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"Gehirnwellengesteuertes Gaming": Jugend forscht junior an der Uni Kassel

"Gehirnwellengesteuertes Gaming": Jugend forscht junior an der Uni Kassel
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"Gehirnwellengesteuertes Gaming": Jugend forscht junior an der Uni Kassel

„Leben unter Gravitation“, „Gehirnwellengesteuertes Gaming“ oder „Kunststoff aus Milchprotein“ – mit diesen Themen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen beim Landeswettbewerb von Jugend forscht junior. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentieren die Siegerinnen und Sieger der Regionalwettbewerbe ihre Forschungsergebnisse an der Universität Kassel am Standort Wilhelmshöher Allee. Am 20. März stellen sie ihre Projekte zunächst einer Fachjury und am 21. März ab 12:30 Uhr der Öffentlichkeit vor.

Die Siegerinnen und Sieger in der Alterssparte Jugend forscht junior der sieben hessischen Regionalwettbewerbe stehen fest, und die Universität Kassel begrüßt die 37 Teams mit insgesamt 66 Jungforscherinnen und Jungforschern zum Landeswettbewerb in ihren Räumlichkeiten in der ehemaligen Ingenieurschule.

„Jugend forscht junior“ (vormals: „Schüler experimentieren“) ist ein Nachwuchswettbewerb im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und richtet sich als Juniorsparte des „Jugend forscht“-Wettbewerbs an jüngere Schülerinnen und Schüler von der 4. Klasse bis zum 14. Lebensjahr. Organisiert wird der Landeswettbewerb Hessen jedes Jahr vom Fachbereich Elektrotechnik/Informatik der Universität Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Axel Bangert.

Am Freitag, den 20. März, stellen die Teams an der Uni ihre Arbeiten in kurzen Vorträgen zunächst den Jurorinnen und Juroren der jeweiligen Fachdisziplin vor. Bei „Jugend forscht“ werden grundsätzlich Ideen und Projekte in sieben verschiedenen Themenbereichen entwickelt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Die 23 ehrenamtlichen Jury-Mitglieder verfügen über ausgewiesene Expertise in ihren jeweiligen Disziplinen und kommen aus den Bereichen Schule, Industrie und Wissenschaft.

Die teilnehmenden Teams beschäftigen sich auch in diesem Jahr mit vielfältigen und spannenden Fragestellungen. So geht ein Duo der Frage nach, wie sich Bakterien mit natürlichen Mitteln bekämpfen lassen. Für bestehende KI-Systeme entwickelt ein Jungforscher eine Notizdatenbank, die nur relevante Informationen an das Modell übergibt und so die Leistung verbessert. Eine weitere Jungforscherin nimmt den Mythos um Universalfarben unter die Lupe und analysiert, wie die chemische Polarität die Löslichkeit von Lebensmittelfarben beeinflusst. Ein anderes Team hat untersucht, wie smarte Flüssigkeiten als metamorphe Stoßdämpfer in Autos eingesetzt werden können, und führt dafür Tests mit einem ferngesteuerten Auto durch.

Am Samstag, den 21. März, präsentieren die Teams ihre Projekte dann auch der allgemeinen Öffentlichkeit. Interessierte können die ausgestellten Ergebnisse von 12:30 – 14:30 Uhr in der Wilhelmshöher Allee 73 begutachten und mit den jungen Forschenden selbst ins Gespräch kommen. Anschließend findet am Samstag von 14:30 – 16:30 Uhr die ebenfalls öffentliche festliche Preisverleihung im Hörsaal 1603 statt. Neben kurzen Grußworten des Vizepräsidenten der Universität, Prof. Dr. Re­né Matz­dorf, und des Dekans des Fachbereichs, Prof. Dr. Dirk Dahlhaus, werden auch Armin Schwarz, Staatsminister für Kultus, Bildung und Chancen, sowie Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, und der Kasseler Oberbürgermeister, Dr. Sven Schoeller, einige Worte an die Jungforschenden und das Publikum richten. Die Siegerehrung wird moderiert von Dr. Sascha Ott.

Der Hessische Landeswettbewerb „Jugend forscht junior“ wird großzügig unterstützt von den Pateninstitutionen cdw Stiftung gGmbH und Stiftung Hübner und Kennedy gemeinnützige GmbH.

Das vollständige Programm finden Sie hier:

www.uni-kassel.de/go/jugend-forscht-junior

Zitate

Prof. Dr.-Ing. Axel Bangert, Fachbereichsbeauftragter für den Landeswettbewerb: "Hier haben wir die "hessischen Bodenschätze der Zukunft" auf kleinstem Raum versammelt. Die Jungforscherinnen und Jungforscher haben beeindruckende Ergebnisse erzielt und diese sehr gut und nachvollziehbar präsentiert. Gleichzeitig sind sie aber auch MINT-Botschafter und -Botschafterinnen in ihren Jahrgangsstufen, die andere mitreißen, ihnen die Angst vor den MINT-Fächern nehmen und die Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen wecken können. Genau das brauchen wir, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein."

Eva Kretzer, Leiterin des Landeswettbewerbs: „Das diesjährige Motto ‚Maximale Perspektive‘ steht sinnbildlich für das enorme Potenzial, das junge Menschen im MINT-Bereich mitbringen. Dass wir in diesem Jahr so viele Teilnehmende und Projekte wie noch nie verzeichnen, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres wissenschaftlichen Nachwuchses. Jugend forscht junior schafft frühzeitig Räume, in denen Neugier gefördert und zukunftsrelevante Kompetenzen entwickelt werden. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung von Bildung, Forschung und Innovation.“

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Axel Bangert

Universität Kassel

FB Elektrotechnik/Informatik

Telefon: +49 561 804-6366

E-Mail: jugendforscht[at]uni-kassel[dot]de

Frau Eva Kretzer

Landeswettbewerbsleiterin

E-Mail: wl.jugend-forscht-junior-hes[at]wv.jugend-forscht[dot]de

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Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle der Universität Kassel:
Sebastian Mense
Universität Kassel
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 561 804-1961
E-Mail:  presse@uni-kassel.de
 www.uni-kassel.de

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Die Universität Kassel hat rund 21.000 Studierende (Wintersemester). Sie versteht sich als eine Universität, an der Offenheit, Initiative, fächerübergreifendes und unkonventionelles Denken gewünscht und gefördert werden. Mehr als 300 Professuren sind in elf Fachbereichen (inkl. Kunsthochschule) organisiert. Zahlreiche neue Studiengänge entstehen derzeit, u.a. im Bereich der Nachhaltigen Transformationen.
 
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