusst von weiteren Verlusten im Mobiltelefongeschäft und
höheren Investitionen in 3G. Im weiteren Verlauf des Jahres werden
wir dann von der erfolgreichen Restrukturierung unserer
Mobiltelefonsparte profitieren.
    
    Wir erwarten für das Gesamtjahr 2001 eine Verbesserung des
Umsatzes von 15 bis 20 Prozent und ein operatives Ergebnis von 6 bis
8 Prozent.
    
    
    HINTERGRUND
    Ericsson ist Weltmarktführer für mobile Netzwerk-Infrastruktur,
die Nummer 1 im rasant wachsenden Markt für Mobile Internet und zählt
zu den drei erfolgreichsten Herstellern von Mobiltelefonen. 1999
erzielte das Unternehmen mit rund 100.000 Mitarbeitern einen Umsatz
von 25 Milliarden Euro. In Deutschland erwirtschafteten 2300
Mitarbeiter 1999 einen Umsatz von 832 Millionen Euro. Ericsson ist in
vielen Kommunikationssegmenten Technologieführer und investiert
jährlich rund 16 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.
Allein in Deutschland konzentrieren sich über 1500 Mitarbeiter auf
die Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen für die mobile
Kommunikation von morgen.
    
    
ots Originaltext: Ericsson GmbH
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

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