Kölner Kongress 2026: Mediales Erzählen in der Gegenwart
27. und 28. März im Kölner Funkhaus von Deutschlandradio
Kölner Kongress 2026: mediales Erzählen, das Freiräume schafft
Kunst-Installationen, Performances und Vorträge
Presseinformation, 19. Februar 2026
„Freiräume – erkennen, nutzen, verteidigen“: Unter diesem Motto findet der diesjährige Kölner Kongress am 27. und 28. März im Funkhaus von Deutschlandradio in Köln statt.
Freiräume sind wesentlicher Bestandteil jeder pluralistischen Demokratie, doch durch Krisen aller Art schwinden sie. Umso wichtiger ist, wie Medien von der Wirklichkeit und den Möglichkeiten gelingenden Lebens berichten.
Der Journalist Jürgen Kaube beleuchtet in seinem Eröffnungsvortrag, wie sehr die ideengeschichtliche Opposition von Romantik und Aufklärung in die Gegenwart reicht. Die Rechtswissenschaftlerin Frauke Rostalski diskutiert die aufgeladene Klimadebatte und zeigt auf, warum individuelle Appelle an ihre Grenzen stoßen. Weitere Perspektiven bieten etwa die Journalistin Solmaz Khorsand zur Bedeutung des „langen Atems“ demokratischer Prozesse, Politikwissenschaftler Claus Leggewie mit einem Blick auf die Tiefsee als letzten globalen Freiraum, Drehbuchautor Oliver Schütte, der die Folgen künstlicher Intelligenz für die Zukunft der Medien analysiert, und viele andere.
An beiden Kongresstagen finden im Deutschlandfunk-Kammermusiksaal künstlerische Produktionen statt: Am 27. März das Live-Feature „Making of: MENSCHHEIT“ von Philine Velhagen und Felizitas Stilleke und am 28. März die Bühnenperformance „Die Ästhetik des Widerstands – Variationen zu Peter Weiss“ von Fabian Saul.
Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln begleiten das Programm mit künstlerischen Installationen.
Der Kölner Kongress
Seit 2017 befasst sich der Kölner Kongress von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur mit medialem Erzählen unter den Vorzeichen digitaler Umbrüche und zunehmend fragmentierter Gesellschaften. Die zweitägige Veranstaltung hat sich dabei als offener Debattenort und Impulsgeber für Medien- sowie Kunstschaffende, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit etabliert. 2026 findet der Kölner Kongress zum neunten Mal statt.
Anmeldung und Informationen zum Programm
Eine Übersicht der Veranstaltung finden Sie unter koelner-kongress.de. Sie können sich über folgenden Pressekontakt anmelden:
Sophie Block
sophie.block@deutschlandradio.de
Die Räumlichkeiten des Kongresses sind barrierefrei.
Kölner Kongress 2026
„Freiräume – erkennen, nutzen, verteidigen“
27. und 28. März
Eintritt frei
Deutschlandradio Funkhaus
Raderberggürtel 40
50968 Köln
Christian Sülz (Pressesprecher) Raderberggürtel 40, 50968 Köln T +49 221 345-2161 Tobias Franke-Polz (Redakteur Presse) Xenia Sircar (Redakteurin Presse) Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin T +49 30 8503-6161 Kommunikation: presse@deutschlandradio.de deutschlandradio.de Aktuelle Pressefotos und weitere Informationen finden Sie hier. Besuchen Sie uns auf LinkedIn.